NRW-Newsblog

Coronavirus in NRW: Die Meldungen vom Sonntag (22. März)

Coronakrise in NRW macht weitere Maßnahmen nötig - Überblick

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die NRW-Landesregierung Ansammlungen ab drei Personen. Ausgenommen davon sind unter anderem Familien.

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Düsseldorf.  Über 7300 Coronavirus-Fälle sind in NRW gemeldet worden. Bund und Länder verschärfen die Maßnahmen. Alle Infos vom Sonntag im Überblick.

  • Zur Eindämmung des Coronavirus gilt nach Absprache von Bund und Ländern ab Montag eine Art Kontaktverbot: Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
  • NRW-Landesregierung bringt 25-Milliarden-Euro-Rettungsschirm für die NRW-Wirtschaft auf den Weg
  • 7361 Corona-Fälle sind in NRW inzwischen gemeldet (Stand 22. März, 11 Uhr), davon 964 im Kreis Heinsberg. Die Zahl der gesundeten Corona-Fälle wird zurzeit nicht flächendeckend für NRW erfasst.
  • 32 Menschen sind in NRW nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums (Stand: 22. März, 11 Uhr) aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Bundeswehr leistet Nothilfe im besonders betroffenen Kreis Heinsberg
  • Schulen und Kitas in NRW sind bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen. Der Semesterstart an den Universitäten verschiebt sich auf den 20. April. >> Das müssen Eltern jetzt wissen.
  • Die bundesweite und internationale Entwicklung begleiten wir in diesem Newsblog.
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+++++ Alle Meldungen aus NRW im News-Ticker +++++

21.55 Uhr: Die wegen der Corona-Pandemie beschlossene Kontaktsperre hält Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) für kontrollierbar. „Natürlich geht das. Übrigens, ist da die Polizei nicht alleine für verantwortlich, sondern auch die Ordnungsämter, die Ordnungsdienste“, sagte er im „Bericht aus Berlin“ in der ARD. In Nordrhein-Westfalen seien 50 000 Menschen allein bei der Polizei beschäftigt. Gibt es Menschenansammlungen, müsse eingeschritten werden. Etwa die Polizisten müssten sich die Ausweise zeigen und nachweisen lassen, wohin die Menschen gehen und was sie wollen.

21.07 Uhr: NRW-Bürger müssen sich auf weitere Beschränkungen einstellen. Verstöße gegen die Regeln werden teuer - die Regierung will hart durchgreifen. Das sind zusammengefasst die neuen Beschränkungen in NRW.

20.02 Uhr: Eine Gruppe von 16 Wattenscheidern und Bottropern sitzt im westafrikanischen Gambia fest. Die Mitglieder zweier Hilfsvereine waren am 12. März in das Land gereist, um das 40-jährige Bestehen eines Kindergartens zu feiern, der mittels Patenschaften von den Ehrenamtlichen finanziert wird.

19.54 Uhr: Essens OB Thomas Kufen begrüßt die auf Bundesebene erzielte Einigung, hält aber noch schärfere Ausgangsbeschränkungen im Stadtgebiet durchaus für denkbar.

19.35 Uhr: Verunsicherung und Einschränkungen durch Corona sind groß. NRW-Athleten versuchen, das Beste daraus zu machen – und haben klare Forderungen.

19.08 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gegen Alleingänge ausgesprochen und an das geschlossene Vorgehen von Bund und Ländern appelliert. „Vertrauen erhält der Staat vor allem, wenn wer geschlossen vorgeht“, sagte Laschet am Sonntag in Düsseldorf. Bei den Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen Laschet und CSU-Chef Markus Söder gegeben.

18:37 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die NRW-Regierung Besuche in stationären Pflegeheimen jetzt grundsätzlich untersagt. Besuche seien nur erlaubt, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienten oder aus Rechtsgründen erforderlich seien, teilte die Staatskanzlei am Sonntag mit. Die Einrichtungsleitungen sollen Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen nur zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten sei. Das gelte etwa auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten.

