Auf einen Blick

  • Immer wieder landen entlaufene Tiere wie Hunde und Katzen auf der Polizeiwache in Hattingen.
  • Die Beamten setzen dabei auf Chips, Zusammenarbeit mit Tierheimen und Social Media, um Halter zu finden.
  • Besonders: Ein ausgesetztes Kätzchen fand durch die Polizei sogar ein neues Zuhause bei einem Kollegen.

Auch das ist Polizeiarbeit: Immer wieder gibt es auf den Wachen unfreiwillig tierischen Besuch. Zuletzt wurde ein Golden Retriever aus Sprockhövel auf der Wache Hattingen an der Nierenhofer Straße „vorgeführt“. Der war weder Täter noch Zeuge einer Straftat, seinem Frauchen aber abhanden gekommen und einem Bürger zugelaufen.

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Damit die Polizistinnen herausfinden konnten, wem der Hund gehört, wurde er mit zur Wache genommen. Immerhin durfte er sich dort über ausgiebige Streicheleinheiten freuen und musste nicht im Gewahrsam warten. „Auch das ist Teil unserer Arbeit. Manchmal gibt es auch schöne Dinge“, lacht Polizeisprecher Christoph Neuhaus. Ist ein Tier gechipt, könne über Tierarzt und Ordnungsamt in der Regel schnell der Halter ermittelt werden. Wie in diesem Fall, in dem die Besitzerin schnell gefunden wurde und den Hund abholen konnte.

Polizei geht über Social Media

In anderen Fällen teilt die Polizei über ihre Social-Media-Kanäle Aufrufe, auf die sich oft Menschen melden, die die Tiere wiedererkennen.

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Kurz nach dem Golden Retriever gab es übrigens schon den nächsten tierischen Polizeifall: Ein Kätzchen wurde ausgesetzt, die Polizei dazugerufen, um dafür zu sorgen, dass es sicher untergebracht wird. Jetzt hat Lilo, so der Name des Kätzchens, ein neues Zuhause bei einem Kollegen der Leitstelle gefunden. Allerdings bleibt das die Ausnahme: „Wir sind natürlich keine Herberge für Katzen und Hunde. Deshalb arbeiten wir auch eng mit dem Tierheim zusammen“, erklärt Neuhaus.