Bochum. Bei der Bochumer GLS Bank will Vorstandssprecherin Aysel Osmanoglu eine neue Führungskultur etablieren, die auch ohne Chefin auskommt.

Als sie zwölf war, wanderte ihre Familie von Bulgarien in die Türkei aus. Mit 18 machte sich Aysel Osmanoglu dann allein auf den Weg nach Deutschland. Angetrieben habe sie, ein „freiheitliches Leben“ führen zu wollen, erzählt die Vorstandssprecherin der Bochumer GLS Bank im Podcast „Die Wirtschaftsreporter“. Innerhalb von rund 20 Jahren hat es Aysel Osmanoglu von einer Trainee-Stelle bis an die Spitze von Deutschlands größtem sozial-ökologischen Geldhaus geschafft.