18:03 Uhr: Mundschutz und Handschuhe sind derzeit Mangelware. Trotzdem kommen noch viele Patienten in die Zahnklinik am Marien-Hospital. "Hier herrschen katastrophale Zustände", sagt Zahnklinik-Leiter Torsten Schudlich. "Wenn es so weitergeht, haben wir bald keine Möglichkeit mehr, uns zu schützen."

17.52 Uhr: Trotz diverser "Corona"-Einsätze am Wochenende ziehen die Stadt Essen und die Polizei eine überwiegend positive Bilanz: Dennoch haben "einige Dummköpfe den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt", so Polizeisprecher Ulrich Faßbender. In der Nacht zum Samstag feierten uneinsichtige Zeitgenossen in einer Gaststätte an der Langenbeckstraße in Rüttenscheid eine Party.

17.38 Uhr: Zur Corona-Krise hat Mülheims Stadtdirektor sich erstmals per Videobotschaft an die Bürger gewendet. Er sieht Drastisches auf uns zukommen.

17.27 Uhr: Musiker und Sänger kommen jetzt zum Publikum aufs Sofa. Wir haben kostenlose Angebote von der Met bis Essen und Hagen für Sie gesammelt.

17.16 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet hat sich skeptisch über den Sinn von Ausgangssperren wie in Bayern geäußert. Er halte Kontaktverbote, wie sie mit Bund und Ländern gemeinsam beschlossen worden seien, für zielführender als Ausgangssperren, sagte Laschet am Sonntag in Düsseldorf. Nicht das Verlassen der Wohnung sei die unmittelbare Gefahr, sondern der nahe Kontakt. „Das Ziel, dass Bund und Ländern gemeinsam agieren, ist heute erreicht worden - mit unterschiedlichen Akzenten.“

17.13 Uhr: Laschet hat drastische Bußgelder bei Verstößen gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit zur Eindämmung des Coronavirus angekündigt. Es könnten Strafen bis zu 25 000 Euro verhängt werden. Es gelte eine „Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher“, sagte Laschet am Sonntag: „Unvernünftige bestrafen - hart und klar.“

17.00 Uhr: Außerdem werden in NRW per Rechtsverordnung alle Restaurants und Gaststätten bis zum 19. April geschlossen. Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios, bei denen Menschen eng aufeinander treffen, müssten ebenfalls schließen. Ein komplettes Ausgangsverbot gibt es somit nicht.

16.51 Uhr: Die Landesregierung will nicht die Vernünftigen überwachen, sondern die Unvernünftigen bestrafen.

16.48 Uhr: Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit.

Ausgenommen von dem Verbot sind Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen - sie dürfen auch weiterhin gemeinsam auf die Straße. Auch dürfen minderjährige und unterstützungsbedürftige Personen begleitet werden. Ausnahmen gelten zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

16.44 Uhr: Laschet: "Soziale Kontakte herunterfahren - und das Ansteckungsrisiko minimieren - die Mehrheit der Bürger hat erkannt, dass es um Leben und Tod geht. Und trotzdem gibt es immer noch Menschen, die die Regeln missachten und sich unsolidarisch verhalten. Das dulden wir nicht mehr. Null Toleranz gegen Rechtsbruch wird nun durchgesetzt."

16.40 Uhr: In der Kabinettssitzung wurde ein Rettungsschirm für die Wirtschaft in NRW über 25 Milliarden Euro beschlossen. Das Geld soll schnell und unbürokratisch bereits gestellt werden.

16.38 Uhr: Die Notbetreuung an Schulen und Kitas in NRW soll auf mehr Berufstätige ausgeweitet werden.

16.30 Uhr: Armin Laschet dankt am Sonntagnachmittag, den Menschen, die sich an die Regeln halten - das seien die "allermeisten im Land".

