Warenhaus-Fusion

Kartellamt: Frist für Karstadt-Kaufhof-Fusion läuft ab

Karstadt und Kaufhof wollen fusionieren, um sich im harten Wettbewerb besser behaupten zu können. Doch dabei haben auch die Wettbewerbshüter noch ein Wort mitzureden.

Karstadt und Kaufhof wollen fusionieren, um sich im harten Wettbewerb besser behaupten zu können. Doch dabei haben auch die Wettbewerbshüter noch ein Wort mitzureden.

Foto: Marius Becker

Essen/Bonn.  Die Entscheidung, ob Karstadt und Kaufhof fusionieren dürfen, könnte unmittelbar bevorstehen. Am Freitag läuft eine Frist des Kartellamts ab.

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Die geplante Fusion der Warenhausketten Karstadt und Kaufhof könnte schon am Freitag die letzte Hürde nehmen. Denn einen Monat nach der Anmeldung des Zusammenschlusses beim Bundeskartellamt läuft an diesem Tag die Frist ab, in der die Wettbewerbshüter entscheiden müssen, ob sie die Fusion zulassen oder ob sie eine vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses für notwendig halten.

Wollen sie den Zusammenschluss genauer unter die Lupe nehmen, gibt ihnen das Gesetz dafür drei weitere Monate Zeit. Von dem Zusammenschluss erhoffen sich die beiden Ketten eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition.

Ein neuer Einzelhandelsriese würde entstehen

Der neue Einzelhandelsriese würde europaweit 243 Standorte haben und rund 32.000 Mitarbeiter beschäftigen. Unter dem Dach der neuen Holding würden nicht nur die deutschen Kaufhof- und Karstadt-Filialen vereint.

Auch die Karstadt-Sporthäuser, die europäischen Filialen der Outlet-Kette Saks Off 5th, die Galeria-Inno-Kaufhäuser in Belgien, die erst kürzlich gegründeten Hudson's-Bay-Warenhäuser in den Niederlanden sowie eine Reihe von Internet-Anbietern würden dazugehören. (dpa)

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