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Corona: Erkrankte Italiener und Franzosen in NRW-Kliniken

Virologe: Italienische Verhältnisse wird es hier nicht geben

Wie sinnvoll ist das Kontaktverbot? Erwarten uns "italienische Verhältnisse"? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer beantwortet Fragen zur Coronakrise.

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Düsseldorf.  12.744 Corona-Fälle in NRW, 105 Menschen sind gestorben, erkrankte Italiener und Franzosen werden in NRW-Kliniken behandelt. Unser Newsblog:

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  • 12.744 Corona-Fälle sind in NRW inzwischen gemeldet (Stand 28. März, 11.30 Uhr). 105 Menschen sind in NRW nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Die Bundeswehr hat am Samstag schwer erkrankte Italiener und Franzosen nach NRW geflogen. In den nächsten Tagen sollen weitere Patienten aus den Ländern aufgenommen werden.
  • Wegen des schönen Wetters an diesem Wochenende wollen die Kommunen in NRW verstärkt die Einhaltung des Kontaktverbotes kontrollieren.
  • Die Abschlussprüfungen in NRW werden um drei Wochen verschoben und beginnen am 12. Mai, Nach bisherigem Stand öffnen die Schulen wieder am 20. April.
  • Das Land NRW lässt mit einer wissenschaftlichen Studie im Kreis Heinsberg erforschen, wie die Corona-Krise überwunden werden kann. Heinsberg habe eher als die meisten anderen Regionen die Ausbreitung des Virus und die Folgen erlebt. Deswegen könne hier am besten erforscht werden, wie die Lage überwunden werden kann.
  • Bundesrat beschließt umfassendes Hilfspaket. Der Newsblog zum nationalen und internationalen Geschehen.
  • Hier finden Sie unsere Newsblogs aus den Städten.

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+++++ Alle Meldungen aus NRW im News-Ticker +++++

21.56 Uhr: Mit einer positiven Nachricht wollen wir den Ticker für Samstag (28. März) beschließen: Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen richten in ihren Städten Gabenzäune ein. Freiwillige können dort haltbare Lebensmittel, Tiernahrung, Hygieneartikel und Kleidung spenden. Eine erste Übersicht über einige Standorte in Nordrhein-Westfalen gibt es hier.

21.05 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zweieinhalb Wochen nach dem Geisterspiel gegen den 1. FC Köln die Frist für die Rückerstattung des Geldes für erworbene Eintrittskarten präzisiert. Der Tabellenvierte hatte ursprünglich erklärt, dass Käufer einer Tageskarte unter Vorlage des Original-Tickets sowie eines ausgefüllten Erstattungsformulars per Post bis zum 31. März 2020 den Eintrittspreis zurückerhalten und Dauerkarteninhaber den anteiligen Preis. Nun wies die Borussia nach Kritik der Verbraucherzentrale darauf hin, dass es sich nicht um eine „rechtlich bindende Frist“, sondern ein Bitte handele, „damit die Abwicklung zügig gestaltet werden kann“.

20.28 Uhr: Noch immer sitzen tausende Urlauber im Ausland fest, die Rückholung gestaltet sich schwierig. Unter den Gestrandeten sind auch zahlreiche Touristen aus Nordrhein-Westfalen. Zu ihnen gehören auch Luigi und Theresa Dimo. Das Ehepaar hatte sich auf entspannte Wochen auf Kuba gefreut - und weiß nicht, wann es zurück nach Deutschland reisen kann:

19.41 Uhr: Bochum beklagt einen weiteren Toten: Wie am Samstag bekannt wurde, sind mittlerweile fünf Menschen in der Stadt an Covid-19 verstorben. 21 Menschen sind mittlerweile genesen. Insgesamt sind 205 Bochumer positiv auf das Virus getestet worden.

