Tarivverhandlungen

Tarifabschluss: NRW-Metaller erhalten 4,3 Prozent mehr Geld

Es gibt eine Einigung im Tarifkonflikt der Metaller.

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Es gibt eine Einigung im Tarifkonflikt der Metaller. Foto: Funke Foto Services

Düsseldorf.  Arbeitgeber und Gewerkschaften in NRW einigen sich auf eine Übernahme des Pilotabschlusses: Darin enthalten sind auch flexiblere Arbeitszeiten.

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Der Pilotabschluss aus Baden-Württemberg der Metall- und Elektroindustrie mit 4,3 Prozent mehr Geld wird in Nordrhein-Westfalen übernommen. Darauf verständigten sich die Arbeitgeber und IG Metall bei der vierten Tarifrunde für die 700.000 Beschäftigten der Branche in NRW am Mittwoch in Düsseldorf. Der Kompromiss sei teuer und komplex, biete aber zahlreiche flexible Elemente eines modernen Tarifvertrages, sagte der Präsident von Metall NRW, Arndt G. Kirchhoff. Die gefundenen Lösungen verbesserten die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben für die Beschäftigten deutlich, erklärte der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler.

Im Detail gibt es vom 1. April an 4,3 Prozent mehr Geld und für Januar bis März eine Einmalzahlung von 100 Euro. In einer zweiten Stufe gibt es von 2019 an ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts und einen Festbetrag von 400 Euro. Der Festbetrag kann jedoch nach Angaben der Arbeitgeber von schwächeren Betrieben verschoben, abgesenkt oder gestrichen werden. Eltern, Pflegende und Schichtarbeiter können statt diesem tariflichen Zusatzgeld acht zusätzliche freie Tage wählen, erklärte IG Metall NRW. Auszubildende hätten durch einen zusätzlichen Tag nunmehr insgesamt bis zu drei bezahlte freie Tage vor den Abschlussprüfungen. (dpa)

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