Grüne Hauptstadt

Gelungener Start in eine „Grüne Dekade”

Industriegeschichte: Entlang der ehemaligen Zechentrassen gibt es für Radfahrer viel zu entdecken.

Foto: Olaf Ziegler

Industriegeschichte: Entlang der ehemaligen Zechentrassen gibt es für Radfahrer viel zu entdecken.

Essen.  Positives Fazit für die „Grüne Hauptstadt Europas 2017”. RAG unterstützte zahlreiche Veranstaltungen.

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Die Stadt Essen gab kürzlich den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ weiter an die niederländische Stadt Nijmegen. Zuvor zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. 453 Projekte – davon 187 Eigenprojekte, 56 Tagungen und Konferenzen und 210 Bürgerprojekte – fanden zum Titeljahr statt. Rund 200.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen. „Die ,Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ war ein voller Erfolg und ist nachhaltiger Motor für die zukünftige Entwicklung der Stadt Essen und der Region“, sagte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Es sei gelungen, Essen als pulsierende, zukunftsfähige, moderne und grüne Stadt zu präsentieren, auf die die Bürger stolz sein können. „Sie haben selbst den Wandlungsprozess angestoßen und sind ein wesentlicher Teil davon.“

Zahlreiche Institutionen beteiligten sich am Hauptstadtjahr – so auch die RAG, denn die Transformationsgeschichte des Bergbaus ist heute beispielgebend für viele Städte Europas im Strukturwandel. Eine Vielzahl der „schwarzen“ Herausforderungen fanden sich in emenfeldern der „Grünen Hauptstadt“ wieder: begonnen beim Schutz der Trinkwasserqualität über Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz bis hin zum nachhaltigen Flächenrecycling. Zudem unterstützte die RAG in einer Projektgemeinschaft die Aktivitäten rund um die „Grüne Hauptstadt Essen“: Gemeinsam mit der RAG-Stiftung, RAG Montan Immobilien, der Landschaftsagentur Plus und dem NABU Nordrhein-Westfalen realisierte das Unternehmen verschiedene Veranstaltungsformate wie eine Fahrradtour über alte Zechentrassen in Essen.

Von der ehemaligen Zeche Bonifacius ausgehend, erkundeten die Teilnehmer die Artenvielfalt und den Naturschutz auf ehemaligen Bergbaustandorten. Zudem stellten die RAG und RAG Montan Immobilien in Kooperation mit dem NABU im Rahmen von Green Capital“ Flächen für Streuobstwiesen zur Verfügung. Das Projekt geht in diesem Jahr weiter. Einen wichtigen Stellenwert nahm das UNESCO-Welterbe Zollverein mit den Sitzen der RAG-Stiftung, der RAG und RAG Montan Immobilien ein: Das ehemalige Bergbauareal bildete einen der drei Hauptspielorte der „Grünen Hauptstadt“. Beispielsweise widmete sich Zollverein bei der ExtraSchicht dem grünen Themenjahr, während der GEO-Tag der Natur 2017 die Natur auf dem Industriegelände Zollverein greifbar machte.

Zentrale Forderung Nachhaltigkeit

Zusätzlich verlängerte RAG Montan Immobilien die erfolgreiche Kooperation mit dem NABU. Die Region startete mit dem Titeljahr in eine „Grüne Dekade“: Der Emscher-Umbau wird 2020 fertiggestellt, im Jahr 2022 nden die Ergebnispräsentationen der KlimaExpo.NRW und der klimametropole RUHR 2022 statt. Zudem präsentiert die Metropole Ruhr 2027 ihre internationale Gartenausstellung.

„Nachhaltigkeit – das war die zentrale Forderung in unserem Jahr als ,Grüne Hauptstadt‘. Wir führten Projekte durch, die die Bürger zum Umdenken anregten und sie für die Themen sensibilisierten“, sagt Projektleiterin Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin der Stadt Essen. Es seien Projekte umgesetzt worden, die im Stadtbild über das Jahr 2017 hinaus sichtbar seien. „Wir bleiben ,Grüne Hauptstadt Europas‘ und werden unsere Ziele weiterverfolgen.“

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