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Butter wird immer teurer: Aldi erhöht Preis um 20 Cent

Der Preis für Butter ist seit Monaten auf Höhenflug.

Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Der Preis für Butter ist seit Monaten auf Höhenflug. Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Berlin  1,99 Euro für 250 Gramm: Seit es den Euro gibt, war die Butter bei Aldi nicht so teuer. Andere Märkte dürften in Kürze nachziehen.

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Die Butterpreise sind erneut deutlich gestiegen. Aldi Nord und Aldi Süd erhöhten Anfang des Monats den Preis für Deutsche Markenbutter in der untersten Preislage um 20 Cent auf nun 1,99 Euro je 250-Gramm-Packung, wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Schwesterunternehmen berichtete.

Dies ist nach Angaben von Aldi Süd der höchste Preis seit der Euro-Einführung 2002. Ursache seien demnach höhere Einkaufspreise, vor allem für Fett. An den Aldi-Preisen orientieren sich üblicherweise auch die Supermarkt-Riesen, so dass auch dort mit steigenden Preisen in der nächsten Zeit zu rechnen ist.

Molkereien erwarten keine Preissenkung

Erst Anfang Mai hatten Aldi Nord und Aldi Süd den Preis für ihre Billig-Butter um 10 Cent auf 1,29 Euro je 250 Gramm angehoben. Anfang Juni wurde bei den beiden Discountern die Butter um weitere 20 Cent teurer, Anfang Juli um 30 Cent auf zuletzt 1,79 Euro. Zuletzt waren etwa bei Aldi Nord auch die Preise für verschiedene Käseartikel und Buttermilch erhöht worden.

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Die Molkereien in Deutschland erwarten, dass der Butterpreis insgesamt in den kommenden Monaten auf historisch hohem Niveau verharrt. Eckhard Heuser, Geschäftsführer beim Milchindustrieverband (MIV), sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, an den internationalen Handelsplattformen und Börsen gebe es keine Anzeichen für sinkende Preise.

Zudem stehe Europa im Herbst der traditionelle Tiefpunkt der Milcherzeugung bevor. Heuser: „Daher lassen die Märkte derzeit eher eine feste Tendenz für die nächsten Monate erwarten.“

Hohe Nachfrage treibt den Preis

Seit Sommer 2016 ist der Preis für Butter im Steigflug. „Heute haben wir bei der Butter und bei der Sahne inzwischen einen historischen Höchststand erreicht“, betonte Häuser. Hintergrund sei eine höhere Nachfrage in Supermärkten und bei Verarbeitern: „Das Wachstum der Light-Produkte ist einfach vorbei.“

Zugleich ist generell weniger Milch auf dem Markt, weil Landwirte die Produktion nach der schweren Milchpreiskrise im Jahr 2015 gedrosselt haben. Die Preissteigerungen seien in den Supermarktregalen daher bitter nötig, so Häuser, dessen Verband für Molkereien spricht. Nur mit höheren Produktpreisen könnten auch höhere Erzeugerpreise für die Milchbauern erzielt werden. (dpa/W.B.)

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