19 Uhr: Ein kleiner Roboter hilft Kunden eines Edeka-Marktes in Lindlar, untereinander auf Abstand zu bleiben und sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. „Pepper“, der eigentlich ein Pflegeroboter ist, steht seit Mittwoch im Kassenbereich der Filiale und schwört Einkaufende mit elektronischer Stimme auf die Schutzmaßnahmen ein. Außerdem wirbt er für Rücksichtnahme und Solidarität untereinander und rät mit kindlich-freundlichem „Gesichtsausdruck“ von Hamsterkäufen ab. Die Idee dazu entwickelte Marktinhaber Marc-Philipp Stöcker (31) gemeinsam mit seinem Freund Florian Schaf, der in der Robotertechnologie arbeitet und „Pepper“ entsprechend programmierte. „Viele Leute freuen sich und schmunzeln über den Roboter. Das hilft uns, die durch Corona angespannte Situation hier im Markt aufzulockern.“ Die weiße Figur kann Kopf und Arme bewegen. Sie folgt Kunden mit dem Blick und lotst sie durch die Sicherheitszone an der Kasse.

18.26 Uhr: Wochenende und Sonnenschein, aber offensichtlich haben die Menschen in NRW der Verlockung widerstanden und sich am Samstag zu großen Teilen an die Corona-Regeln gehalten. Bis auf vereinzelte Ausnahmen hielten sich die meisten Menschen in Köln, Düsseldorf und Münster nach Angaben der Behörden an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise: Selbst die Düsseldorfer Altstadt war am Freitagabend menschenleer. „Wir haben eine weitestgehende Einhaltung der Regeln“, sagte auch Ordnungsdezernent in Münster Wolfgang Heuer. Viele Kommunen hatten am zweiten Wochenende mit massiven Einschränkungen scharfe Kontrollen angekündigt. Auch in Witten hielten sich die Menschen an die verhängte Kontaktsperre:

17.30 Uhr: Die beiden schwer erkrankten Corona-Patienten aus Norditalien sind im St.-Josef-Hospital in Bochum angekommen. Die schwer erkrankten Männer (57 und 64 Jahre) werden auf der Intensivstation der Universitätsklinik behandelt. Der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Luftwaffe, hatte sechs Infizierte aus Bergamo ausgeflogen. Neben Bochum haben auch die Unikliniken in Bonn und Köln je zwei Patienten aufgenommen.

16.55 Uhr: Die Corona-Krise trifft sämtliche Branchen der NRW-Wirtschaft inzwischen in voller Härte: Laut einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Nordrhein-Westfalen verzeichnen 90 Prozent der Befragten aktuell Umsatzeinbußen. Demnach beklagt jedes fünfte Unternehmen Rückgänge seiner Geschäfte von mehr als 50 Prozent. Bei einem Drittel führte die Krisensituation zur Einstellung der Produktion oder zur Schließung. 14 Prozent sind akut von der Insolvenz bedroht.

16.41 Uhr: Die Ankündigung großer Handelsketten, wegen der Ladenschließungen in der Corona-Krise ihre Mietzahlungen einzustellen, hat empörte Reaktionen hervorgerufen. Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft (ZIA) nannte das Vorgehen „rechtlich und moralisch bedenklich“. „Wenn jetzt finanzstarke Unternehmen einfach ihre Mieten nicht mehr zahlen, ist dies unanständig und nicht akzeptabel“, erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

16.14 Uhr: Im Bochumer St.-Josef-Hospital wird am Samstagnachmittag mit dem Eintreffen der zwei Corona-Patienten aus Italien gerechnet. Die schwer erkrankten Männer werden auf der Intensivstation der Universitätsklinik behandelt: als Akt der Solidarität in höchster Not, wie der Geschäftsführer des Katholischen Klinikums, Prof. Christoph Hanefeld, betont.

15.37 Uhr: Nach dem Coronaverdacht von 46 Menschen auf einem deutschen Kreuzfahrtschiff vor Australien, soll eine Rückholaktion der nicht-infizierten Passagiere starten. Der Aktion stehe nach Angaben der Behörden nichts im Wege, sagte der Geschäftsführer des Bonner Reiseveranstalters Phoenix, Benjamin Krumpen, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag: „Personen, die positiv getestet sind, bekommen einen 14-tägigen Aufenthalt in einem Krankenhaus in Australien.“ Alle anderen der 832 Passagiere könnten mit eigens dafür gecharterten Maschinen am Nachmittag des nächsten Tages lokaler Zeit nach Hause. Die Gesundheitsbehörden seien jetzt noch einmal an Bord der „MS Artania“ gewesen und hätten weitere Proben genommen. Das Ergebnis sei nicht vor Sonntag zu erwarten, sagte Krumpen. Alle Gäste seien in ihren Kabinen und würden dann am nächsten Tag mit einem Transfer zum Flughafen gebracht. „Es ist sicher, dass die dann hier 14 Tage in häusliche Quarantäne kommen“, sagte Krumpen. An Bord des vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs besteht bei mindestens 46 Menschen Verdacht auf das Coronavirus. Es handele sich um 30 Passagiere und 16 Crewmitglieder, sagte der Regierungschef des Bundesstaats von Westaustralien, Mark McGowan.

