Tierschutz

Invasive Gartenpflanzen nehmen heimischen Vögeln den Lebensraum

Die Blaumeise ist in Deutschlands Gärten ein häufiger Vogel.

Die Blaumeise ist in Deutschlands Gärten ein häufiger Vogel.

Foto: WAZ FotoPool

Hamburg.  Einige invasive Pflanzenarten können im heimischen Garten zum Problem werden. Denn sie verdrängen heimische Gewächse, die für unsere Vögel einen Lebensraum darstellen. Hobbygärtner sollten daher auf den Anbau dieser Pflanzen verzichten. Wir erklären, welche Arten besonders vogelfreundlich sind.

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Kanadische Goldrute, Indisches Springkraut oder Japanischer Staudenknöterich sehen schön aus, können im heimischen Garten aber zum Problem werden. Denn dabei handelt es sich um invasive Pflanzenarten aus anderen Regionen der Welt, die heimische Gewächse verdrängen. Darauf macht die Deutsche Wildtier Stiftung in Hamburg aufmerksam. Dadurch nehmen sie kleinen Säugetieren, Vögeln und Insekten Lebensraum. Die Stiftung empfiehlt daher, diese Pflanzen nicht im Garten anzupflanzen.

Hobbygärtner weichen besser auf heimische Arten wie Vogelbeere, Wilden Wein, Gemeinen Liguster, Hunds-Rose, Sand-, Schwarz- und Weißdorn oder Schneeball aus. Auch Sträucher wie Johannis-, Brom- oder Stachelbeere sind Alternativen. (dpa)

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