Wittgensteiner Erbrechtstage starten im September

Immer mehr Menschen errichten für sich eine Vorsorgevollmacht, damit eine Vertrauensperson ihre Angelegenheiten regeln kann, wenn sie selbst es nicht mehr können.

Immer mehr Menschen errichten für sich eine Vorsorgevollmacht, damit eine Vertrauensperson ihre Angelegenheiten regeln kann, wenn sie selbst es nicht mehr können.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Wittgenstein.  Wichtige Informationen rund um Rechtsfragen zu Patientenverfügung, Erben, Hofnachfolge und Digitalem Nachlass werden beantwortet.

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Im September 2019 richtet die Sparkasse Wittgenstein die fünften Wittgensteiner Erbrechtstage aus. Anmeldungen zu den fünf Veranstaltungen sind ab sofort möglich.

„Die große Teilnehmerzahl und die intensive Nutzung der Diskussionsmöglichkeiten im Jahr 2017 haben uns gezeigt, dass viele Wittgensteiner Fragen zur Nachlassplanung haben“, berichtet Sparkassenvorstand Andreas Droese. Den Menschen sei zwar bewusst, dass sie einen Handlungsbedarf haben. Oft würden konkrete Schritte aber aus Zeit- oder Informationsmangel unterbleiben. „Die Sensibilisierung zu wichtigen Themen ist Teil unserer Service- und Beratungsphilosophie. Darum verfolgen wir mit regelmäßigen Erbrechtstagen das Ziel, die Bedeutung der Nachlassplanung aufzuzeigen und dazu hilfreiche Impulse zu geben“, erläutert Sparkassendirektor Andreas Droese die Motivation der Sparkasse.

Lokale Experten

Wie Eberhard Kießler, Vorstandsvertreter und Justiziar der Sparkasse Wittgenstein sowie verantwortlich für die Organisation der Erbrechtstage, mitteilt, konnten für die diesjährige Vortragsreihe mit Dr. Sabina Bald sowie Frank Henk, Horst Peter Schneider und Marc Beer, Fritz Bosch, Norbert Hartmann und Norbert Wickel alle sieben Wittgensteiner Notare als Referenten und Co-Referenten gewonnen werden. Sie gehen auf die komplexen Zusammenhänge des Erbrechts ein, weisen auf Stolperfallen hin und stehen den Teilnehmern der Erbrechtstage auch für Rückfragen zur Verfügung.

Darüber hinaus ergänzen Referenten der Sparkasse Wittgenstein mit kurzen Hinweisen aus der Praxis, welche Regelungen Kunden direkt gegenüber ihrem Finanzinstitut treffen können. Zu dem sehr aktuellen Thema „Patientenverfügung“ haben sich erneut die Intensiv- und Palliativmediziner Dr. Michael Stiehl sowie dessen Kollege Roland Ferlings als Referenten zur Verfügung gestellt. Die beiden Ärzte erläutern die Entscheidungen bei schwerer Krankheit aus der Sicht eines Palliativmediziners.

Für Landwirte wird der Vortrag „Übergabe landwirtschaftlicher Unternehmen / Höferecht“ von besonderem Interesse sein. Neu im Programm und von besonderer Aktualität ist der Vortrag „Digitaler Nachlass“. Menschen besitzen immer mehr Digitales. Die Entwicklung ist rasant: Kommunikationstools wie E-Mail-Accounts, What’sApp, Twitter und Instagram. Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing und LinkedIn. PC- und Smartphone-Daten. Streaming-Dienste wie Spotify, YouTube und Netflix. Clouds und eigene Webseiten. Was passiert im Falle des Todes des Nutzers mit dessen Daten und wie kann der Nutzer zu Lebzeiten vorsorgen?

Wie die Sparkasse Wittgenstein betont, ist es sinnvoll, die Vorträge gemeinsam als Ehegatten oder mit der älteren und der jüngeren Generation zu besuchen. Dies schaffe eine gute Grundlage, um anschließend in die persönliche Planung einzusteigen und dann „Nägel mit Köpfen“ zu machen.

Anmeldungen zu den Erbrechtstagen sind ab sofort in jeder Sparkassenfiliale, online über die Internetseite www.sparkasse-wittgenstein.de sowie unter dem Servicetelefon der Sparkasse 02751/922-1006 möglich.

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