Mit vier neuen Spielstätten feiert die „ExtraSchicht“ am 27. Juni die Industriekultur: Insgesamt beteiligen sich wieder 40 Spielorte und 18 Städte an dem Programm, das wie kein anderes den Strukturwandel im Ruhrgebiet verdeutlicht. Zum ersten Mal dabei ist die Galerie Ruttkowski;68 in Bochum, die zeitgenössische Kunst mit urbaner Umgebung verschmilzt. Dazu feiert auch der Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen Premiere bei der Extraschicht und will an dem Abend „Forschung, Kreativität und gesellschaftliche Themen“ zusammenbringen, wie es heißt.
Mit der Heilig‑Kreuz‑Kirche wird eine der schönsten Spielstätten im Ruhrgebiet Teil des Programms: Die zur Eventlocation umgestaltete Kirche wird dabei ebenso bespielt wie das umliegende Viertel an der Bochumer Straße in Ückendorf. Komplettiert wird die Liste der Neuzugänge durch das Theater Oberhausen, das jetzt erst mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde.
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Daneben finden sich auch einige Spielorte im aktuellen Programm wieder, die zuletzt fehlten: Mit dabei sind wieder der Zechenbahnhof Mooskamp in Dortmund, die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort und Schlägel & Eisen in Herten – „Orte, die wie kaum andere für die industrielle Vergangenheit der Region stehen“, wie die Ruhrtourismus GmbH als Veranstalterin schreibt. In Mülheim feiern gleich drei Spielorte ein Comeback: die Stadthalle Mülheim an der Ruhr, die Wolfsburg in Mülheim und das Theater an der Ruhr kehren zurück.
Tickets für die Extraschicht gibt es aktuell zum Frühbucherpreis von 15 Euro, u.a. unter 01806 18 16 180 und auf www.extraschicht.de.



