Konzertreihe

„The Peteles“ treten bei „Samstags live“ in Bad Laasphe auf

Die Musik der Beatles-Tributeband „Peteles“ kam energiegeladen und unverfälscht in der Lahnstadt an. Foto: Wolfgang Thiel

Foto: PBBGAST1

Die Musik der Beatles-Tributeband „Peteles“ kam energiegeladen und unverfälscht in der Lahnstadt an. Foto: Wolfgang Thiel Foto: PBBGAST1

Bad Laasphe.   Die Beatles-Tribute-Band „The Peteles“ spielte im Haus des Gastes in Bad Laasphe alte Rockklassiker. Dabei präsentierten sie eine gute Mischung.

„I Feel Fine“ – mit diesem 1964 veröffentlichten Rock-Klassiker lässt sich die zweite diesjährige Veranstaltung von „Samstags live“ im gut besuchten Haus des Gastes treffend überschreiben.

Dafür sorgte bei der vom Rockpalast ins Leben gerufenen Konzertreihe die Beatles Tribut-Formation „The Peteles“, die jedoch nicht nur mit unvergesslichen Hits der „Fab Four“, sondern auch bei U2- und Eric Clapton-Titeln mit viel rockender Energie beim altersmäßig weit gestreuten Publikum punkteten – und das war von den Machern um Peter Achatzi durchaus gewünscht.

Es waren einmal vier Peter

Die Geschichte, die zu ihrem ungewöhnlichen Bandnamen führte, erzählen die vier Musiker immer wieder gern: Beim ersten Aufeinandertreffen stellten die vier Beatles-Fans fest, dass sie alle mit Vornamen Peter heißen, und wählten ihren Bandnamen als Wortschöpfung aus diesem Namen und dem Bandnamen der musikalischen Vorbilder. Doch auch, wenn sie sich Pete Lennon, Pete McCartney, Pete Harrison und Pete Starr nennen, ist tatsächlich nur noch ein Peter in der Truppe aktiv, und zwar Peter Seel, der singt und an der Rhythmus-Gitarre unterwegs ist. Unterstützt wird er von Marco Orthen (Bass, Gesang), Armin Seibert (Lead-Gitarre, Gesang) und Tino Moskopp (Schlagzeug, Gesang).

Beste Club-Atmosphäre

Eine Coverband macht vor allem dann Sinn, wenn das Original nicht mehr live zu sehen ist. Und wer dann auch noch Verehrung mit gutem Musikhandwerk verbindet, der kann den legendären Songs der Liverpooler weitestgehend gerecht werden. Dennoch: Nur weil man „I want to hold your hand“ oder „Penny Lane“ im Sound der Sixties erklingen lässt, bedeutet das noch lange nicht, dass man dem Erbe der vier Pilzköpfe einen Gefallen erweist. Bei den vier aus dem Siegerland kommenden Beatles-Verehrern besteht die Gefahr des Scheiterns jedoch nicht, haben sie sich doch mit Leib und Seele der Musik des Quartetts aus der englischen Arbeiter- und Hafenstadt verschrieben, beeindrucken mit handwerklichem Können und lassen bei ihren Auftritten beste Club-Atmosphäre entstehen. „Die Beatles explodierten“, so rühmte ein Kritiker in den Sechziger Jahren, „in eine ermattete Umwelt hinein“, und wurden, so notierte ein anderer, „die größten Komponisten seit Beethoven“.

Musik, die bis heute begeistert

Spontan, energiegeladen, unverfälscht: In der Lahnstadt machte die Beatles-Tribute-Band nicht nur mit „Let it be“, „Help!“ oder „Hey Jude“ deutlich, dass die Musik der „Fab Four“ auch heute noch die unterschiedlichsten Altersgruppen begeistert. Bei ihren Konzerten spielen „The Peteles“ jedoch nicht nur die Songs der Beatles authentisch nach, sondern arbeiten immer wieder gerne Songs anderer Musiker wie „With or without you“ von U2 oder „Walk like an Egyptian“ von den Bangles in ihre Sets ein. Und das gefiel dem Bad Laaspher Publikum, das sich schon jetzt das dritte Konzert der Rockpalast-Reihe am 3. März freuen darf. Dann ist nämlich die Cover-Rock-Band „Elevation“ zu Gast an der Lahn.

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