16.09 Uhr: Wie Teilnehmer der Schalte zwischen Merkel und den Länderchefs berichten, soll NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der Konferenz ein Maßnahmenpapier vorgelegt haben. Dies wurde aber in den Beratungen dem Vernehmen nach nicht weiter verfolgt, da Merkel ihrerseits ein eigenes Papier zur Grundlage machte.

Laschet und Söder geraten wegen Corona-Maßnahmen aneinander

16.07 Uhr: Zoff zwischen NRW-Ministerpräsident Laschet und Bayerns Landeschef Söder:
Bei der Telefonkonferenz am Nachmittag sollen die beiden dem Vernehmen heftig aneinandergeraten sein. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag „ohne Absprache“ mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die „Bild“-Zeitung.

Bayern sei über den Verlauf „irritiert“, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Laschet habe sich bisher in der Debatte immer sehr zurückgehalten und gezögert, auch als es jüngst um die Schließung von Schulen und Kindergärten gegangen sei. Man vermute daher ein anderes Motiv, es gehe Laschet wohl mehr um seine persönlichen Ambitionen als um die Corona-Krise, hieß es.

16.04 Uhr: Mundschutz und Handschuhe sind derzeit Mangelware. Trotzdem kommen noch viele Patienten in die Zahnklinik am Marien-Hospital in Witten. Die Zahnärzte dort beklagen katastrophale Zustände. "Wenn es so weitergeht, haben wir bald keine Möglichkeit mehr, uns zu schützen."

Kampf gegen Corona: Bund und Länder einigen sich auf "Kontaktverbot"

15.55 Uhr: Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei ihrer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. NRW-Ministerpräsident Laschet will am Nachmittag Infos für NRW bekanntgeben. Merkel hat für 17.30 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt.

15.51 Uhr: Die Politik will Vereinen im Land Nordrhein-Westfalen unter die Arme greifen. Wie Sport-Staatssekretärin Andrea Milz in einer gemeinsamen Erklärung mit Landessportbund-Präsident Stefan Klett erklärte, sollen die Vereine in noch nicht bekannter Höhe an dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren. „Wirtschaft ist nicht beschränkt auf die Großindustrie oder die großen Unternehmen“, sagte Milz: „Für uns ist ganz klar: Da sind auch Vereine mit dabei.“

Kirchenglocken klingeln, Muezzin-Ruf ertönt

15.32 Uhr: Erstmals seit Eröffnung der Duisburger Merkez-Moschee im Jahr 2008 ertönt in diesen Tagen der Gebetsruf vom Minarett. Gleichzeitig läuten die Kirchenglocken in der Stadt. Christen und Muslime wollen so täglich um 19 Uhr ein Zeichen der Solidarität mit den Gläubigen setzen, solange die Gebetsräume wegen der Coronakrise geschlossen bleiben müssen.

15.07 Uhr: Fast 100.000 Urlauber aus Deutschland sitzen im Ausland fest. Bundesaußenminister Maas hat Probleme bei deren Rückholung eingeräumt. Die gebürtige Sauerländerin Katharina Sieffert ist in Panama gestrandet. Wie sie zurück nach Deutschland kommen soll, weiß sie nicht.

14.56 Uhr: Präventiv will die Stadt Mülheim die früheren Flüchtlingsunterkünfte auf dem Kirmesplatz im Stadtteil Saarn zu einem Not-Krankenhaus umfunktionieren. In den acht Holzhäusern sollen 100 Zimmer für insgesamt 200 Corona-Patienten eingerichtet werden.

Entscheidung über Ausgangssperre: Merkel und Ministerpräsidenten beraten

14.40 Uhr: Die Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen in der Corona-Krise haben begonnen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von Länderseite. Mit Ergebnissen wird ab etwa 16.30 Uhr gerechnet, dann wollen sich Teilnehmer zu den Beratungen äußern.

Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert wollen die Kanzlerin und die Länderchefs eine „sehr ernste, schonungslose Analyse der Lageentwicklung“ der vergangenen Tage vornehmen. Ob es weitere Einschränkungen für die Bürger geben wird, sollte vor allem von deren Verhalten an diesem Wochenende abhängig gemacht werden.

