Bildung

So lernen Schüler an den Schulen in Nordrhein-Westfalen

Der Wechsel von der Gundschule zum Gymnasium ist nach wie vor die erste Wahl der Eltern. Im Bild: Eine 8. Klasse des Gymnasiums Borbeck in Essen.

Foto: Lars Heidrich

Der Wechsel von der Gundschule zum Gymnasium ist nach wie vor die erste Wahl der Eltern. Im Bild: Eine 8. Klasse des Gymnasiums Borbeck in Essen. Foto: Lars Heidrich

Wie ist das Schulsystem in unserem Land aufgebaut? Wo liegen die Schwächen? Und welche Schulform ist bei Jugendlichen und Eltern beliebt?

Bildungspolitik geht jeden an. Mit ihr lassen sich Wahlen gewinnen – oder verlieren. Das liegt nicht nur daran, dass beinahe jeder Bürger von den Auswirkungen von politischen Entscheidungen im Bildungsbereich betroffen ist, sondern auch, weil das Thema häufig so ideologisch aufgeladen ist. Linke, liberale und konservative Standpunkte prallen hier aufeinander. Daher sind Bildungsreformen in den Parlamenten und auf den Marktplätzen meist höchst umstritten.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Debatte um die Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien auf acht Jahre bis zum Abitur (siehe „Die Baustellen“). Eingeführt im Jahr 2005, um junge Menschen rascher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen und zunächst auch von Elternvertretern begrüßt, tobt seither ein Streit um den pädagogischen Sinn der Reform und die Überlastung von Schülern und Familien. Bei einer Umfrage der Landeselternschaft der Gymnasien im April 2016 sprachen sich rund 80 Prozent der knapp 50 000 Befragten für eine Rückkehr zu G9 aus. Im Januar startete gar das erste Volksbegehren in NRW seit fast 40 Jahren mit dem Ziel, die Schulzeit an Gymnasien wieder von acht auf neun Jahre zu verlängern. Mit dem doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2013 hoffte die Politik, die schwierige Umstellung von G9 nach G8 abgeschlossen zu haben – ein Trugschluss. Diese Initiativen setzen die Landespolitik just vor den Landtagswahlen im Mai erneut unter Druck, die Parteien wurden von dem Votum „von unten“ gezwungen, sich zu positionieren.

Zeugnis für unsere Schulen: ein solides „Befriedigend“

Wenn es um Schule geht, starren alle auf Pisa. Einerlei, ob man die länderübergreifenden Tests nun kritisiert, weil sie Regierungen dazu verführt, eine Ranglisten-Bildungspolitik zu betreiben und Schüler auf ein gutes Abschneiden getrimmt werden. Oder sie begrüßt, weil endlich vergleichbare Leistungswerte sichtbar und Defizite schonungslos offen gelegt werden. Fest steht dabei seit Jahren: Die Schüler in NRW landen stets im Mittelfeld. Das Zeugnis, das Schüler, Eltern und Politiker von der OECD ausgehändigt bekommen, bescheinigt ihnen ein solides Befriedigend, je nach Fachbereich mit Ausreißern nach oben und unten. „Nachholbedarf“ gehört noch zu den freundlicheren Befunden, die Kritiker dem NRW-Schulsystem attestieren. Was läuft gut, was schlecht in Nordrhein-Westfalens Schulen?

Aufbau des Schulsystems

Der Primarbereich wird beinahe ausschließlich durch die Grundschule abgedeckt. Mit knapp 3000 Schulen und rund 620 000 Schülern ist sie am häufigsten vertreten. Daneben fallen rein nach Zahlen die Waldorf- und Förderschulen stark ab.

Die Sekundarstufe I beginnt ab der 5. Klasse. Neben dem traditionellen dreigliedrigen System der weiterführenden Schulen aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium gibt es in NRW die Schulformen des „längeren gemeinsamen Lernens“. Dazu gehört die Gesamtschule sowie die Gemeinschafts- und Sekundarschule, die im Schuljahr 2012/13 gestartet wurde. Nach Ansicht der Landesregierung sind diese Einrichtungen ein voller Erfolg: Die Zahl dieser Schulen habe sich seit dem Schuljahr 2010/11 um 234 auf aktuell 457 fast verdoppelt.

Neben den Gymnasien spielen die beruflichen Schulen eine wichtige Rolle im Sekundarbereich II. Die 378 Berufskollegs in NRW werden von rund 560 000 jungen Menschen besucht.