15.08 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dankte den an dem Transport der Erkrankten Beteiligten für die europäische Solidarität: „Danke an unsere Kliniken in Essen, Bochum, Köln und Bonn, an alle Ärzte, Pfleger und Piloten für europäische Solidarität in schwieriger Zeit.“ In den nächsten Tagen ist den Angaben nach die Aufnahme weiterer vier Patienten aus Italien und vier schwer an Covid-19 erkrankter Menschen aus Frankreich in NRW geplant. Ministerpräsident Armin Laschet hatte laut Mitteilung gesagt: „Mit der Aufnahme der Patienten wollen wir signalisieren: Ihr seid nicht allein.“ Auch andere Bundesländer nehmen Intensivpatienten aus den beiden von der Coronavirus-Krise stark betroffenen Ländern zur Behandlung auf.

14.37 Uhr: Auf dem Flughafen Essen-Mülheim sind am Mittag zwei schwer erkrankte Franzosen in einem Militärhubschrauber gelandet. Sie wurden von Straßburg ans Uniklinikum Essen verlegt. Das Elsass in Frankreich gilt momentan als Epizentrum der Corona-Erkrankungen in Frankreich. Es sollen noch zwei weitere Patienten aus Frankreich nach Essen gebracht werden.

14.08 Uhr Wegen der dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser in der Corona-Krise bringt die deutsche Luftwaffe Patienten von dort zur Behandlung in die Bundesrepublik. Der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr, startete am Samstagmittag in Bergamo mit sechs schwer erkrankten Italienern an Bord. Die Maschine sei nun auf dem Weg zurück nach Köln, sagte ein Luftwaffen-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Patienten sollten zur Behandlung in zivile Krankenhäuser gebracht werden. Nach dpa-Informationen sollen jeweils zwei Erkrankte im Katholischen Klinikum Bochum sowie in den Uni-Kliniken Köln und Bonn weiterbehandelt werden.

13.55 Uhr: In der Coronakrise droht der Budenkoller. Spieleerfinder geben Tipps, wie Familien verhindern können, dass ihnen die Decke auf den Kopf fällt.

13.26 Uhr: Eine Nierenerkrankung hätte Lukas Paulus fast umgebracht. Jetzt kommt Corona und der Sauerländer ist Risikopatient. Sein Optimismus beeindruckt.

12.40 Uhr: David Wagner, der Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, hat das Programm für seine Lizenzspielermannschaft für die kommenden Tage festgelegt: Bis auf Weiteres bleiben die königsblauen Profis erst einmal in ihrem jeweiligen Homeoffice, dazu kommt allerdings eine zusätzliche Komponente.

12.18 Uhr: Kurz nach dem Start des NRW-Sofortprogramms für von Corona stark betroffene kleine Betriebe und Selbstständige sind über 100 000 Anträge auf finanzielle Hilfe eingegangen. Das teilte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Samstagvormittag mit und sprach von einem „Rekordwert“. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurden bisher 8000 Anträge bewilligt, teilte das Ministerium mit. Nach dem Beginn am Freitag um 15 Uhr waren bis 18.30 Uhr 36 000 Anträge eingegangen.

Unter „soforthilfe-corona.nrw.de“ können von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Selbstständige Soforthilfen des Bundes als auch des Landes beantragen. Die Anträge würden das ganze Wochenende über von 700 Mitarbeitern der fünf Bezirksregierungen und dem Team von IT.NRW bearbeitet, „um den Betrieben möglichst schnell die Mittel elektronisch zu bewilligen“, teilte Pinkwart mit.

