Wohnungspreise

Quadratmeterpreise - Die teuersten Städte Deutschlands

Essen. Die Wohnungspreise in Deutschland steigen immer schneller an: In München erreichen die Quadratmeterpreise bald die Zehntausend-Euro-Marke. Der regelmäßig veröffentlichte Dr. Klein-Trendindikator für Immobilienpreise offenbart, wo Wohnen in Deutschland besonders teuer ist.

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Innerhalb eines Jahres sind die Wohnungspreise in Deutschland um zehn Prozent teurer geworden. Besonders stark steigen die Quadratmeterpreise im süddeutschen Raum. Das ist dem aktuellen Immobilienpreisindex des Finanzdienstleisters Dr. Klein zu entnehmen, der regelmäßig eine Auswertung der tatsächlich gezahlten Kaufpreise vornimmt. Noch teurer als Wohnungen in Süddeutschland sind die Quadratmeterpreise für Häuser: Während für eine Wohnung in München in der Spitze bis zu 8.271 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden muss, kosten Ein- und Zweifamilienhäuser in der bayrischen Landeshauptstadt bis zu 9.535 Euro pro Quadratmeter. Im ebenfalls recht teuren Frankfurt am Main liegen die Quadratmeterpreise für Wohnungen bei bis zu 6.982 Euro, bei Häusern betragen sie 7.227 Euro.

Quadratmeterpreise steigen nicht überall in Deutschland

"Die positive Preisentwicklung in Metropolen steht nicht stellvertretend für den gesamtdeutschen Wohnimmobilienmarkt", sagt Dr. Klein-Vorstandssprecher Stephan Gawarecki. Während das Unternehmen davon ausgeht, dass sich die Preise in den Großstädten auf hohem Niveau einpendeln oder weiter steigen werden, wird sich der Leerstand in ländlichen Regionen Schätzungen des Finanzdienstleisters zufolge weiter vergrößern. In den Speckgürteln der Metropolen werde die Nachfrage nach Wohnraum hingegen weiter steigen und dieser folglich teurer werden.

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