Der Gedanke an Erben und Vererben ist oft mit Unsicherheiten und Emotionen verbunden. Laut Allensbach-Studie 2024 sprechen nur 32 Prozent der Erben im Vorfeld offen über das Thema. Nur jeder Dritte hat ein Testament. Gleichzeitig werden in Deutschland nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung jährlich rund 400 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt.

Ohne klare Regeln kann das nicht nur zu Streit in Familien führen, sondern auch steuerliche Folgen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig: komplexe Vorschriften, schwierige persönliche Gespräche und die Scheu, sich mit der eigenen Nachfolgeplanung zu befassen. Wer rechtzeitig vorsorgt, schafft Klarheit und kann Konflikte vermeiden. Verständliche Informationen helfen dabei, die richtigen Fragen zu stellen und die eigene Nachlassplanung frühzeitig anzugehen.

191 Fragen für mehr Klarheit im Erbfall

Der Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht Alexander Bars sowie der Vermögensverwalter Andreas Kitta beantworten im kostenlosen eBook „Richtiges Vererben und Verschenken“ 191 Fragen, die sich rund um Erbschaft, Schenkung und Vermögensübergabe stellen. Die kostenlose Broschüre liegt inzwischen in der zweiten, erweiterten und aktualisierten Auflage vor.

eBook 191 Fragen Erbe
© V-CHECK
191 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Gratis eBook: Richtiges Erben und Verschenken

Das knapp 100 Seiten umfassende eBook ist in einzelne Fragen und Antworten gegliedert. So können Leser direkt bei dem Thema einsteigen, das für ihre persönliche Situation relevant ist. Im ersten Teil erklärt Alexander Bars grundlegende Fragen zu Testament, Erbrecht und Steuern. Dazu gehören unter anderem Pflichtteilsansprüche, internationale Erbfälle, Regelungen für Minderjährige, Immobilien und Erbengemeinschaften. Im zweiten Teil zeigt Andreas Kitta, wie Vermögen strukturiert und planvoll an die nächste Generation übergeben werden kann.

Das eBook wurde 2026 grundlegend überarbeitet und um 48 Fragen ergänzt. Neu beziehungsweise deutlich ausführlicher behandelt werden dabei auch Details zur steuerlich effizienten Vermögensstrukturierung, zur Übergabe von Wertpapierdepots und Unternehmensanteilen, zu Familiengesellschaften und Stiftungen sowie zur langfristigen Verwaltung eines Erbes.

Andreas Kitta, Alexander Bars
Die Experten Alexander Bars und Andreas Kitta beantworten die häufigsten Fragen zu Erbe, Schenkung und Steuern – praxisnah und fundiert in ihrem eBook.© Jan Northof / Amin Akhtar

Über V-CHECK

V-CHECK, eine Marke der Münchner V-Bank AG, ist die Plattform für verständliches, fundiertes und unabhängiges Finanzwissen.

Ob Geldanlage, Vermögensaufbau, Altersvorsorge, Erbe oder aktuelle Marktentwicklungen - hier finden Einsteiger wie erfahrene Anleger praxisnahe Antworten von echten Finanzprofis. Das kostenlose Angebot reicht von Newsletter, Blog, Podcast und YouTube Kanal bis zu eBooks, Webinaren, Anleger-Sprechstunden oder dem unverbindlichen Vermögens-Check.

So profitieren Sie von Steuerfreibeträgen

Die Erbschaftsteuer kann insbesondere bei Immobilien oder größeren Vermögen eine erhebliche Rolle spielen. Wer seinen Nachlass frühzeitig plant, kann bestehende Freibeträge berücksichtigen und prüfen, ob Schenkungen zu Lebzeiten sinnvoll sind.

Im eBook „Richtiges Vererben und Verschenken“ widmet sich ein eigenes Kapitel der „Erbschaftsteuer und Steueroptimierung“. Darin beantworten die Experten 20 Fragen zu Freibeträgen, Schenkungen, Nießbrauch, Immobilien, Kapitalvermögen und weiteren steuerlichen Aspekten.

Immobilien vererben: Was Sie beachten sollten

  • Welche Freibeträge gelten für Kinder, Ehepartner, Enkel?
    Ehe- und eingetragene Lebenspartner haben einen Freibetrag von 500.000 Euro. Für Kinder sowie Stief- und Adoptivkinder gelten 400.000 Euro. Enkel können in der Regel 200.000 Euro steuerfrei erhalten; ist ihr Elternteil bereits verstorben, sind es 400.000 Euro. Schenkungen und Erbschaften derselben Person innerhalb von zehn Jahren werden zusammengerechnet.
  • Wie lassen sich Immobilien steuerfrei übertragen?
    Wer eine Immobilie bereits zu Lebzeiten überträgt, kann sich beispielsweise ein Nießbrauch- oder Wohnrecht vorbehalten. Ein Nießbrauch kann den steuerlich relevanten Wert der Übertragung reduzieren. Gleichzeitig kann der Schenkende die Immobilie weiterhin selbst nutzen oder – je nach Gestaltung – Erträge wie Mieten erhalten.
  • Wie kann ich die Erbschaftssteuer durch frühzeitige Schenkung reduzieren?
    Übersteigt das voraussichtliche Erbe die vorhandenen Freibeträge, kann eine Übertragung zu Lebzeiten eine Möglichkeit sein. Nach Ablauf von zehn Jahren können Freibeträge unter bestimmten Voraussetzungen erneut genutzt werden. Das eBook zeigt zudem, wie Schenkungen etwa mit Nießbrauch- oder Rückforderungsrechten kombiniert werden können.

Lesen Sie auch

Weitere Themen im Erbschafts-Ratgeber

  • Testament und Nachlassplanung – vom handschriftlichen Testament bis zum Berliner Testament
  • Freibeträge, Steuersätze und Möglichkeiten der Steueroptimierung
  • Erbschaften, Immobilien und Vermögen im Ausland
  • Erbengemeinschaften und mögliche Konflikte
  • Familiengesellschaften, Stiftungen und Unternehmensnachfolge
  • Strukturierung von Wertpapierdepots und anderem Vermögen vor dem Erbfall
  • langfristige Vermögensplanung und Übergabe an die nächste Generation bis hin zum Nießbrauch

Wer sich frühzeitig mit Erbschaft, Schenkung und Vermögensübergabe beschäftigt, kann offene Fragen klären und die eigene Nachlassplanung strukturieren. Das kostenlose eBook „Richtiges Vererben und Verschenken“ bündelt dazu Beispiele, Übersichten und Antworten der beiden Experten.

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