Das Dach des neuen Artisticals GROOVE stützt sich auf drei Säulen: auf den immersiven Raum, auf Artistik und auf Live-Musik. Verantwortlich für die letzte Säule - den mitreißenden Soundtrack - ist Music Director Jens Eckhoff. Für die spektakuläre Show kombiniert er treibende Disco-Beats mit opulenten, orchestralen Elementen zu einem Feuerwerk, das ab Herbst 2026 zündet. Wie er das anstellt? Weiterlesen!

Jens Eckhoff muss man nicht vorstellen, Jens Eckhoff kennt man. Vor allem aus seiner wilden Bühnenzeit als Keyboarder, Gitarrist und Co-Songwriter der Band „Wir sind Helden“. Damals nannte er sich noch Jean-Michel Tourette. Inzwischen ist er zu seinem bürgerlichen Namen zurückgekehrt und performt nicht mehr auf aber immer noch FÜR die ganz große Bühne. Aktuell kreiert das musikalische Multitalent ein Soundkonzept für den jüngsten Geniestreich der GOP Entertainment- Group: das Artistical GROOVE, das am 18. September 2026 in Essen Weltpremiere feiert. Für diese aufregend neuartige Show - live on stage nur in Essen - erschafft Eckhoff einen Soundtrack, der exakt auf die avantgardistische, multimediale Raumarchitektur zugeschnitten ist. Sounds und Musik, Artistik und Handlung, bewegliche LED-Wände und Lichtdesign verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk, welches das Publikum sinnlich mitten hinein in die Disco-Ära katapultiert.

Jens Eckhoff ist Musiker, Komponist und Produzent. Beim Artistical GROOVE der GOP Entertainment Group hat er die musikalische Leitung.
Jens Eckhoff ist Musiker, Komponist und Produzent. Beim Artistical GROOVE der GOP Entertainment Group hat er die musikalische Leitung. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er als Gründungsmitglied der Band "Wir sind Helden" bekannt. © GOP Entertainment Group | GOP Entertainment Group

Kopfsprung in die Siebziger

Um den richtigen Sound zu treffen, hat sich Jens Eckhoff, dessen musikalische Sozialisation in die Achtziger fiel, tief eingegraben in die Hitparaden, Festivals und Musikfilme der Seventies: „Durch die Aufgabe bei GROOVE hatte ich die Chance, noch einmal einen richtigen Deep Dive in dieses tolle Jahrzehnt zu machen. Ich empfinde die 70er als eine wahnsinnig freie, wilde und experimentierfreudige Zeit, die ich super gerne in ihrer Breite in der Show abbilden möchte. Darüber hinaus leben wir im Jahr 2026 und ich wollte beim Sound eine Mischung aus den ikonischen Riffs und Melodien der Originale und dem kraftvollen Sound unserer Zeit schaffen.“ Musikmensch durch und durch, entwickelte Eckhoff schon als Kind viele Talente rund um die Welt von Rhythmus und Klang. Mit neun Jahren begann er Klavier zu spielen, mit 13 kam die Gitarre hinzu. Er experimentierte in unterschiedlichsten Genres – von Heavy Metal über Independent-Pop bis hin zu elektronischen Klängen. Heute besitzt er ein eigenes Tonstudio in seiner Heimatstadt Hannover und hat seinen Schwerpunkt verlagert auf das Produzieren, Komponieren und Coachen junger Talente.