11.51 Uhr: Die für die Autobahn-Baustellen zuständige Landesbehörde Straßen.NRW will der Bauwirtschaft in der Corona-Krise unter die Arme greifen und durch Vorauszahlungen auf noch nicht erbrachte, aber bereits vertraglich fixiert Leistungen sowie den Verzicht auf Vertragsstrafen die Liquidität von Baufirmen sichern. „Ziel ist es, den Firmen Sicherheit zu geben“, erläutert Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek das ungewöhnliche Vorgehen. Offen ist, ob derzeit auf Autobahnen schneller gebaut werden kann.

11.36 Uhr: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die neuen Fallzahlen für NRW veröffentlich: 12.744 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen am Corona-Virus erkrankt. 105 Menschen sind an dem Virus gestorben. Die meisten Erkrankten und Todesopfer gibt es nach wie vor im Kreis Heinsberg.

11.24 Uhr: Mit der Corona-Epidemie ist für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Frage nach dem Parteivorsitz der CDU „erst mal völlig in den Hintergrund geraten“. „Mich bewegt es derzeit auch nicht, es ist sehr weit weg, weil die Corona-Krise mich momentan rund um die Uhr beschäftigt, auch in Gedanken“, sagte Laschet „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten (Samstag). Das zeige, wie schnell sich Prioritäten verschieben könnten. Er müsse jetzt machen, was richtig sei, „egal, ob mir das für die CDU-Kandidatur nutzt oder schadet.“ Die Frage nach der Nachfolge der Parteivorsitzenden stehe „irgendwann“ an, „aber bei dem, was jetzt zu lösen ist, ist das nicht relevant.“

11.09 Uhr: Das Wetter lockt nach draußen. Wie wäre es mit einem Spaziergang oder einer Laufrunde um den See? Wir haben die schönsten Strecken rund um die Seen der Region zusammengestellt. Aber auch hier gilt: Bitte auf den Mindestabstand achten!

10.29 Uhr: Bei einer Polizeikontrolle in Dortmund in der Nacht zu Samstag hat die Polizei mehrere Autos mit mehr als zwei Insassen rausgewunken. Einmal war die Ausrede: "Wir kommen aus Recklinghausen und hatten Hunger!" "Teures Essen", kommentiert die Polizei Dortmund. Fällig sind nämlich wegen des Verstoßes gegen das Kontaktverbot 200 Euro pro Person.

9.51 Uhr: Eine Oberhausener Familie harrt in der Corona-Krise auf einer kleinen Insel in Malaysia aus. Zwischen Palmen und Sorgen. So sieht ihr Alltag aus.

9.27 Uhr: Um mit den Bürgern in der Corona-Krise in Kontakt zu bleiben, nutzen einige Politiker verstärkt digitale Kanäle. Der Düsseldorfer Politikwissenschaftler Marcel Solar glaubt, dass die aktuelle Situation die Experimentierfreudigkeit erhöht: „Die Situation jetzt zwingt die Leute, andere Wege zu gehen – und das gilt eben auch für die politische Kommunikation.“ Solars Ansicht nach könnte die Krise die Modernisierung der politischen Kommunikation beschleunigen: „Auch wenn vorher viele schon präsent waren in den sozialen Medien, glaube ich schon, dass das jetzt dem Ganzen nochmal einen Schub gibt“, erklärt der Wissenschaftler, der an der Uni Düsseldorf die Stabsstelle Bürgeruniversität leitet.

9.11 Uhr: Die gegründeten Corona-Hilfsgruppen in Dinslaken, Voerde, Hünxe verzeichnen hohen Zulauf an Freiwilligen. Anfragen hingegen steigen erst langsam.

8.51 Uhr: Die Schalke-Profis zeigen sich mit ihrem Gehaltsverzicht loyal. Der Klub spart bis zum Sommer zehn Millionen Euro. Dennoch bleibt Kurzarbeit ein Thema.

8.17 Uhr: Die Pause im Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie führt den Regionalligisten RWO an den Rand der Existenz. Für sie gibt es nur noch einen Ausweg.

7.10 Uhr: Am zweiten Wochenende mit massiven Einschränkungen wollen viele Kommunen in NRW die Einhaltung des verhängten Kontaktverbots kontrollieren. Auch angesichts des voraussichtlich schönen Wetters am Samstag wollen die städtischen Mitarbeiter ihre Aufmerksamkeit auf Spielplätze, Parks und besondere „Hotspots“ legen, an denen sich unter normalen Umständen gerne Gruppen treffen.

