Das war zuletzt ein Reinfall, den sich die Bundesliga-Rinder des KSV Witten 07 erlaubten. Beim Ex-Regionalligisten SG Weilimdorf kassierte man eine nicht einkalkulierte Niederlage, die teils den schwierigen Umständen zuzuschreiben war. Gelingt nun die Rehabilitation? „Ich habe mich schützend vor die Mannschaft gestellt. Jetzt erwarte ich eine entsprechende Reaktion“, sagte Trainer Mesut Kayar vor dem Heimkampf am Samstag (19.30 Uhr, Husemannhalle) gegen den ASV Urloffen, eines von drei noch punktlosen Teams der Bundesliga.
Im Duell mit den Baden-Württembergern geht es also nicht nur um zwei Punkte, sondern um Wiedergutmachung für eine in weiten Teilen mittelprächtige Leistung. Die Voraussetzungen erscheinen dabei trotz des langen Ausfalls von Noah Englich, der bereits seine Operation am verletzten linken Knie hinter sich hat, ungleich besser als in der Vorwoche. Hisir Ozdoev und Nico Brunner haben ihre Krankheiten bzw. Verletzungen auskuriert. „Beide sind fit“, gibt der KSV-Coach Entwarnung. Ansonsten sind bei der Aufstellung kaum Änderungen zu erwarten. Milad Fuladi Aloutsche könnte sich wieder für das Team aufopfern und erneut drei Gewichtsklassen aufrücken. Zudem vermutlich auch noch im klassischen Stil.
KSV Witten erwartet Heimsieg gegen Urloffen am vierten Kampftag
Bei der Prognose hält sich der KSV-Coach diesmal zurück: „In der Vorwoche habe ich mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt und einen auf die Nase bekommen“. So hält er sich diesmal bedeckt. „Die haben auch schon gute Ringer dabei“, stapelt Kayar tief. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass die Punkte in der Husemannhalle bleiben sollten. In den bisherigen drei Duellen kam Urloffen bislang nicht über die Rolle des Punktelieferanten heraus, verlor dreimal recht deutlich. Daran soll sich aus Wittener Sicht auch am vierten Kampftag nichts ändern.
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Bereits um 17.30 Uhr erwartet die zweite Mannschaft des KSV Witten an gleicher Stelle in der Landesliga den TuS Aldenhoven. Nach der unglücklichen 12:14-Niederlage im Spitzenduell bei Atlas Bielefeld büßten die Wittener die Tabellenführung ein. Um weiterhin den angestrebten Aufstieg nicht aus den Augen zu verlieren, müssen die Punkte in der heimischen Husemannhalle bleiben.