14.28 Uhr: Die Feuerwehr Düren berichtet von der rührenden Geste in einer Bäckerei: Ein Feuerwehrmann sei "wie jeden Morgen (...) für alle Kollegen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zum Bäcker" gefahren, "um dort Brötchen für die Frühstückspause einzukaufen. (...) Als dieser die Rechnung begleichen wollte, rief aus dem Hintergrund des Verkaufsraums eine männliche Stimme: 'Setzen Sie die Brötchen der Feuerwehr mit auf meine Rechnung'. Der Feuerwehrmann war überrascht und berührt zugleich. Der Spender unterstrich seine edle Geste mit den Worten: 'Danke, dass Ihr für uns in der ersten Reihe steht'." Eine ältere Kundin habe dies noch mit Applaus unterstrichen.

14.17 Uhr: Corona legt Discos lahm? Dagegen haben drei Mülheimer DJs ein Mittel. 7000 Menschen tanzten am Samstagabend mit – zu Hause per Livestream.

Land NRW bringt 25-Milliarden-Rettungsschirm auf den Weg

13.43 Uhr: Die schwarz-gelbe Landesregierung hat 25 Milliarden Euro für einen Rettungsschirm für die NRW-Wirtschaft beschlossen. Das Kabinett von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach Angaben der Staatskanzlei in einer außerordentlichen Sitzung die Mittel für die Bewältigung der Corona-Krise bewilligt. Am Dienstag soll sich der NRW-Landtag in einer Sondersitzung mit dem Gesetzespaket des Kabinetts und einem Nachtragshaushalt für 2020 befassen. Der Rettungsschirm sieht unter anderem einen erweiterten Bürgschaftsrahmen des Landes zur Wirtschaftsförderung auf 5 Milliarden Euro und Hilfen für Kleinstunternehmer und Selbstständige vor.

Virologe zum Coronavirus: Risikogruppe muss geschützt werden
Virologe zum Coronavirus: Risikogruppe muss geschützt werden

13.37 Uhr: Schöne Geste in Bochum: In der zwangsweise fußballfreien Zeit haben Ultras des VfL Bochum an mehreren Kliniken große Transparente aufgehängt, mit denen sie den Helfern im Gesundheitssystem für deren Einsatz danken.

13.33 Uhr: Ab Montag sind die regulären Zugfahrpläne des privaten Bahnbetreibers Abellio außer Kraft gesetzt.

13.27 Uhr: Das Yoga-Studio von Nina Arndt und Michael Klumpp ist geschlossen wie so viele vergleichbare Einrichtungen. Die beiden geben jetzt Einsteigerkurse via Youtube-Stream.Für unsere Digitale Sonntagszeitung haben wir mit ihnen gesprochen.

Bottroper machen sich mit dem "Steigerlied" gegenseitig Mut

13.16 Uhr: Bochum singt "Bochum" gegen die Unsicherheit in diesen Corona-Tagen, Bottrop das "Steigerlied". So lief die Aktion am Samstagabend.

13.00 Uhr: Auch in Hagen ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen am Wochenende weiter angestiegen - auf 42 Fälle. >>> Zum Überblick für Hagen

12.55 Uhr: Das gibt's auf einem Wochenmarkt sonst auch nicht:

Neue Zahlen zu Coronavirus-Infektionen aus Städten und Kreisen

12.52 Uhr: 133 Coronavirus-Infektionen sind in Duisburg nach aktuellen Angaben der Stadt gemeldet worden. OB Sören Link (SPD) appelliert erneut an die Bürger: Wenn man die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen wolle, "dann schaffen wir das nur zusammen!" >>> Zum Newsblog für Duisburg

12.49 Uhr: Auch der Kreis Kleve hat neue Zahlen vorgelegt: 121 Infizierte wurden dort bislang gezählt. >>> Zum Überblick für den Kreis Kleve

