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Karstadt Sports macht gemeinsame Sache mit Intersport

Karstadt und die Schwesterkette Karstadt Sports setzen systematisch auf Kooperationen im Handel.

Karstadt und die Schwesterkette Karstadt Sports setzen systematisch auf Kooperationen im Handel.

Essen.   Karstadt Sports und Intersport bilden ein Einkaufsbündnis, um mit Branchengrößen wie Adidas und Nike mithalten zu können.

Die Handelsketten Karstadt Sports und Intersport machen gemeinsame Sache und bilden ein Einkaufsbündnis, um mehr Marktmacht in Verhandlungen mit großen Herstellern wie Adidas und Nike zu bekommen. Durch die Partnerschaft mit Intersport stärke Karstadt Sports die „Beschaffungs- und Servicekompetenz“ und bilde eine Basis für weiteres Wachstum in Europa, sagte Stephan Fanderl, der Chef der Karstadt-Mutter Signa Retail ist und zugleich an der Spitze des Essener Warenhauskonzerns steht. Ab sofort werde Karstadt Sports über die Intersport-Gruppe einkaufen.

„Zeiten großer Marktveränderungen“

Ebenso wie die traditionsreiche Warenhauskette gehört Karstadt Sports zur Signa-Gruppe des österreichischen Unternehmers René Benko. In der Essener Zentrale und in deutschlandweit 28 Filialen beschäftigt Karstadt Sports nach eigenen Angaben rund 1300 Mitarbeiter. Zur Intersport-Gruppe gehören Unternehmensangaben zufolge mehr als 1800 Geschäfte in sechs europäischen Ländern. Allein Intersport Deutschland hat 1500 Verkaufsstellen.

„Gerade in Zeiten großer Marktveränderungen ist es entscheidend, strategische Allianzen zu schmieden“, begründete Intersport-Vorstandschef Kim Roether die Zusammenarbeit mit Karstadt. Zusätzlich zum ohnehin großen Einkaufsvolumen von Intersport kommt nun das Geschäft der Signa-Gruppe mit Marken wie Tennis-Point und Outfitter.

Karstadt-Chef setzt systematisch auf Kooperationen

Auch im Warenhausgeschäft setzt Karstadt-Chef Fanderl systematisch auf Kooperationen. So hat vor geraumer Zeit die Handelskette Hugendubel den Buchverkauf bei Karstadt übernommen. Unlängst verkündete Fanderl eine Zusammenarbeit mit dem spanischen Warenhausbetreiber El Corte Inglés.

Außerdem strebt Signa eine Fusion von Karstadt mit dem Kölner Konkurrenten Kaufhof an. Ende vergangenen Jahres hat der Karstadt-Eigentümer Signa ein Angebot zur Übernahme von Kaufhof beim kanadischen Handelskonzern HBC abgegeben.

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