Kommunalwahl 2020

Stadt Bad Laasphe dankt ehrenamtlichen Wahlhelfern herzlich

Dezernent Rainer Schmalz bedankt sich als Wahlleiter im Bad Laaspher Rathaus bei allen Helferinnen und Helfern.

Dezernent Rainer Schmalz bedankt sich als Wahlleiter im Bad Laaspher Rathaus bei allen Helferinnen und Helfern.

Foto: Stadt Bad Laasphe

Bad Laasphe.  Wahlleiter Rainer Schmalz: „Heutzutage, wo Freizeit knapp bemessen ist, ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, so eine Aufgabe zu übernehmen.“

186 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sowie rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung waren am Sonntag im gesamten Bad Laaspher Stadtgebiet ehrenamtlich im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf der Kommunalwahl zu sorgen. „Heutzutage, wo Freizeit knapp bemessen ist, ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, so eine Aufgabe zu übernehmen“, weiß Wahlleiter Rainer Schmalz. Im Namen seines Wahlteams bedankt er sich deshalb ganz herzlich bei allen, die tatkräftig mit angepackt haben.

Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde den Helferinnen und Helfern, von denen manche dieses Ehrenamt schon seit vielen Jahrzehnten treu ausüben, eine große Verantwortung zuteil: Sie waren nicht nur zuständig für die Herrichtung der Wahllokale, für die Überprüfung der Wahlberechtigung, für die Ausgabe der Stimmzettel sowie für die Freigabe der Wahlurne, die Zählung der Wähler und Stimmen und für die Feststellung sowie Übermittlung der Wahlergebnisse. Sondern auch dafür, dass stets die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wie Handdesinfektion, Mindestabstände und Maskenpflicht eingehalten wurden.

Briefwähler-Anteil signifikant höher

„All das bedeutete einen zusätzlichen und nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand“, macht Rainer Schmalz deutlich. Nichtsdestotrotz sei die Wahl im Großen und Ganzen ohne nennenswerte Probleme abgelaufen. „Das ein oder andere, das wir verbessern können, haben wir festgestellt und werden wir bei der nächsten Wahl berücksichtigen“, so der Wahlleiter.

Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 62,8 Prozent. Bei der letzten Kommunalwahl in 2014 waren es noch 56 Prozent gewesen. Auch der Anteil der Briefwähler lag diesmal signifikant höher: knapp 3900 der 11.244 Wahlberechtigten (34 Prozent) hatten ihre Kreuzchen per Briefwahl gemacht. Bei den letzten Wahlen hatte die Anzahl der Briefwähler im Durchschnitt noch zwischen 2000 und 2500 gelegen.

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