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Mieten in NRW - so stark sind die Preise Ende 2022 gestiegen

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Mieten in NRW: Zum Jahresende sind die Preise noch einmal gestiegen. In NRW-Großstädten steigt vor allem die Nachfrage nach Neubauwohnungen. (Symbolbild)

Mieten in NRW: Zum Jahresende sind die Preise noch einmal gestiegen. In NRW-Großstädten steigt vor allem die Nachfrage nach Neubauwohnungen. (Symbolbild)

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Essen.   Die Mieten in NRW sind auch Ende 2022, auch durch die Inflation, noch einmal gestiegen. So haben sich die Mietpreise in NRW entwickelt.

  • Mieten in NRW: Auch zum Jahresende 2022 sind die Preise noch einmal angestiegen.
  • Auch durch die steigende Inflationen sind die Mietpreise weiter geklettert.
  • Wir geben einen Überblick: So haben sich die Mieten in NRW zum Jahresende 2022 entwickelt.

Auch zum Jahresende 2022 haben die Mietpreise in NRW und in Deutschland noch einmal zugelegt: Vor allem durch die erhöhten Nebenkosten zog die Warmmiete deutlich an, wie das Portal Immoscout24 berichtet. In den großen NRW-Städten geht die Nachfrage nach Bestandsmietwohnung zurück, die Nachfrage nach Neubauwohnungen allerdings steigt. Wir geben einen Überblick: So stark sind die Mieten in NRW und in Deutschland gestiegen. Lesen Sie hier: Jede dritte geplante Neubau-Wohnung liegt auf Eis

Mieten in NRW: Preise klettern noch einmal nach oben

Sowohl die Mieten im Neubau wie auch die im Bestand legten laut Immoscout gegen Ende des Jahres noch einmal zu. Verglichen hat das – nach eigener Aussage – größte Immobilienportal die Daten von Quartal drei und Quartal vier im Jahr 2022.

  • Mieten im Neubau: 10,88 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 0,3 Prozent
  • Mieten im Bestand: 7,96 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von einem Prozent

Ein deutliches Plus allerdings verzeichnet die Warmmiete: Vor allem durch die Energiekrise haben sich die Nebenkosten verteuert. 18,3 Prozent der Miete machen diese im Dezember im deutschlandweiten Schnitt aus. „Zu Jahresbeginn lag der Anteil noch bei 16,8 Prozent“, erklärt Immobilienscout.

Mieten in NRW: „Sorge um die steigenden Energiekosten“

„Mieter und Mieterinnen scheinen aufgrund der Sorge um die steigenden Energiekosten vermehrt nach Neubauwohnungen zu suchen, die deutlich energieeffizienter sind als der oftmals unzureichend sanierte Wohnungsbestand“, sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

Das zeigt sich vor allem in den NRW-Großstädten: In Köln und Düsseldorf – den beiden von Immobilienscout erhobenen Metropolen in NRW – ist der Preis bei den Bestandsimmobilien rückläufig. Mietpreise im Neubau hingegen nehmen zu. Auch interessant: Mehr Schwarzarbeit auf dem Bau: Wie ehrliche Betriebe leiden

Mieten in Düsseldorf: Das ist die Preisentwicklung

  • Mietwohnung im Bestand: Preisentwicklung -1,8 Prozent, Quadratmeterpreis: 11,03 Euro, Nettokaltmiete für 70 Quadratmeter: 772,10 Euro
  • Mietwohnung Neubau: Preisentwicklung +1,3 Prozent, Quadratmeterpreis: 13,64 Euro, Nettokaltmiete für 70 Quadratmeter: 954,80 Euro

Mieten in Köln: So haben sich die Preise entwickelt

  • Mietwohnung im Bestand: Preisentwicklung -2,5 Prozent, Quadratmeterpreis 11,69 Euro, Nettokaltmiete für 70 Quadratmeter: 818,30 Euro
  • Mietwohnung Neubau: Preisentwicklung +2,9 Prozent, Quadratmeterpreis 13,72 Euro, Nettokaltmiete für 70 Quadratmeter: 960,40 Euro

„Das ImmoScout24 WohnBarometer gibt die Preisentwicklung in realen Angebotspreisen wieder“, erklärt das Onlineportal. „Die Datenbasis umfasst über 8,5 Millionen Inserate der letzten fünf Jahre auf ImmoScout24.“

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