Ein Winning Team kommt wieder zusammen

Neuland betritt der Hannoveraner in der Zusammenarbeit mit der GOP Entertainment Group nicht. Eher könnte man von einem Winning Team sprechen, wie Jens Eckhoff berichtet. „Ich wurde irgendwann im Frühjahr 2025 von Sebastian Drosdz, dem technischen Direktor des GOP, angesprochen, ob ich Lust hätte, an einem komplett neuen Showformat die musikalische Leitung zu übernehmen. Wir kennen uns durch die gemeinsame Arbeit am Musical ,Der Zauberer von Oz‘, das ich 2022 mit dem leider viel zu früh verstorbenen Regisseur Knut Gminder im GOP Hannover geschrieben und inszeniert habe. Da mich neue Konzepte immer reizen und ich gerne unerforschtes Gebiet betrete, habe ich recht schnell auch zugesagt.“

Warum Jens Eckhoff bei GROOVE quasi in einer Band spielt

Während Soundtüfteleien im eigenen Studio Soloprojekte sind, kommt es bei der Produktion des neuen Artisticals GROOVE in Essen noch mehr als bei anderen Produktionen auf enge Teamwork an. Dabei kommen Jens Eckhoff die Erfahrungen als Band-Mitglied von „Wir sind Helden“ zugute: „Wir sind Helden“ stand ich ja mit auf der Bühne und ich empfinde immer noch große Dankbarkeit, dass ich das alles erleben durfte. Unser Arbeitsprozess damals war allerdings basisdemokratisch, es gab nie so etwas wie einen Bandleader. Jeder hatte damals eher spezielle Talente, denen die anderen dann vertraut haben, aber entschieden wurde im Kollektiv. Bei GROOVE bin ich nun für die Musik alleine verantwortlich und es wird von mir erwartet, dass ich Dinge vorbereite und entscheide. Allerdings arbeiten wir im kreativen Team mit Regie und Show-Concept so eng zusammen, dass es sich fast wieder wie eine Band anfühlt.“

Ein Leben für die Musik
Wenn Jens Eckhoff (Mitte) nicht neue Sounds für die GOP Entertainment Group entwickelt, fördert er unter anderem den musikalischen Nachwuchs, wie hier in der Jury des PopCamps, dem Bandcoaching des Deutschen Musikrats. © Pop Camp | Pop Camp

Eine Vision wird zum Live-Spektakel

Größte künstlerische Herausforderung für das Kreativ-Team von GROOVE ist die Neuartigkeit des Konzepts. Etwas wie GROOVE hat es vorher noch nicht gegeben. Die Live-Show, bei der Elemente wie etwa die multimediale Raumarchitektur, die Musik, die erzählerische Handlung und die Weltklasse-Artisitik zu einem einmaligen und höchst intensiven Erlebnis verschmelzen, ist in eine brillante Vision, die es Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen gilt. Den Macher Jens Eckhoff spornt genau dies an. „Das ist das Reizvolle an einer solchen Aufgabe. Etwas Neues zu erschaffen mit dem Background und der Erfahrung eines großen Unternehmens. Natürlich kann ich mir noch nicht alles genau vorstellen, obwohl unser Regisseur Aleks mit wirklich bildgewaltigen Präsentationen arbeitet. Ich freue mich schon sehr auf die Verschmelzung von Artistik und Live-Musik zu einem eigenen Gesamtkunstwerk. Und das dann noch in diesem tollen, komplett umgestalteten Theater. Mega! Was kann es Besseres geben, als bei so etwas mitmachen zu dürfen?“
Ganz Deutschland darf also mehr als gespannt sein, welcher Show-Hurrikan ab dem 18. September, der Weltpremiere von GROOVE, das Publikum in Essen von den Stühlen reißt.

Angespielt: Jens Eckhoffs private Playlist

Was hört der Musiker und Komponist, wenn er nicht gerade für Produktionen an den Reglern schraubt? Nach seinen persönlichen Lieblingsbands gefragt antwortet er: „Da würde eine Liste sicherlich den Rahmen sprengen, denn ich bin zum einen immer an neuer Musik interessiert, aber forsche auch gerne, wie jetzt aktuell in den Siebzigern, in der Musikgeschichte herum. Relativ konstant begleitet haben mich in den letzten Jahren allerdings Bands und Artists wie Bon Iver, Radiohead, Mk.gee, Grizzly Bear, Depeche Mode, The Cure und The Beatles.“