Spielsucht

Gericht stoppt Rubbellos-Adventskalender von WestLotto 

Der Geschäftsführer von WestLotto, Theo Goßner.

Der Geschäftsführer von WestLotto, Theo Goßner.

Foto: WAZ FotoPool/Matthias Graben

Bonn/Münster.  Das Landgericht Bonn hat dem staatlich kontrollierten Glücksspielanbieter WestLotto den Verkauf eines sogenannten Rubbellos-Adventskalenders verboten. Der Kalender verstoße gegen die Bestimmungen im Glücksspielstaatsvertrag zur Bekämpfung der Spielsucht.

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Das Landgericht Bonn hat per einstweiliger Verfügung dem staatlich kontrollierten Glücksspielanbieter WestLotto Werbung und Verkauf eines sogenannten Rubbellos-Adventskalenders verboten. Dies teilte WestLotto am Freitag mit. Laut Gerichtsbeschluss verstößt der Kalender gegen die Bestimmungen im Glücksspielstaatsvertrag zur Bekämpfung der Spielsucht.

Das Landgericht Bonn folgt damit einem Antrag des britischen Glücksspielanbieters Tipp24 Services Ltd. mit Sitz in London. Der WestLotto-Konkurrent bietet über das Internet Lotto-Spiele an. WestLotto will gegen die Gerichtsentscheidung Rechtsmittel einlegen. Im laufenden Advent ist für WestLotto das Rubbellos-Kalendergeschäft aber damit wohl erledigt. (dapd)

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