Wirtschaft

Unternehmungsgründung auf dem Bad Laaspher Wochenmarkt

Manfred Peter(Leiter Firmenkunden Sparkasse Wittgenstein), Dr. Torsten Spillmann(Bürgermeister Stadt Bad Laasphe), Peter Blöcher(Firmenkundenberater Sparkasse Wittgenstein), Sparkassendirektor Axel Theuer(Vorstandsvorsitzender Sparkasse Wittgenstein), Andre Feuerstein(Gründerinitiative Startpunkt 57).

Manfred Peter(Leiter Firmenkunden Sparkasse Wittgenstein), Dr. Torsten Spillmann(Bürgermeister Stadt Bad Laasphe), Peter Blöcher(Firmenkundenberater Sparkasse Wittgenstein), Sparkassendirektor Axel Theuer(Vorstandsvorsitzender Sparkasse Wittgenstein), Andre Feuerstein(Gründerinitiative Startpunkt 57).

Foto: Holger Saßmannshausen / Sparkasse Wittgenstein

Der Gründerbus macht auf dem Laaspher Wochenmarkt halt. Wie Existenzgründer zwischen Blumen und Gemüse ein Netzwerk aufbauen können.

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Bad Laasphe. Seit Ende Juni tourt der Gründerbus, eine mobile Beratungsstelle von „Startpunkt 57“ durch Siegen-Wittgenstein – letzter Stop war der Bad Laaspher Wochenmarkt am Mittwoch. Neben dem allwöchentlichen Einkauf von Obst, Gemüse und sonstigen Leckereien machten an diesem Tag deshalb auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger Halt am Gründerbus, der Station auf dem Wilhelmsplatz machte.

Mit im Gepäck waren zahlreiche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für potenzielle heimische Existenzgründer und natürlich auch Experten der Initiative „Startpunkt 57“ und der Sparkasse Wittgenstein, die den Interessierten Marktbesuchern Rede und Antwort standen.


Lockere Austauschmöglichkeit

Für viele stellt bereits die Vorstellung, einen offiziellen Termin zu machen und die eigenen Ideen vor anderen vorzutragen, eine ernsthafte Hürde dar. Deshalb möchten die Akteure von „Startpunkt 57“ mit dem Einsatz des Gründerbusses einen Schritt auf mögliche Existenzgründer zugehen und ihnen eine Austauschmöglichkeit in lockerer Atmosphäre bieten – eben nicht in einem Büro, sondern formlos auf dem Marktplatz, zwischen Fischbrötchen, frischem Gemüse und bunten Blumen. Auf diese Weise kann auch ein Netzwerk mit Personen aufgebaut werden, die zwar die nötigen Ideen haben, denen aber der letzte Schwung für den Gang ins Büro einer Behörde fehlt.

Der Gründerbus ist eine allererste Anlaufstelle, sich zwanglos mit Experten über Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge zu unterhalten und davon machten dann am gestrigen Tage auch einige Interessierte, sowohl junge als auch alte Menschen, regen Gebrauch.

„Mit dem Gründerbus kommen wir ganz nah an die Menschen heran und setzen uns, getreu dem Motto von „Startpunkt 57“, dafür ein, dass keine Idee und kein Ideengeber verloren gehen darf“, betont Landrat Andreas Müller, in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied von Startpunkt 57. So sind mitnichten nur Menschen gefragt, die schon ein fertiges Konzept vorlegen können – auch Ansätze werden unterstützt und in der Entwicklung unterstützt.


Attraktive Rahmenbedingungen

„Startpunkt 57 – Die Initiative für Gründer e.V.“ ist ein Zusammenschluss regionaler Akteure zur Förderung des Gründungsgeschehens in Siegen-Wittgenstein. Mit dabei sind unter anderem die Städte und Gemeinden, die Universität, die Sparkasse und die Volksbank, die IHK und der Kreis Siegen-Wittgenstein. Ziel der Initiative ist es, attraktive Rahmenbedingungen für Menschen in Siegen-Wittgenstein zu schaffen. Denn die Region brauche Innovationen und Neugründungen, um sich weiterzuentwickeln, Menschen erhalten eine Perspektive für ihre Arbeit und ihr Leben.

Zu diesem Zweck wurde „Startpunkt 57“ im Jahr 2012 gegründet, die Initiative für Gründer bündelt die Angebote bewährter Einrichtungen und baut sie zielgruppenspezifisch weiter aus, z.B. mit Seminaren, Wettbewerben, Trainings oder Stammtischen.

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