Soziales

Viele Änderungen an ehemaliger Mehrzweckhalle in Planung

Die Mehrzweckhalle Birkelbach soll nicht nur saniert, sondern auch neu benannt werden: in „Sport- und Kulturhalle Birkelbach“.

Die Mehrzweckhalle Birkelbach soll nicht nur saniert, sondern auch neu benannt werden: in „Sport- und Kulturhalle Birkelbach“.

Foto: Eberhard Demtröder

Umbaumaßnahmen an der Sport- und Kulturhalle Birkelbach müssen geprüft werden. Dachsanierung und Austausch der Heizungsanlage erfolgen zeitnah.

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Birkelbach. Künftig heißt sie nicht mehr Mehrzweckhalle Birkelbach, sondern „Sport- und Kulturhalle Birkelbach“. Das ist die wohl sichtbarste Veränderung an der Immobilie aktuell. Was noch in hohem Maße ins Haus steht, sind Umbau- sowie Sanierungsarbeiten.

Achim Stremmel ist als Architekt für die umfangreichen Arbeiten verantwortlich und zeigte sich zuversichtlich: „Der Bauantrag wird sicherlich in zwei bis drei Wochen gestellt werden können.“ Die Prüfungen der Bauaufsichtsbehörde werden dann erwartungsgemäß etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Die Genehmigung könne allerdings nur aufgrund der Überarbeitung der Brandschutz-Maßnahmen erfolgen.

Die geplanten Veränderungen

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins zur Förderung und Erhaltung der Mehrzweckhalle Birkelbach stellte Stremmel die Planungen für das Gebäude vor: Neben dem Bau einer Behinderten-Toilette soll der bestehende Lagerraum eine Erweiterung erfahren – was bedeuten würde, dass künftig 22 Quadratmeter und ein zusätzlicher Rettungsweg Richtung Sportplatz entstehen würden.

Zudem ist eine deutlich verbesserte Beleuchtung im Hallenraum geplant – zwar nicht durch energetische Maßnahmen, sondern durch First-Lichtband in der Hallen-Decke. Die Technik mit Rauch- und Wärmeabzugsanlage soll eine deutlich attraktivere Atmosphäre im Hallenraum schaffen – und die Verglasung in Richtung Sportplatz soll mit einer Verschattung versehen werden. Darüber hinaus soll es ein Trennvorhang ermöglichen, in der Halle zwei Veranstaltungen parallel stattfinden zu lassen.

Die kurzfristen Erneuerungen

Fritz Hoffmann, Vorsitzender des Trägervereins, gab zu bedenken, dass in diesem Jahr in Sachen Umsetzung nicht mehr viel laufen werde. Denn nach der Genehmigung der Baumaßnahmen müsse noch die Ausschreibung erfolgen – dafür sei die Gemeinde Erndtebrück verantwortlich.

Was aber kurzfristig angegangen werden müsse, so Hoffmann, sei der Austausch der Heizung, die in letzter Zeit häufig Störungen melde. Eine Umrüstung auf LED-Beleuchtung sei für den Sommer ebenfalls geplant. Deutlich zeitnah müsse auch die marode Dachkonstruktion saniert werden.

Die Finanzierung

Die Förderung aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ belaufen sich auf 293.000 Euro bei einer Gesamtinvestition von 325.000 Euro – das macht 90 Prozent aus.

Vertraglich ist außerdem festgehalten, dass die Gemeinde Erndtebrück einmalig 100.000 Euro Investitionskosten-Zuschuss in das Projekt fließen lässt. Damit sorgen die Verantwortlichen für den zehnprozentigen Eigenanteil bei der Förderung.

Die Vorstandswahlen

Die Sitzung wurde von verhältnismäßig wenigen der insgesamt 65 Mitglieder des Vereins besucht. Die Mahnung des Vorsitzenden, den Vorstand zu verjüngen, stieß dennoch auf offene Ohren.

Der neue Geschäftsführer ist Jonas Birkelbach, sein Stellvertreter ist Robin Jannek. Kerstin Kaiser ist künftig für die Prüfung der Vereinskasse zuständig. Auch Klaus Bartsch (1. Hallenwart), Peter Lange (2. Hallenwart) und Christian Dörnbach (3. Hallenwart) zählen zum Vorstand. Nicht besetzt werden konnten die Stellen des 2. Vorsitzenden und des 2. Kassenwartes: Hier ist der Trägerverein um geeignete Kandidaten bemüht.

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