Koffein

Trotz Lockdown oder wegen Homeoffice – Kaffeekonsum steigt

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So wird Kaffee zum gesunden Getränk

So wird Kaffee zum gesunden Getränk

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Berlin/Hamburg.  Geschlossene Cafés, dafür viel Zeit im Homeoffice – der Kaffeekonsum in Deutschland ist trotz oder wegen der Pandemie gestiegen.

Ob klassischer Filterkaffee oder Espresso, Cappuccino und Co.: In der Corona-Pandemie ist der Kaffeedurst der Menschen in Deutschland gestiegen. Trotz zeitweise geschlossener Cafés stieg der Absatz von Röstkaffee im Jahr 2020. Das Kaffeetrinken habe sich mit den Lockdowns in die eigenen vier Wände verlagert, erklärt der Deutsche Kaffeeverband mit Sitz in Hamburg.

Den Angaben zufolge ist der deutsche Kaffeemarkt im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gewachsen. Pro Kopf stieg der Kaffeekonsum auf insgesamt 168 Liter – das sind 20 Tassen mehr als ein Jahr zuvor. Als Grund wird auch die vermehrte Arbeit vieler Beschäftigten im Homeoffice gesehen.

„Lockdown heißt nicht, dass der Konsument keinen Kaffee mehr trinkt, wenn Coffee-Shop und Kantine geschlossen sind. Vielmehr haben sich die Konsumorte in dieser Zeit verändert“, sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Kaffeeverbands.

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37.900 Tonnen Röstkaffee mehr zu Hause aufgebrüht

Zuhause verbrauchten die Menschen in Deutschland rund 37.900 Tonnen Röstkaffee mehr als im Vorjahr. Dies entspreche laut Kaffeeverband einem Plus von elf Prozent. Einen deutlichen Rückgang gab es dagegen beim Konsum am Arbeitsplatz oder in der Gastronomie. Hier sank der Kaffeeverbrauch um 23 Prozent oder 30.300 Tonnen.

Bei der Zubereitung zu Hause ist weiterhin der klassische Filterkaffee am beliebtesten. Dieser kommt auf einen Marktanteil von genau 50 Prozent, der Absatz ist um 0,2 Prozent gestiegen. Etwas mehr nachgefragt waren im Jahr 2020 auch Kaffeekapseln (plus vier Prozent), löslicher Kaffee (plus fünf Prozent), Kaffeepads (plus sechs Prozent) und Kaffeemixgetränke in Pulverform (plus sieben Prozent).

Süßes zum Kaffee:

Einen deutlichen Nachfrageschub erlebten im vergangenen Jahr dagegen ungemahlene Kaffeebohnen: Der Absatz stieg um 26 Prozent. Der Marktanteil der ganzen Bohnen liegt jetzt bei 37 Prozent.

Denn parallel zum Einzug ins Homeoffice hätten viele Menschen ihre Kaffeemaschinen aufgerüstet, erklärt der Kaffeeverband. So stehe inzwischen in fast jedem dritten Haushalt ein Vollautomat. (aky/dpa) Im Test: Diese Maschinen liefern auf Knopfdruck den besten Kaffee.

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