Freibad-Check

Wabachbad in Bad Laasphe bietet Spaß für die ganze Familie

Leon (7) bei seiner Lieblingsbeschäftigung: rutschen.

Leon (7) bei seiner Lieblingsbeschäftigung: rutschen.

Foto: Britta Prasse

Bad Laasphe.  Ob Rutsche, Sprungturm, Beach-Volleyball oder eine große Liegewiese: Im Bad Laaspher Wabachbad gibt es sowohl Unterhaltung als auch Entspannung.

Gerade mal drei Fahrminuten von der Bad Laaspher Altstadt entfernt befindet sich das Wabachbad. Der erste Eindruck: schön im Grünen gelegen, ein großes, geschwungenes Schwimmbecken und eine gigantische Liegewiese!

Anfahrt und Parken

Der ÖPNV ist Wittgenstein-typisch eher mäßig verfügbar. Die nächste Bushaltestelle ist 700 Meter entfernt an der Emmaburg. Der ehrenamtlich betriebene Bürgerbus hält allerdings direkt vor dem Schwimmbad-Eingang. Wer mit dem Auto kommt, könnte mit den Parkplätzen ein Problem bekommen. Zwar gibt es einen Parkplatz direkt nebenan, der an den Sportplatz grenzt, wenn der Ansturm an heißen Tagen jedoch groß ist, könnte es eng werden. „Wir haben aber die Erlaubnis von der Lachbachschule bekommen, dass unsere Gäste auch dort am Wochenende parken können“, erklärt Schwimmmeister Benedikt Fago.

Sanitäre Einrichtungen

Der Weg ins Freibad führt an der Kasse vorbei, links befinden sich die Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten. Die wirken gepflegt und sauber. Einziges Manko: Um überhaupt in die Dusche zu kommen, muss man 50 Cent zahlen. Nicht viel, aber umständlich. Wer Wertgegenstände dabei hat, kann diese in den Schließfächern verstauen. Insgesamt gibt es 18 Toiletten, acht für die Frauen sowie vier Stehtoiletten und sechs Pissoirs für die Männer.

Die Schwimmbecken

Im Wabachbad gibt es zwei Schwimmbecken: das große Sportbecken, das sich unterteilt in vier 25-Meter- und zwei 50-Meter-Bahnen, und das zweistufige Kinderbecken mit einer niedrigen und einer etwas höheren Wasserfontäne. „Außerdem ist darüber ein Sonnensegel gespannt, damit die Kinder von der Sonneneinstrahlung geschützt werden“, sagt Mitarbeiterin Magret Damm. An den Nicht-Schwimmerbereich des Sportbeckens grenzt eine Wellenrutsche, die vor allem bei Kindern sehr beliebt ist. Der siebenjährige Leon aus dem benachbarten Hessen macht gerade zum Beispiel Urlaub mit seinen Großeltern in Bad Laasphe und hat jetzt schon ein paar Mal die Rutsche im Freibad getestet. Sein Fazit: „Das macht am meisten Spaß! Ich rutsche immer abwechselnd rückwärts, vorwärts und auf der Seite.“ Und wenn ihm das mal zu langweilig wird, geht er zum Sprungturm und springt wahlweise vom Ein- oder Drei-Meter-Brett ins Wasser.

Zwischen Schwimmer- und Nicht-Schwimmerbereich gibt es noch eine Gegenstromanlage, in der die Badegäste versuchen können, gegen den Strom zu schwimmen. Meistens erfolglos, aber immer unterhaltsam.

Die Anlage

Die Anlage ist riesig – nach hinten heraus fast zu weitläufig –, gepflegt und bietet viel Platz zum Sonnen auf dem Rasen oder Liegestühlen. Viele Bäume sorgen für entspannte Pausen im Schatten. Für Kinder gibt es einen Spielplatz mit Schaukel und Turngeräten, alle anderen können sich bei Beach-Volleyball, Basketball oder Fußball austoben. Sogar eine Tischtennisplatte und ein großes Schachbrett mit kniehohen Spielfiguren wird den Badegästen geboten. An heißen Tagen können bis zu 2500 Besucher hierher kommen.

Die Verpflegung

Der Kiosk bietet eine für Schwimmbäder klassische Auswahl an Essen und Trinken: Pommes, Bratwurst, Nuggets, Käsetoasts, Eis am Stiel, Wasser und die üblichen Softdrinks. Alles zu einem sehr fairen Preis. Gesunde Snacks wie Obst oder Gemüse-Sticks gibt es allerdings nicht; die Nachfrage sei nicht groß genug. Wer darauf Wert legt, muss sich selbst etwas mitbringen.

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