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Herner Azubi schafft es bei DSDS in die nächste Runde

Momo Chahine (2.v.r.) beim Vorsingen in Ischgl.

Momo Chahine (2.v.r.) beim Vorsingen in Ischgl.

Foto: DSDS

Herne.   Momo Chahine hat es bei der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ in die nächste Runde geschafft. Nun fliegt der Herner nach Thailand.

Der Herner Auszubildende Momo Chaine hat es bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ in die nächste Runde geschafft. Damit ist er unter den letzten 25 Kandidaten und fliegt nach Thailand.

Bei der Ausscheidung im Skiort Ischgl waren die Kandidaten in Gruppen eingeteilt und mussten einen vorgegebenen Song präsentieren. Bei Momo Chaines Vierer-Gruppe war es Max Giesingers Hit „Wenn sie tanzt“. Wir lassen jetzt alles auf uns zukommen und machen einfach das Beste daraus“, hatte Momo vor dem Auftritt der Jury gesagt. Ganz offensichtlich hat der 22-Jährige, der beim Chemie-Unternehmen Ineos in Gladbeck eine Ausbildung absolviert, das Beste daraus gemacht, denn er ist eine Runde weiter. „Du hast das echt gut gesungen. Da kam viel rüber“, lobte Dieter Bohlen. Oana Nechiti war ebenfalls voll des Lobes. „Du hattest eine tolle Ausstrahlung und warst sehr, sehr präsent und authentisch.“

Erste Gesangsversuche bei der Bundeswehr

Dabei hatte Momo, der nach wie vor bei seiner Familie in Wanne wohnt, in der Runde zuvor Glück, dass er es in den Recall schaffte. Der Grund: Von zwei der vier Juroren - Sänger Xavier Naidoo und Profitänzerin Oana Nechiti - gab es ein Nein, nur weil neben Pietro Lombardi auch Pop-Titan Dieter Bohlen Ja sagten, durfte der Wanner nach Ischgl.

Was nicht viele wissen: Die ersten Gesangsversuche hat Momo mit 19 Jahren bei der Bundeswehr gemacht. „Da haben wir auf der Stube gesessen und ein Kamerad konnte Gitarre spielen. Ich habe ihn gefragt, ob er ,Nur noch kurz die Welt retten’ von Tim Bendzko kennt, das war zu der Zeit nämlich mein Lieblingslied“, erzählt Momo. Da habe er dann einfach spontan dazu gesungen, „und den Kameraden hat es so gut gefallen, dass ich gedacht habe, so schlecht singst du wohl gar nicht“.

Seine Ausbildung wird er auf jeden Fall abschließen

Hinter verschlossener Tür, zuhause im Jugendzimmer, probierte der Wanner dann weitere Songs aus. „Die habe ich mit der Diktierfunktion von meinem Handy aufgenommen, um dann zu hören, wo ich was verbessern kann.“

Irgendwann stellte Momo den ersten Selfie-Videoclip mit Gesang ins Netz, dem professionellere Music-Clips folgten, so dass mittlerweile schon allein mehr als 36.000 Fans seinen Instagram-Kanal abonniert haben. Sicher auch beflügelt von seiner DSDS-Kandidatur und der öffentlichen Liebeserklärung von Juror Pietro Lombardi.

Auch wenn er jetzt zu den letzten 25 Kandidaten zählt, seine Ausbildung will Momo Chahine auf jeden Fall abschließen.

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