Live-Show

„The Voice of Germany“ - Ihr Coach lässt Tiffany zittern

Jeder Juror durfte in der ersten Live-Show von „The Voice“ eines seiner Teammitglieder direkt ins Halbfinale schicken. Das wurde hinreichend gefeiert.

Jeder Juror durfte in der ersten Live-Show von „The Voice“ eines seiner Teammitglieder direkt ins Halbfinale schicken. Das wurde hinreichend gefeiert.

Foto: dpa

Berlin.  Bei der Live-Show von „The Voice“ überzeugt Tiffany Publikum und Jury, aber nicht ihren Coach. Da müssen die Zuschauer zu Hause helfen.

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Acht von zwölf Teilnehmern sind weiter, für vier Sänger endete mit der ersten Live-Show von „The Voice of Germany“ am Donnerstagabend der Traum vom Sieg. Für die Talente, die die Coaches oder die Fernsehzuschauer überzeugt haben, geht es in der kommenden Woche ins Halbfinale.

• Das Team der Coaches

Die erste große Live-Show von „The Voice“ wird nicht nur mit einem Feuerwerk eröffnet. Bevor ihre Schützlinge auf die Bühne müssen, greifen auch die Coaches Rea Garvey, Andreas Bourani, Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß sowie die beiden Fantas Smudo und Michi Beck zum Mikrofon. Es scheint, als wollten sie zeigen: Wir beherrschen das, was wir den Teilnehmern beibringen, auch selbst. Stimmlich bleibt dabei Andreas Bourani zumindest hinter seinen Kollegen Stefanie und Rea zurück. Die Fantas sind mit ihrem Rap sowieso schwer mit den anderen zu vergleichen.

• Team Rea

Rockröhre Denise hat sich vor der Live-Show eine Kuh als Glücksbringer knapp über dem Knöchel tätowieren lassen. Offensichtlich hat es was genutzt. Die glatzköpfige, auffällige Österreicherin singt sich mit dem Rudimental-Song „Waiting All Night“ vor ihre Konkurrenten und wird von Rea sicher fürs Halbfinale gesetzt.

Die Stimme von Team-Kollege Joshua bleibt hingegen beim Taylor-Swift-Song „Bad Blood“ dünn und verhalten. Bei seiner Performance kommt er regelrecht aus der Puste. Und Mary sei zwar „die schönste Frau“, die die Ehefrau von Coach Rea jemals gesehen habe, so erzählt es Rea. Doch gesanglich überzeugt die Schöne den Coach mit Adeles aktuellem Song „Hello“ nicht genug, um sie ins Halbfinale zu schicken. Das übernimmt am Ende der Show das Fernsehpublikum über die Telefonabstimmung.

• Team Andreas

„Tif-fy, Tif-fy, Tif-fy!“ – Das Publikum ist sich einig, Andreas’ Coach-Kollegen sind es auch: Tiffany ist die Stimme des Abends. Sie singt den aktuellen James-Bond-Song „Writing’s On The Wall“ mit so viel Kraft, mit so viel Herz, mit so viel Können. Sie singt überzeugender, emotionaler, ja, vielleicht sogar besser als Sam Smith. Tiffany sei „Diebesgut“, heißt es in der Anmoderation. Denn eigentlich gehörte sie ursprünglich nicht zu Andreas’ A-Team, sondern zum Team Rea. Weil der Coach sich in einer der vergangenen Sendungen gegen sie entschieden hatte, konnte sich Andreas die Ausnahmesängerin für sein Team sichern.

In der Live-Show handelt Andreas dann aber ähnlich wie Rea. Er schickt Ayke, das Großfamilienkind aus Wolfsburg, direkt ins Finale. Tiffany muss auf die Entscheidung des Publikums hoffen. Genau wie sie zittert Michael, der sympathische Fliesenleger aus Nürnberg. Dabei hatte er gezeigt: „Tage wie diese“ von den Toten Hosen kann man nicht nur grölen wie Hosen-Sänger Campino, sondern tatsächlich richtig schön singen. Doch anders als Michael kann sich Tiffany am Ende auf das Publikum verlassen und kommt weiter.

• Team Stefanie

Im Team Stefanie herrscht Frauen-Power. Da ist zum einen die immer strahlende Cheryl. Da ist zudem Isabel, die bereits vor großem Publikum auftreten durfte: Nach den ersten „The Voice“-Folgen wurde sie von „The Common Linnets“, den holländischen ESC-Teilnehmern von 2014, eingeladen, bei einem Konzert der Band aufzutreten.

The Voice of Germany Geburtstagskind Dimi komplettiert das Mädels-Team – und bekommt von Stefanie das vielleicht schönste Geburtstagsgeschenk. Mit heller, klarer Stimme statt nuschelnd wie Herbert Grönemeyer singt sie sich mit „Flugzeuge im Bauch“ direkt ins Halbfinale. Dank des Publikums wird sie begleitet von Isabel.

• Team Fantas

Michi Beck und Smudo haben es sich mit ihren drei Kandidaten vielleicht am schwersten von allen Coaches gemacht. Sie haben mit Matthias, dem quietschbunten Manga-Mädchen Jamie-Lee und Tobias mit der rauchigen Whiskey-Stimme nicht nur drei solide Sänger im Rennen, sondern ganz individuelle, ausgefallene Typen.

Vielleicht liegt die quirlige Jamie-Lee mit ihrer Regenbogen-Pompon-Kette und den Plastik-Dinos auf der Kopfbedeckung gesanglich leicht vor den beiden Männern. Mit dem Fahrenhaidt-Song „Lights Will Guide Me“ zeigt sie einmal mehr, was sie kann. Michi Beck und Smudo sichern die 17-Jährige für kommende Woche. Am Ende darf sich auch Tobias über den Einzug ins Halbfinale freuen.

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