Wandel des Schulsystems

Abgesehen von der jüngsten Entwicklung ist sowohl die Zahl der Schulen als auch die der Schüler in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. Unter dem Strich schlossen seither über 440 Schulen in NRW ihre Pforten, die Zahl der Schüler ging um 8,5 Prozent zurück.

Die Hauptschule weist in dieser Zeit die größten Einbußen auf, sie verlor seit 2010/11 beinahe die Hälfte ihrer Schüler, 184 Hauptschulen wurden geschlossen (minus 28,8 Prozent). Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, denn Eltern streben immer häufiger einen höheren Schulabschluss für ihre Sprösslinge an. Auch an den Realschulen sanken die Schülerzahlen deutlich um über 20 Prozent. Ursache ist vor allem, dass viele Sekundar- und Gesamtschulen an den Standorten von Haupt- und Realschulen eingerichtet wurden, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.

Anzahl der Förderschulen schrumpfte deutlich

Die Zahl der Gymnasien blieb in dieser Zeit indessen nahezu gleich, nur eines wurde in NRW geschlossen. Doch auch hier sank die Schülerzahl um gut 10 Prozent. Der deutliche Rückgang im Vergleich zu 2010/11 ist indes kein Alarmsignal, sondern durch die Verkürzung auf acht Schuljahre bedingt, dadurch wird seit dem Abi-Jahrgang 2013 ein Schuljahr weniger unterrichtet.

Die Zahl der Förderschulen im Grund- und Hauptschulbereich schrumpfte in den vergangenen Jahren ebenfalls, und zwar um über 21 Prozent. Ursache ist die Umsetzung der Inklusion. Seither werden immer mehr Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an den Regelschulen unterrichtet.

Übergänge nach der Grundschule

Beim Wechsel von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist das Gymnasium nach wie vor erste Wahl der Eltern. 41 Prozent der Kinder wechselten im Schuljahr 2015/16 auf ein Gymnasium, 26 Prozent gingen auf eine Gesamtschule, die weiterhin das Abitur nach neun Jahren anbietet. Die Sekundarschule wählten knapp sieben Prozent, die Hauptschule nur noch vier. Den stärksten Beliebtheitszuwachs aller Schulformen erfuhr in den vergangenen zehn Jahren die Gesamtschule.

Und das sind die größten Baustellen an unseren Schulen

Greifen wir drei Bereiche des NRW-Schulsystems heraus, die in den vergangenen Monaten für besonders viel Zündstoff bei Eltern, Lehrern und der Politik sorgten. Die Lage an den Grundschulen, der Streit um das Turbo-Abi und die umstrittene Inklusion.

Baustelle Grundschule

Die Grundschulen stemmen eine gewaltige pädagogische Aufgabe. Die Integration von Flüchtlingskindern, die Beschulung behinderter Kinder, ein wachsender Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund, Ganztags- und diverse Förderangebote, vakante Schulleiterposten – in der Grundschule wird die Basis gelegt für den Bildungsweg der Kinder, doch kämpft sie mit vielfältigen Problemen. „An Mangel herrscht kein Mangel in den NRW-Grundschulen“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Lehrerverbands Bildung und Erziehung (VBE).

Rund 200 Schulen müssen ohne Rektoren auskommen, an mehr als jeder dritten Grundschule fehlen Lehrkräfte, die ihnen nach dem Personalschlüssel des Landes eigentlich zustehen. Insgesamt fehlten 2400 Lehrer, die Klassen seien zu groß, kritisieren Gewerkschaften und Verbände. Zwar stiegen die Ausgaben pro Schüler seit dem Jahr 2000 von rund 4200 auf 4800 Euro, damit liege NRW im Vergleich mit anderen Bundesländern dennoch weiter auf dem letzten Platz und gibt deutlich weniger aus als der bundesweite Durchschnitt, der bei 5600 Euro liege.

„Diese Probleme können durch das hohe Engagement der Lehrer nicht mehr aufgefangen werden“, meint Udo Beckmann. So könnten die Schulen auf Dauer ihren wichtigen Bildungsauftrag nicht erfüllen. Beckmann fordert zudem eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte, in Bayern verdiene ein Lehrer rund 400 Euro mehr im Monat. „Die Absolventen gehen dorthin, wo am meisten bezahlt wird“, sagt er, das verschärfe den Lehrermangel in NRW. Was er dem Land aber zugute hält: An den NRW-Unis werden Lehrkräfte für alle Schulformen ausgebildet, „das machen nicht alle Bundesländer“. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) erkennt die Probleme, verweist indes auf knapp 1900 Neuanstellungen im vergangenen Jahr. Durch die Verlängerung des Studiums kämen aber nun zwei Jahre lang weniger Absolventen von den Hochschulen.

