Corona-Lage

Corona NRW: 4558 Neuinfektionen – Inzidenz bei 115

Lesedauer: 6 Minuten

Virologe Dittmer über harten Lockdown und private Kontakte

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Sollten die Maßnahmen verschärft werden? Virologe Dittmer über Lockdown-Diskussionen und die Frage, ob stärkere Kontaktbeschränkungen helfen.

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Essen.   Das RKI meldet am Samstagmorgen 4558 Corona-Neuinfektionen für NRW. Die Inzidenz steigt auf 115. Hier gibt es alle Zahlen im Überblick.

  • Die Zahl der Corona-Infektionen in NRW ist Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 4558 gestiegen (Stand Samstag, 0 Uhr).
  • In ganz Deutschland wurden 24.097 neue Fälle gemeldet.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW ist erneut leicht gestiegen auf 115.

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  1. Wie viele Neuinfektionen hat das RKI in NRW gemeldet? Zum Thema ↓
  2. Wie war die Lage vor einer und vor vier Wochen? Zum Thema ↓
  3. Wo in NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch? Zum Thema ↓
  4. Wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Zum Thema ↓
  5. Wie weit sind die Impfungen in NRW vorangeschritten? Zum Thema ↓


Corona in NRW: 4729 neue Fälle beim RKI gemeldet

Die Corona-Fallzahlen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 4558 angestiegen und liegen nun bei insgesamt 643.229.

In ganz Deutschland wurden 24.097 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 2.980.413 (Stand Samstag 0 Uhr).

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW stieg an auf 115 (bundesweit: 120,6).

Das RKI weist nach wie vor auf mögliche Meldeverzögerungen durch die Oster-Feiertage hin: Zum einen suchten meist weniger Personen einen Arzt auf, dadurch würden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen Daten an das RKI übermitteln.“


Coronazahlen vergangene Woche und letzten Monat

Am vergangenen Samstag lag die Zahl der bis 0 Uhr gemeldeten Neuinfektionen in NRW bei 3957 (bundesweit: 18129).

Vor vier Wochen waren am Samstag bis 0 Uhr in NRW 2504 neue Infektionen gemeldet worden (bundesweit: 12674).


Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenzen für Städte und Kreise

Die rechnerische Sieben-Tage-Inzidenz für NRW liegt sie nach RKI-Angaben am Samstag bei 115. Das bedeutet, dass sich in NRW innerhalb einer Woche rechnerisch 115 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es im Kreis Siegen-Wittgenstein mit einem Wert von 196,1 (Stand: Samstag). Gestern lag der Wert bei 169,0 (+27,1). Den niedrigsten Inzidenzwert meldet das RKI für den Kreis Höxter mit 49,2 (+5,7).

Stadt Köln meldet die meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt der Stadt Köln gemeldet (254). Dahinter folgen der Kreis Recklinghausen (185), Duisburg (177) und Wuppertal (163).

Der Kreis Unna hat dem RKI keine neuen Fälle gemeldet (Stand 0 Uhr).

Ab einem Inzidenzwert von 100 soll die "Notbremse" gezogen werden. Dann sollen Lockerungen zurückgenommen werden und das öffentliche Leben wieder stärker eingeschränkt werden. Mehrere Kommunen suchen aber nach Wegen, um die Notbremse zu umgehen. In NRW haben aktuell 37 der 53 Städte und Kreise eine Inzidenz höher als 100.

Trotz rasant steigender Corona-Zahlen werde man die sogenannte Notbremse nur in Kommunen mit besonders hohem Infektionsgeschehen ziehen, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Zugleich dürfen die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativem Schnelltest erlauben.

Grundsätzlich: Die Angaben des RKI und aus den Städten und Kreisen variieren oft. Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Die Zahl der Neuinfektionen laut RKI in einer Stadt umfasst also mitunter die Infektionen mehrerer Tage. Außerdem ist montags die Zahl der Neuinfektionen meist geringer als an anderen Wochentagen, da in den Kommunen am Wochenende weniger getestet wird.


Corona NRW: Situation in den Kliniken und auf Intensivstationen

In den nordrhein-westfälischen Kliniken sind aktuell 5563 der 6393 Intensivbetten belegt. 830 Betten sind noch frei. Das entspricht 12,98 Prozent. (Stand: 9.4. 12.15 Uhr)

Die Intensivstationen sind wieder so voll wie Ende Januar. Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Corona NRW: Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit mRNA-Impfstoffen

Die höchste Impfquote gibt es in Bonn und Hagen (jeweils 18,1 Prozent). Auf Platz 3 liegt der Kreis Olpe (16,9 Prozent). Schlusslicht ist der Rhein-Sieg-Kreis mit einem Anteil von 9,3 Prozent. Die Angaben beziehen sich darauf, wie viele Menschen mindestens eine erste Impfdosis erhalten haben. Grundlage sind Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein (Stand: 09.04.) und Westfalen-Lippe (Stand: 09.04.).

Bei den Zweitimpfungen liegt die Stadt Bonn vorn mit einem Anteil von 6,9 Prozent. Die geringste Zweitimpfquote hat aktuell der Kreis Siegen-Wittgenstein (4,1 Prozent).

Ab sofort wird der Impfstoff von Astrazeneca nur noch für Menschen über 60 Jahren verimpft: Ende März wurde die Impfung mit dem Vakzin für jüngere Menschen nach mehreren Thrombosefällen für jüngere Menschen ausgesetzt.

Zuletzt wurde bekannt, dass es einen anderen Impfstoff für die zweite Dosis bei Astrazeneca-Geimpften geben soll: Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine erste Impfung mit Astrazeneca erhalten haben, sollen nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für die zweite Impfung auf einen sogenannten mRNA-Impfstoff umsteigen.

Corona-Regeln in NRW: Keine neuen Lockerungen in Sicht - Notbremse nötig?

Die Schulen werden nach den Osterferien vorerst mit Distanzunterricht starten. Präsenzunterricht gibt es nur für Abschlussjahrgänge, teilte das NRW-Schulministerium am Donnerstag mit. Dies gelte vorerst bis zum 16. April, hieß es. Die Abiturprüfungen starten wie geplant am 23. April.

Lockdown bis zum 18. April verlängert

Der derzeitige Lockdown wird bis zum 18. April verlängert. Darauf haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin in den Beratungen vom 22. März geeinigt.

Die Details zum Corona-Gipfel lesen Sie hier:

In Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf ist weiterhin ein medizinischer Mund-Nase-Schutz Pflicht, FFP2-Masken sind ebenfalls möglich. Nicht zugelassen im ÖPNV und Geschäften sind Alltagsmasken.

Seit dem 16. Dezember ist das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren.

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