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Urlaub in NRW: Diese Corona-Regeln gelten bei Übernachtungen

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Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein beliebtes Reiseziel in NRW. Doch welche Corona-Regeln müssen Besucher beachten? Hier gibt es den Überblick.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein beliebtes Reiseziel in NRW. Doch welche Corona-Regeln müssen Besucher beachten? Hier gibt es den Überblick.

Foto: Henning Kaiser/dpa

Essen.  In Deutschland laufen die Sommerferien. Diese Corona-Regeln gelten in NRW für Übernachtungen - und für Reiserückkehrer aus anderen Gebieten.

Seit dem 5. Juli laufen die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Noch bis zum 17. August haben die Schulen geschlossen. Welche Corona-Regeln derzeit für einen Urlaub in NRW und für Reiserückkehrer gelten.

Urlaub in NRW: Diese Corona-Regeln gelten derzeit bei einem Besuch

Auch bei einem Urlaub in NRW gilt das Stufenmodell. Es ist also entscheidend, in welcher Inzidenzstufe der jeweilige Landkreis oder die jeweilige Stadt liegt.

Urlaub in NRW: Diese Regeln gelten in der Inzidenzstufe 0

Sämtliche Beschränkungen der Inzidenzstufen 1 bis 3 entfallen, wenn die Inzidenz "stabil" unter 10 liegt. Reisende sind dazu verpflichtet, einen Negativtest nachzuweisen, falls sie aus einer Region kommen, in der die Inzidenz höher als 10 ist. Die Kontaktnachverfolgung muss weiterhin gewährleistet sein.

Urlaub in NRW: Diese Corona-Regeln gelten in der Inzidenzstufe 1

Ist die Inzidenz "stabil" zwischen 35 und 10 dürfen Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung angeboten werden, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenz von unter 35 kommen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen Masken tragen.

Für Angebote im Freien muss kein Negativtest mehr nachgewiesen werden.

Urlaub in NRW: Diese Corona-Regeln gelten in der Inzidenzstufe 2

Ab einer "stabilen" Inzidenz zwischen 50 und 35 ist es möglich, auf Campingplätzen zu zelten. Zudem können Hotels, Pensionen und Jugendherbergen Privatreisenden das volle gastronomische Angebot bieten.

Touristische Angebote im Freien dürfen mit bis zu 20 Personen stattfinden.

Urlaub in NRW: Diese Corona-Regeln gelten in der Inzidenzstufe 3

Bei einer "stabilen" Inzidenz zwischen 100 und 50 ist es Geschäfts- und Dienstreisenden erlaubt, in Hotels zu übernachten. Sie können dabei vollständig die gastronomischen Angebote von Hotels in Anspruch nehmen, wenn eine Kontaktrückverfolgung gewährleistet ist.

Privatreisende dürfen in Ferienwohnungen, Wohnwägen und Wohnmobilen auf Campingplätzen Urlaub machen - mit einem Negativtestnachweis bei Anreise und mit sichergestellter Rückverfolgbarkeit im Hinblick auf genutzte Zimmer und Stellplätze.

In Hotels, Pensionen und Jugendherbergen sind private Übernachtungen ebenfalls nur mit einem Negativtestnachweis erlaubt.

Auch bei touristischen Busreisen gilt in dieser Inzidenzstufe die Pflicht, einen Negativtest vorzuzeigen, wobei noch nicht immunisierte Personen von anderen, nicht zu ihrem Hausstand gehörenden Personen mindestens durch einen freien Sitzplatz und eine freie Sitzreihe getrennt sein müssen.

Der Bus darf zudem nur zu 60 Prozent der regulären Kapazität ausgelastet sein, soweit nicht ausschließlich immunisierte Personen an der Fahrt teilnehmen oder während der Fahrt alle Insassen eine Atemschutzmaske tragen.

Stadtführungen oder ähnliche touristische Angebote im Freien sind auf zehn Personen mitsamt Rückverfolgbarkeit begrenzt. Angebote in geschlossenen Räumen (z.B. in Museen)sind nach Maßgabe der jeweils für die Räumlichkeiten geltenden besonderen Vorschriften zulässig.

Sie wollen bereits Ihren Urlaub für das kommende Jahr planen? Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferien 2022 in NRW.

Urlaub außerhalb von NRW: Diese Regeln gelten bei der Rückkehr

Besondere Regeln gelten allerdings für Reisende, die außerhalb von NRW Urlaub gemacht haben und nun zurück ins Bundesland kehren. Beschäftigte, die nach dem 1. Juli mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Negativtestnachweis vorlegen.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen sind von dieser Regelung nicht betroffen. Jedoch müssen sie dem Arbeitgeber die Immunisierung nachweisen können.

Wer aus einem Risikogebiet aus dem Ausland nach NRW einreist, muss folgende Regeln beachten: Hier gilt grundsätzlich eine zehntägige Quarantäne, die aber durch die Übermittlung eines negativen Schnelltests an die zuständige Behörde aufgehoben werden kann. Eine digitale Anmeldung ist Pflicht. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen.

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach NRW einreist, muss sich auch in Quarantäne begeben. Eine Freitestung durch einen negativen Schnelltest kann hier erst nach fünf Tagen erfolgen. Auch hier ist eine digitale Anmeldung Pflicht.

Wer aus einem Virusvariantengebiet einreist, muss sich 14 Tage in Quarantäne begeben und kann diese nicht vorzeitig beenden. Zudem gilt ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug. Auch hier ist eine digitale Anmeldung Pflicht.

Bei der Rückreise aus Risiko-, Hochinzidenz- sowie Virusvariantengebieten wird zudem die Digitale Einreiseanmeldung kontrolliert. Auf dem Einreiseportal https://einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an.

Sie wollen wissen, in welcher Inzidenzstufe sich ihre Stadt oder ihr Kreis derzeit befindet? Klicken Sie sich durch die Tabelle:

Urlaub in NRW: Hier gibt es weitere Informationen

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