Analyse bestätigt: Südwestfalen Hochburg der Industrie in NRW

Schwelm/Siegen/Arnsberg.   Erwerbsquoten über dem Landesdurchschnitt, viel Industrie, teils hohe Einkommen – aber dafür wenig Bereitschaft, Unternehmen neu zu gründen: So beschreibt die neuste Analyse des Landesamts für Statistik (IT NRW) die wirtschaftliche Entwicklung in den fünf südwestfälischen Kreisen. Die NRW-Statistiker haben dazu Zahlen und Daten aus dem Jahr 2000 mit denen aus 2014 und 2015 verglichen. Das Ergebnis hat die Behörde mit Sitz in Düsseldorf gestern vorgestellt.

Erwerbsquoten über dem Landesdurchschnitt, viel Industrie, teils hohe Einkommen – aber dafür wenig Bereitschaft, Unternehmen neu zu gründen: So beschreibt die neuste Analyse des Landesamts für Statistik (IT NRW) die wirtschaftliche Entwicklung in den fünf südwestfälischen Kreisen. Die NRW-Statistiker haben dazu Zahlen und Daten aus dem Jahr 2000 mit denen aus 2014 und 2015 verglichen. Das Ergebnis hat die Behörde mit Sitz in Düsseldorf gestern vorgestellt.

Beim verfügbaren Einkommen – auch durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen genannt – kommt der Kreis Olpe beim Blick auf das Jahr 2014 besonders gut weg: Er verzeichnet mit 27 125 Euro den höchsten Wert; das entspricht zudem einem Zuwachs von rund 47 Prozent seit dem Jahr 2000. Zum Vergleich: Der Landesdurchschnitt beträgt im Jahr 2014 exakt 21 207; das niedrigste Pro-Kopf-Einkommen weist im Vergleich der Kommunen die Stadt Gelsenkirchen mit 16 136 Euro auf. Auch im Märkischen Kreis, im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Ennepe-Ruhr-Kreis, der regional dem Ruhrgebiet zugeordnet wird, lagen die Einkommen der privaten Haushalte überdurchschnittlich gut.

Bei der Beschreibung der Wirtschaftsregion (Cluster) fällt Südwestfalen mit seiner hohen Dichte an Betrieben des produzierenden Gewerbes und hohen Erwerbsquoten auf; letzteres zeigen die Berichte der Arbeitsmarktbehörde schon seit Monaten. Allerdings ist der Anteil des Dienstleistungssektors an der Wertschöpfung am geringsten; auch die Bereitschaft zu Firmenneugründungen (61 je 10 000 Einwohner).

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