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Kasalla im Dschungelcamp: Fürst nennt Legat frauenfeindlich

Berlin.  An Tag 13 liegen im Camp die Nerven blank. Helena und Thorsten zoffen sich vom Feinsten – und werden dabei so richtig schön persönlich.

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Hach ja, Freundschaft und Harmonie sind doch was Schönes, aber wer braucht die schon, wenn er auch Feindschaft und Zwietracht haben kann? Zumindest das Dschungelcamp ist doch viel erbaulicher, wenn mal wieder ordentlich Knatsch aufzieht.

Nachdem RTL am Mittwochabend zunächst mit dem „Bachelor“ darüber aufklärte, wie es um das Frauenbild in Deutschland im Allgemeinen bestellt ist, schickte sich Helena Fürst an, jenes von Thorsten Legat im Speziellen anzuprangern. Und schickte so manche verbale Blutgrätsche in Richtung des Ex-Fußballers. Ist das jetzt eigentlich dieses Kasalla, von dem Legat immer redet?

Helena Fürst wirft Thorsten Legat falsches Spiel vor

Auslöser für die Konfro des Tages war Legats Kommentar zur Abwahl von Modelattrappe Nathalie Volk, die das Dschungelcamp übrigens als „schwierigstes überhaupt für mich“ bezeichnete. Ach schau an!, mochte man ausrufen. Die war also in den vorherigen Staffeln auch schon am Start? Plausibel wäre es, fiel die Gute doch vor allem damit auf, dass sie mit nichts auffiel. Aber zurück zu Meister Sprüche-Klopper. „Ich habe eher damit gerechnet, dass Helena geht“, sprach Legat und zog damit den Zorn der Fürsterlichen auf sich.

Flatterten ob der Begegnung mit Ranger „James Bond“ Patrick tags zuvor noch liebliche Schmetterlinge in Helenas Bauch, brachte sie nun astreine Wut in Wallung. Die wiederum führte zur furchteinflößendsten Drohung: „Thorsten, kannst du mir einen Gefallen tun? Lass deine blöden Bemerkungen, sonst explodier’ ich eines Tages. Und diese Explosion, die wird dir nicht gefallen. Also hör damit auf“, brodelte es aus Höllena hervor wie aus einem isländischen Vulkan: „Du bist bisher das Falscheste, was mir hier über den Weg gelaufen ist.“ „Wer, ich?“, staunte der Zusammengestauchte und gab dem Mount St. Helena Kontra: „Du willst mir doch nicht weismachen, dass du hier die Artigste bist. Das wissen ja auch alle da draußen.“ Doch die Fürst kam jetzt erst richtig in Fahrt.

Legat versteht die Welt nicht mehr

„Du kommst nicht aus der Branche. Ich als RTL-Gesicht habe mehr Durchblick“, ließ die Anwältin aus Leidenschaft durchblicken, worauf Legat meinte: „Erstens kenne ich sie nicht, zweitens kenne ich sie nicht, drittens habe ich noch nie ihre Sendung gesehen.“ Und viertens: Er kennt sie nicht. Nur falls das nicht klar geworden sein sollte.

Schnell erlangte der Zweikampf internationale Härte. Legat: „Zieh du erst mal eine Familie groß!“ Fürst: „Tu ich doch!“ Legat: „Wie denn? Alleine?“ Fürst: „Wie redest du von meiner Familie? Du bist so ein frauenfeindlicher Typ! Beleidigst mich, weil ich eine alleinerziehende Frau bin.“ Legat verstand daraufhin die Welt nicht mehr. Als Kind habe er mit ansehen müssen, wie sein Vater seine Mutter geschlagen hat. „Und da bin ich frauenfeindlich?“

Menderes meistert Helenas verweigerte Prüfung

Ganz sicher niemandem feindlich gesonnen ist Menderes „Höflichkeit in Person“ Bagci. Ohnehin ein besonderes Exemplar, da der DSDS-Dauerbrenner als einer der wenigen Teilnehmer in die Camp-Geschichte eingehen dürfte, die ihre Würde im Dschungel wiedergefunden statt verloren haben. Am Mittwoch durfte er noch ein bisschen mehr daran arbeiten und sicherte sich den Ehrentitel Dschungelkönig des Tages – schaffte er doch mit Bravour eine Prüfung, die von Helena einst mit dem Prädikat „Nicht schaffbar“ ausgezeichnet worden war. Volle sechs Sterne fischte er in der Neuauflage von „Das Dschungellabor“ unter Fischabfällen und Tierkadavern heraus, friemelte sie vom Hals eines Straußes und zog sie aus Schubladen mit allerlei Kriechgetier – natürlich nicht, ohne sich anschließend beim Moderatoren-Duo für die tolle Prüfung zu bedanken. Gern geschehen.

Den Schock des Tages erlitt denn auch nicht Menderes, sondern Brigitte Nielsen. „Ich bin wirklich schockiert“, bekräftigte die Dschungel-Hoheit, als man ihr die unheilvolle Nachricht ihres sofortigen Abschieds darbrachte. Unverständnis auch bei den Rest-Campern, die vermutlich eine andere auf der Abschussliste vermutet hatten. Wer das sein könnte, darüber wahrte Legat in diesem Fall mal Stillschweigen, gab aber zumindest die Devise für die letzten drei Tage aus: „Jetzt spielt die Raffinesse auch eine klare Antwort.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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