12.48 Uhr: Neue Zahlen aus dem Hochsauerlandkreis: Dort sind inzwischen kreisweit 131 Coronavirus-Infektionen gemeldet. >>> Zum Nachrichtenüberblick für den HSK

63-Jähriger wird am Baumarkt-Eingang handgreiflich

12.27 Uhr: Es sind vereinzelte "Corona-Einsätze", die die Polizei Essen meldet - aber jeder einzelne verursacht Kopfschütteln: So mussten Beamten am Samstagvormittag zu einem Baumarkt ausrücken, weil dort ein 63-Jähriger gegenüber einer Mitarbeiterin handgreiflich geworden sein soll, weil diese ihn nicht direkt einlassen wollte. Abends wurde auch noch eine Geburtstagsparty in einer Kneipe in Rüttenscheid aufgelöst.

12.22 Uhr: Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden ist Tulpensaison - durch die Coronavirus-Pandemie ist aber die Nachfrage eingebrochen. Millionen Blumen werden deshalb jeden Tag vernichtet. >>> Mehr Infos zur Lage in den Niederlanden in unserem Überblick

11.58 Uhr: Am Wochenende waren alle Wertstoffhöfe in Bochum geschlossen. Das sorgte für viel Unmut. Nun hat der USB reagiert –

11.44 Uhr: Seit mehr als zwei Jahren steht es leer - jetzt wird das Krankenhaus in Kreuztal-Kredenbach reaktiviert. 110 Corona-Patienten könnten hier versorgt werden. Die Kollegen haben die Vorbereitungen begleitet.

11.31 Uhr: Am Sonntag in die Kirche zum gemeinsamen Gottesdienst? In Zeiten der Corona-Krise geht das nicht. Viele Gemeinden zeigen sich kreativ und verlagern Predigten ins Internet - so zum Beispiel in Oberhausen.

Bundeswehr leistet Nothilfe im Kreis Heinsberg

11.06 Uhr: Die Bundeswehr hat am Sonntagmorgen damit begonnen, Nothilfe an den von der Ausbreitung der Corona-Krise besonders betroffenen Kreis Heinsberg zu leisten. Dazu übergaben Soldaten den Hilfskräften in Erkelenz 3000 Atemschutzmasken und 15.000 Mund- und Nasenschutzmasken sowie 8000 Kittel. Außerdem stellte die Bundeswehr zwei Beatmungsgeräte für Intensivstationen zur Verfügung, wie das Landeskommando NRW der Bundeswehr mitteilte.

10.54 Uhr: Schulen dicht, Sporthallen dicht, Spielplätze dicht - für viele Kinder kann die Zeit zu Hause in diesen Tagen lang werden. Damit es nicht zu langweilig wird, veröffentlichen wir jeden Tag ein neues Rätselblatt zum Ausdrucken.

10.48 Uhr: Die Stadt Bochum bittet Bürger dringend um Blutspenden. Das ältere Ehepaar aus Bochum-Stiepel, das sich im Südtirol-Urlaub mit dem Coronavirus infiziert hatte, gilt unterdessen als genesen. >>> Alle Infos aus Bochum im lokalen Newsblog

Schauinsland-Reisen sagt alle Reisen bis 23. April ab

10.33 Uhr: Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat seine konkreten Personalplanungen wegen der durch das Coronavirus verursachten Spielpause gestoppt. „Bei uns gibt es einen Einstellungs- und Investitionsstopp“, sagte Sportchef Jochen Schneider in einer Umfrage von Sport1: „Auch Transfergespräche sind vorerst auf Eis gelegt. Es geht jetzt um andere Dinge. Wir müssen Prioritäten setzen.“

10.19 Uhr: Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland sagt alle Reisen bis zum 23. April ab. Sämtliche Buchungen würden kostenlos storniert, Reisebüros und Kunden informiert. teilte das Unternehmen mit.

