Ausbau zwischen Unna und Werl

A 44 wird zum Nadelöhr

Foto: WR

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Unna. Die Autobahn 44 zwischen Werl und Unna wird ab 2014 für drei Jahre ein Nadelöhr. Dann soll der zwölf Kilometer lange Abschnitt sechsspurig ausgebaut werden.

Allein auf Unnaer Stadtgebiet müssen gleich drei Brücken komplett erneuert werden, teilte die zuständige Abteilung Hochsauerland/Hochstift von Straßen NRW mit.

Zum Bauablauf und zu den Kosten konnte der stellvertretenden Pressesprecher Christian Jung gestern aber noch nichts sagen. Nur so viel: Allein der Neubau einer Brücke verschlinge einen zweistelligen Millionenbetrag. In Unna müssen die rund 40 Jahre alte Bornekamptal-, die Bimbergtal-Brücke und die Autobahnbrücke unweit des Ortsteils Kessebüren abgerissen und erneuert werden.

„Die Brücken sind so konstruiert, dass wir eine Fahrtrichtung erneuern und den Verkehr komplett über die verbliebenen zwei Spuren in beide Richtungen führen”, erklärte Jung. Welche Brücke als erste erneuert werde, konnte Jung noch nicht mitteilen. Die Planungen liefen. Eine Umleitung, runter von der A 44, sei aber nicht erforderlich.

Anfang der 70er Jahre stieß der Neubau der A 44 zwischen Dortmund und Kassel auf Unnaer Gebiet. Im vergangenen Jahr wurde der Bereich zwischen der Anschlussstelle Unna-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna ausgebaut. Streit gibt es nun zwischen dem Bund und der Stadt Unna um Lärmschutz. Den will der Bund nicht leisten. Die Stadt erwägt eine Klage für Lärmschutz.

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