Baustelle Turbo-Abi

Als sich die Landeselternschaft der Gymnasien mit Pauken und Trompeten vom „runden Tisch“ der Schulministerin verabschiedete, brach der Streit um die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur wieder mit Macht los. Die Landeseltern wollten nicht mehr weiter am ungeliebten Turbo-Abi herumreformieren, sondern lieber heute als morgen wieder zurück zum alten G9. Udo Beckmann wundert sich bis heute über diesen Schwenk: „Unter der schwarz-gelben Landesregierung hatte die Landeselterschaft noch vehement für das Turbo-Abi gestritten.“

Auch er kritisiert: G8 wurde überhastet eingeführt, die Folgen nicht bedacht. „Ich warne aber davor, den Hebel schnell wieder umzulegen“, sagt Beckmann. Auf einen Punkt aber legt er Wert: Die Sekundarstufe I müsse wieder sechs Jahre betragen, um die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu garantieren. Im G8-Modell umfasst die Sekundarstufe I nur fünf Jahre, was in den Klassen 5 bis 9 zu einer starken Verdichtung des Lernstoffs gerade für jüngere Kinder führt. Wer nach Klasse 10 das Gymnasium verlassen möchte, hätte dann wieder wie beim G9 einen Schulabschluss und könnte eine Lehrstelle antreten.

Genau dies sieht das Modell „G8 Flexi“ vor, das die SPD ins Spiel gebracht hat. Im Grundsatz bleibt es beim zwölfjährigen Weg bis zum Abitur, aber auch 13 Jahre sollen wahlweise durch den Einschub eines „Orientierungsjahres“ vor der Oberstufe möglich sein.

Alle Parteien im Landtag haben inzwischen verschiedene Modelle vorgelegt, keines davon sieht eine grundsätzliche Rückkehr zu G9 im alten Stil vor. Sylvia Löhrmann nutzte die aufgeheizte Debatte, um einen grundsätzlichen Wandel des Systems anzuregen: die individuelle Lernzeit für jedes Kind. Jeder Schüler soll danach gemäß seinen Stärken und Schwächen gefördert werden und sein eigenes Lerntempo entwickeln können. Beckmann: „Der Vorschlag bedeutet letztlich einen Umbau des Schulsystems in eine Schule für alle von der Klasse 1 bis zum Ende der Sekundarstufe II.“ Aus pädagogischer Sicht sei das interessant, doch in der Praxis schwer umzusetzen.

Zudem gibt er zu bedenken: Kehrt der G9-Bildungsgang zurück, würde sich das Gymnasium kaum noch von der Gesamtschule unterscheiden – bloß ohne deren Fördermöglichkeiten. Fest steht: Vor der Landtagswahl wird Rot-Grün sicher keine große Schulreform mehr anschieben. Ob eine neue Landesregierung dieses heiße Eisen so bald anfassen wird, muss sich zeigen.

Baustelle Inklusion

Mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz setzte die Landesregierung die Behindertenkonvention der Vereinten Nationen um. Seither haben Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Regelschule. Für die Landesregierung ist Inklusion ein Schlüsselbegriff, „der eine humane Gesellschaft kennzeichnet“. In einem inklusiven Schulsystem werde „das gemeinsame Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen zur Normalform“.

Eltern können jedoch für ihr Kind auch weiter eine Förderschule wählen. Somit setze das Land nur den Willen der Eltern um und folge der „Abstimmung mit den Füßen“. Der Anteil von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, der an allgemeinen Schulen unterrichtet wird, ist in einem Jahr um 6800 auf inzwischen 53 900 gestiegen. Der Inklusionsanteil liege damit in NRW bei 42 Prozent, lobt sich die Landesregierung selbst.

Der hohe Anspruch der Landesregierung entspricht indes kaum der Realität an den Schulen. Die Umsetzung verläuft nach Ansicht von Lehrern, Eltern und Experten vielerorts provisorisch, mangelhaft und im besten Falle holprig. „Die Inklusion ist personell mangelhaft ausgestattet, das Personal schlecht vorbereitet und wird unzureichend unterstützt“, ergab eine repräsentative VBE-Umfrage zur inklusiven Praxis in Nordrhein-Westfalen. In manchen Klassen seien die Zustände schlicht „katastrophal“, kritisieren Bildungsexperten.