Balkonkonzert mit "Ode an die Freude" um 18 Uhr

9.31 Uhr: Noch ist Zeit zum Üben: Um 18 Uhr wollen Musiker im ganzen Land die "Ode an die Freude" von Balkonen und aus offenen Fenstern spielen. Hier gibt's alle Infos zur Aktion und die Noten.

9.07 Uhr: Ein pauschales Stornierungsrecht wegen des Coronavirus steht auch Pauschalreisenden nicht zu. Darauf hat NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hingewiesen. Er appellierte an die Bürger, sich umfassend über ihren Verbraucherschutz zu informieren. In NRW beginnen am 6. April die Osterferien - tatsächlich gibt es aber wegen der Corona-Pandemie landesweit schon keinen Regelunterricht mehr. >>> Mehr zum Thema: Weltweite Reisewarnung: Fällt Urlaub 2020 ganz aus?

8.33 Uhr: Abstand halten, aber Zusammenhalt zeigen - in der Krise gibt es auch immer wieder Zeichen der Solidarität. An einer Aldi-Filiale in Duisburg haben Kunden ein "Dankeschön"-Plakat für die dortige Belegschaft aufgehängt. Ein Mitarbeiter postete davon am Samstagabend ein Foto auf Facebook und zeigte sich gerührt über die Geste.

LEG und Vonovia wollen Mietern in Corona-Krise entgegenkommen

8.21 Uhr: Während der Corona-Krise will NRWs größte Wohnungsgesellschaft, die LEG, auf Mieterhöhungen und Räumungsklagen verzichten. Auch die Vonovia will ihren Mietern entgegenkommen.

8.17 Uhr: Viele Kliniken in NRW befürchten wegen der Corona-Krise finanzielle Engpässe. Von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fühlen sie sich alleingelassen, das von ihm aufgelegte Hilfsprogramm sei unzureichend, kritisierten sie. Spahn kündigte am Samstagabend an, das Programm zu überarbeiten.

8.09 Uhr: Bund und Länder tauschen sich in Sachen Coronavirus ebenfalls weiter aus: Heute Nachmittag telefoniert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen. Beobachter gehen davon aus, dass die Politik darauf reagieren wird, wie die Bevölkerung am Samstag und Sonntag auf die ersten Einschränkungen im öffentlichen Leben reagiert hat.

NRW-Kabinett entscheidet über weitere Maßnahmen

7.46 Uhr: Wie geht es in der Corona-Krise in NRW weiter? Am Sonntag kommen die Minister der Landesregierung zusammen. In einer Sitzung des schwarz-gelben NRW-Kabinetts - Uhrzeit bislang offen - soll auch das bereits angekündigte 25 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für die Wirtschaft auf den Weg gebracht werden.

Virologe zum Coronavirus: Risikogruppe muss geschützt werden
Virologe zum Coronavirus: Risikogruppe muss geschützt werden

Samstag: 13 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Dortmund

Samstag, 20:55 Uhr: In Niederkrüchten (Kreis Viersen) haben sich mehrere Bewohner eines Seniorenheims mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstagabend gab es dort das erste Todesopfer im Kreis Viersen. Bis zum Samstagabend wurde bei insgesamt neun Bewohnern und fünf Mitarbeitern das Virus festgestellt. Das teilte der Kreis Viersen auf seiner Facebookseite mit.

20:18 Uhr: Auch die Stadt Sundern hat die Ausgangsregeln weiter verschärft und weitere Ladenschließungen beschlossen. Demnach sind Zusammenkünfte von drei oder mehr Personen unter freiem Himmel untersagt, es sei denn, es handelt sich um Familien oder häusliche Wohngemeinschaften.

19:21 Uhr: In Dortmund sind am Samstag 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit jetzt 153 positive Ergebnisse in Dortmund vor. Die Stadt weist darauf hin, dass nur Abstriche bei erkrankten Personen durchgeführt werden, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird.

Wie das Coronavirus NRW erreichte - Unsere Newsblogs zum Nachlesen:

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