Samstag, 6.45 Uhr: Nach dem Aufruf mehrerer Verbände haben sich in Nordrhein-Westfalen bereits mehrere tausend freiwillige Helfer für die Spargelernte gemeldet. Doch weder im Hinblick auf die Ernte noch auf den Umsatz werde es ein gewöhnliches Spargeljahr werden, hieß es. Der Anteil, den normalerweise die Gastronomie kaufe, sei „beachtlich“ und falle in diesem Jahr komplett aus. Es sei deshalb auch damit zu rechnen, dass der Spargelpreis vergleichsweise niedrig sein werde. Auf Plattformen wie www.daslandhilft.de können sich Freiwillige als Erntehelfer registrieren.

Freitag, 22.01 Uhr: Das Portal für Online-Anträge auf staatliche Soforthilfen für kleinere Betriebe in NRW ist am Freitag mit einem hohen Andrang gestartet. Einem Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums zufolge gingen am Nachmittag nach dem Beginn um 15 Uhr bis 18.30 Uhr rund 36 000 Anträge ein. Wir erklären, welche Corona-Hilfen es gibt:

21.29 Uhr: Die JVA Gelsenkirchen trifft Vorsorge wegen der Corona-Pandemie. Jetzt wurden 25 Insassen aus der Haft entlassen, 15 weitere könnten folgen.

20.51 Uhr: Bei schweren Verläufen einer Corona-Infektion zeigen sich bestimmte Symptome. Was die lebensbedrohlichen Alarmzeichen sind, erklärt Prof. Ulf Dittmer, Chef des Instituts für Virologie am Uni-Klinikum:

20:44 Uhr: Das Coronavirus-Problem in einem Essener Seniorenheim hat ein weitaus größeres Ausmaß, als zunächst angenommen: 29 Altenheim-Bewohner und sechs Pflegekräfte sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daher muss das ganze Haus isoliert werden.

20.27 Uhr: Auch Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus lässt die Coronakrise nicht kalt: Mit "Help your Hometown" hat er eine Aktion ins Leben gerufen, die lokale Kleinunternehmer unterstützt.

19:50 Uhr: In den kommenden Tagen sollen 14 Corona-Patienten aus Italien und Frankreich nach NRW gebracht werden. Mehrere Kliniken nehmen insgesamt zehn Patienten aus Italien und vier aus Frankreich auf, wie die NRW-Staatskanzlei am Freitagabend mitteilte. Die Infizierten aus Italien würden von der Luftwaffe ins Bundesland geflogen. Unter anderem das St.-Josef-Hospital in Bochum nimmt als Geste der Solidarität zwei schwer erkrankte Corona-Patienten aus Norditalien auf.

19 Uhr: Als eine der ersten Städte in Deutschland empfiehlt nun Oberhausen, in der Corona-Krise einen Mundschutz zu tragen, wenn sich das Abstandsgebot von anderthalb bis zwei Metern zwischen zwei Personen im Alltag nicht einhalten lässt.

18.38 Uhr: In der Corona-Krise hofft der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof auf Staatshilfe. Beschäftigte gehen in Kurzarbeit.

Corona: Homeoffice statt Hochzeitsfeier – Verliebte im Pech

18.31 Uhr: Mehr als 50 Städte in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich an der Aktion Earth Hour. Eine Stunde lang bleibt am Samstagabend (20.30) an vielen öffentlichen Gebäuden das Licht aus. Auf diese Weise will die von der Umweltorganisation WWF ins Leben gerufene Aktion ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Versammlungen vor dunklen Gebäuden wie in den vergangenen Jahren darf es wegen der Coronavirus-Beschränkungen nicht geben. Der WWF ruft die Unterstützer deshalb auf, diese Earth Hour in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum eine Klimaschutzaktion auch in Zeiten von Greta Thunberg nötig ist:

17:57 Uhr: Pflegedienste im Ruhrgebiet fordern Landesvorgaben für den Umgang mit Mitarbeiter unter Corona-Verdacht. Denn teils dürfen sie ungetestet zur Arbeit.

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Wie das Coronavirus NRW erreichte - Unsere Newsblogs zum Nachlesen:

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Unsere lokalen Newsticker am Niederrhein

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