Die Kostenprognose für das neue Feuerwehrhaus in der Ramecke liegt rund 410.000 Euro unter dem bisherigen Ansatz. Dafür verzögert sich der Bau um etwa acht Wochen. Das teilte die Stadt Olsberg nach der jüngsten Sitzung des Stadtrates mit.

Das Projektsteuerungsbüro Constrata rechnet derzeit mit Gesamtkosten von 10,17 Millionen Euro. Das sind etwa vier Prozent weniger als geplant. Alle Arbeiten seien inzwischen ausgeschrieben, erklärte Projektsteuerin Mia Hinrichs im Rat. Dadurch sinke das Risiko weiterer Kostensteigerungen. Der Löschzug Bigge-Olsberg soll das Gebäude Ende April 2027 beziehen. Ursprünglich war die Fertigstellung für Februar vorgesehen.

Grund für die Verzögerung ist vor allem eine Änderung am Dach der Fahrzeughalle. Die zunächst vorgesehenen Sandwichelemente eigneten sich nicht für die geplante Photovoltaikanlage. Die Planer wechselten deshalb zu einer Dämmung aus Hartschaum. Dafür waren weitere Genehmigungen nötig. Hinzu kamen Lieferzeiten und witterungsbedingte Unterbrechungen im vergangenen Winter.
Nach Angaben der Projektsteuerung soll die neue Dachkonstruktion trotz der Verzögerung Kosten sparen. Der kommende Winter bleibe allerdings ein Unsicherheitsfaktor. Da nun vor allem Arbeiten im Gebäude anstehen, erwartet Hinrichs nur geringe Auswirkungen durch schlechtes Wetter.

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Dach und Fassade sind laut Stadt weitgehend fertig. Derzeit bauen die Handwerker den Innenbereich aus.
Bürgermeister Patrick Potthoff bewertete vor allem die Kostenentwicklung positiv. Die Finanzen lägen „in einem guten Korridor“.