Pandemie

Corona und Schule NRW: „Lolli-Tests“ an allen Grundschulen

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Corona und Schule in NRW: Ab dem 10. Mai sollen in Grund- und Förderschulen alle Schülerinnen und Schüler mit einem "Lolli-Test" auf Corona getestet werden.

Corona und Schule in NRW: Ab dem 10. Mai sollen in Grund- und Förderschulen alle Schülerinnen und Schüler mit einem "Lolli-Test" auf Corona getestet werden.

Foto: Michael Reichel/dpa

Essen.   Corona und Schule in NRW: Die Landesregierung führt an allen Grundschulen "Lolli-Tests" ein. Gelten soll die neue Corona-Regel ab dem 10. Mai.

  • Corona und Schule in NRW: Ab dem 10. Mai werden alle Schülerinnen und Schüler an Grund- und Förderschulen mit einem "Lolli-Test" auf Corona getestet.
  • Der "Lolli-Test" hat Auswirkungen auf den Wechselunterricht in NRW: Denn die Schülerinnen und Schüler werden zusammen getestet. Ist ein Test der Gruppe positiv, müssen alle in Quarantäne.
  • Erst wenn dann der anschließende PCR-Test negativ ist, dürfen die Schülerinnen und Schüler die Quarantäne verlassen und zurück zur Schule.

Die Schülerinnen und Schüler an allen Grund- und Förderschulen in NRW sollen ab dem 10. Mai zwei Mal die Woche mit einem "Lolli-Test" auf Corona getestet werden. Das hat das Schulministerium per Mail mitgeteilt. "Das Testverfahren wurde mittlerweile in einem Pilotprojekt mit 22 Kölner Schulen, darunter auch zwei Förderschulen, sehr erfolgreich über einen Zeitraum von drei Wochen erprobt", heißt es in der Schulmail.

Corona und Schule NRW: „Lolli-Tests“ an allen Grundschulen

Im Gegensatz zu Schnelltests werden die „Lolli-Tests“, bei denen die Kinder einen Tupfer durch den Mund rollen, im Labor untersucht und sind genauer.

Allerdings werden die Tests als Pool vorgenommen: Die Tests einer Gruppe werden zusammen untersucht - ist das Ergebnis positiv, müssen alle Betroffenen noch mal getestet werden, um den oder die Infizierten zu finden. An fast 3800 Schulstandorten sollen täglich rund 35 000 Pooltestungen stattfinden. "Landesweit sind über 400 Routen für den Transport der Proben zwischen den Schulen und Laboren festgelegt worden", heißt es in der Schulmail.

Wie aus der Schulmail hervor geht, dürfen Schüler aus dem jeweiligen Pool erst mit negativem PCR-Test zurück in die Schule. Vorher sind sie in Quarantäne.

Corona und Schule NRW: „Lolli-Tests“ mit Auswirkungen auf Wechselunterricht

Der Wechsel-Unterricht muss laut Ministerium überall so stattfinden, dass die Kinder jeweils einen Tag zu Hause und dann wieder in der Schule sind. Binnen zwei Wochen kommt so jeder Schüler auf fünf Präsenztage.

Die bereits ausgelieferten beziehungsweise bestellten Schnelltests - die durch die Lolli-Methode für Schüler überflüssig werden - sollen die Schulen zunächst aufbewahren. Die Lehrer werden weiter damit getestet. Die übrig geblieben Sets sollen woanders eingesetzt werden. (dpa)

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