Es fehlten rund 7000 Pädagogen, die Klassen seien für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern zu groß, und die nötigen Doppelbesetzungen in den Klassen sei die Ausnahme. Das Stellenbudget reiche hinten und vorne nicht.

Auch diese Reform sei überhastet und schlecht vorbereitet über die Schulen gekommen. Beckmann: „Es gibt bereits Rückmeldungen aus den Schulen, dass Eltern von Kindern mit Förderbedarf wegen fehlender Sonderpädagogen massiv enttäuscht sind von der Inklusion. Sie orientieren sich wieder in Richtung Förderschulen.“ Die schwindende Akzeptanz könne das gesamte Projekt gefährden.

Und wie werden sich die Schulformen entwickeln? Ein Ausblick

Die Hauptschule

Ihre Zahl wird weiter abnehmen. Obwohl die damalige schwarz-gelbe Landesregierung noch eine Offensive für die Schulform gestartet hatte, setzte sich das „Hauptschulsterben“ fort. Viele Eltern wünschen sich eben einen möglichst hohen Schulabschluss für ihr Kind. Trotz der vielfältigen und oft schwierigeren Schülerschaft haben die engagierten Hauptschullehrer viele Jugendliche zur Berufsreife geführt, zieht VBE-Chef Udo Beckmann seinen Hut.

Die Realschule

Auch die Zahl der Realschulen wird in Zukunft sinken. Die Schülerzahlen sind weiter rückläufig, doch genießt diese Schule bei den Eltern immer noch Ansehen. Beckmann: „Man würde vielen Realschulen einen Gefallen tun, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich in Sekundarschulen umzuwandeln.“ Das aber verweigere die Landesregierung mit dem Argument des Bestandschutzes.

Die Sekundarschule

Nach Lesart von Rot-Grün ist die Sekundarschule ein Erfolgsmodell. Ob sie sich durchsetzen wird, muss sich noch erweisen. Diese Schulform ging zum Schuljahr 2012/13 erstmals an den Start mit zunächst 5342 Schülern. Seither wurden 114 Sekundar-schulen gegründet mit nunmehr gut 38 000 Schülern. Diese Schule soll vor allem den ländlichen Raum versorgen und ist eine Antwort auf das Schwinden von Haupt- und Realschulen. Die Sekundarschule bietet keine eigene Oberstufe an, muss aber mit einem Gymnasium oder einer Gesamtschule kooperieren. Der VBE fordert, die Gründung von Sekundarschulen zu erleichtern. Bisher müssen sie mindestens dreizügig starten, eine Zweizügigkeit mit 48 Schülern sollte indessen ausreichen, meint Beckmann. „Drei Klassen zu erreichen, ist in ländlichen Regionen schwierig.“

Die Gesamtschule

Auch diese Schulform verzeichnet ein stetiges Wachstum. Im Schuljahr 2015/16 gab es 89 Gesamtschulen mehr als noch vor fünf Jahren. Für das kommende Schuljahr liegen der Landesregierung Anträge für weitere acht Schulen vor. Die Gesamtschulen profitieren vom neunjährigen Bildungsweg zum Abitur und zeichnen sich durch hohe Leistungen bei der Integration und der Inklusion aus. „Sie arbeiten ganzheitlich mit den Kindern“, lobt Beckmann, „versuchen alternative Unterrichtsformen und binden Sozial- und Sonderpädagogen ein“. Viele Schüler schaffen es Dank des Engagements der Gesamtschulen trotz einer Hauptschulempfehlung bis zum Abi.

Das Gymnasium

Das Gymnasium bleibt wohl auch in Zukunft die beliebteste Schulform in NRW. Es führt jedes Jahr etwa 65 000 Schüler zum Abitur. Je nach Region besuchen 40 bis 50 Prozent der Schüler eines Jahrgangs das Gymnasium, damit ist es die anerkannteste Schulform. Doch auch diese traditionelle Schulform steht durch die Inklusion und eine heterogenere Schülerschaft vor Herausforderungen. Mit der Dalton-Pädagogik setzen einige Gymnasien bereits Modelle der individuellen Lernzeit in der Praxis um.

Die Förderschule

Die Inklusion wird die Förderschule für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht überflüssig machen. Zwar haben in den vergangenen vier Jahren fast 200 Förderschulen in NRW geschlossen, dennoch bestehen weiterhin mehr als 550 dieser Einrichtungen. Udo Beckmann erklärt: „Viele Eltern dieser Kinder vertrauen nicht den Fähigkeiten der Regelschulen und schicken ihre Kinder in Förderschulen, wo sie eine bessere Betreuung erwarten.“

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