Ferienspiele

So verliefen die Ferienspiele im Abenteuerdorf Wittgenstein

Die Abenteuerdorf-Kinderfreizeit von Kirchenkreis Wittgenstein und Förderverein „Perspektive Zukunft“ im Rahmen aller drei kommunalen Wittgensteiner Kinderferienspiele war ein echter Erfolg.

Die Abenteuerdorf-Kinderfreizeit von Kirchenkreis Wittgenstein und Förderverein „Perspektive Zukunft“ im Rahmen aller drei kommunalen Wittgensteiner Kinderferienspiele war ein echter Erfolg.

Foto: Mitarbeiter-Team

Wemlighausen.  Lama-Touren, Matschburgen bauen und Rollenspiele: Die Ferienfreizeit aller drei Kommunen in Wittgenstein waren ein toller Erfolg.

Im Rahmen der Kinder-Ferienspiele der drei Wittgensteiner Kommunen waren 23 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück sowie die ehrenamtlich Mitarbeitenden Melina Grebe, Theresa Heß, Marie Meinecke, Jost Müsse, Katharina Saßmannshausen und David Schneider unter der Leitung von Sebastian Walter bei einer Kinderfreizeit des Kirchenkreises Wittgenstein in Kooperation dem Förderverein „Perspektive Zukunft“ für 5 Tage im Abenteuerdorf Wittgenstein.

Die Kontaktregeln

Schon bei der Planung wurde klar, dass auf Grund zahlreicher Corona-Schutzmaßnahmen die Mädchen und Jungen in drei Bezugsgruppen eingeteilt werden mussten, zu denen sich dann zwei oder drei Mitarbeitende für die komplette Woche zuordneten. Innerhalb der Gruppen war es so möglich, sich einander ohne Mund-Nase-Schutz zu näheren, in gemeinsamen Zimmern zu schlafen und weitere Schutzmaßnahmen zu lockern. Kontakt zu den anderen Gruppen gab es nur unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen.

Die Ankunft

Schon die Anreisezeiten variierten. So wurde gleich vermieden, dass sich bei der Ankunft die Gruppen vermischten. Direkt als die Kinder von ihren Eltern gebracht wurden, erhielten sie Armbänder in der Farbe ihrer Bezugsgruppe in Rot, in Blau oder in Grün, damit alle auf den ersten Blick erkennen konnten, wem sie sich problemlos nähern durften und wem nicht.

Das Oberthema der Freizeit war das „Mittelalter“. In diesem Rahmen wurden – so weit es möglich war – die Programmpunkte angepasst.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und gemeinsam zu Abend gegessen hatten, ging es mit Kennenlernspielen los, die wie fast alle Angebote in der Woche in den Bezugsgruppen stattfanden. Theresa Heß erzählte zum Tagesabschluss die Geschichte der Arche Noah mit Hilfe eines Zauberbeutels. Danach ging es auch schon in die Betten.

Das Kennenlernen

Der zweite Tag startete mit einer Foto-Rallye, bei der die Kinder die Möglichkeit hatten, das große Gelände besser kennenzulernen. Nach der Mittagspause ging es mit einer Bastel-Einheit weiter, bei der Drachen, Wappen, Schwerter und Armbänder im Mittelalter-Stil angefertigt wurden. Abends wurden gemeinsam Mund-Nasen-Schutze und Stoff-Rucksäcke, für den Tagesausflug am Donnerstag bemalt. Als letzter Programmpunkt war eine Nachtwanderung angesetzt, bei der die Gruppen zeitlich versetzt unterwegs waren. Der Tagesabschluss von Katharina Saßmannshausen mit einem Puzzle und der Botschaft „Jeder ist anders und nur gemeinsam sind die komplett“ rundete den Tag ab.

Die Aktivitäten

Der Mittwoch begann mit einem Stationen-Lauf, bei dem die einzelnen Bezugsgruppen jeweils eine Runde mit den Abenteuerdorf-Lamas spazieren gingen, Mini-Golf spielten und das Spiel „Wikinger-Schach“ kennenlernten. Nach dem Mittagessen ging es mit Wasser- und Sauereispielen weiter, bei denen die Gruppen unter anderem um die Wette Matsch-Burgen bauten. Nach diesem actionreichen Tag hatten die Kinder die Möglichkeit, den Abend frei zu gestalten, was in den meisten Fällen zu Pyjama-Partys führte. Abschließend gab Melina Grebe einen Impuls zum Thema „Ihr seid das Licht der Welt“.

Der Ausflug

Donnerstag stand ein Tagesausflug in den Panorama-Park auf dem Programm. Gemeinsam in den Kleingruppen hatten Kinder und Mitarbeitende die Möglichkeit, die zahlreichen Attraktionen des Parks auszuprobieren. Zurück im Abenteuerdorf gab es noch ein von den Ehrenamtlichen ausgedachtes Rollenspiel, bei dem die Kinder das Abenteuerdorf vor einem bösen Drachen retten mussten. Die Mitarbeitenden schlüpften dabei in die Rollen eines Drachens, eines Zauberers, eines Einhorns, eines Schmieds, eines Jägers, einer Prinzessin und einer Wirtsfrau. Auch der letzte Abend wurde mit einem gemeinsamen Tagesabschluss beendet, Freizeitleiter Sebastian Walter sprach über „Gemeinschaft – miteinander teilen“.

Das große Aufräumen

Am letzten Tag standen nur noch Aufräumen, eine Diashow und eine Feedback-Runde auf dem Programm. Die Feedback-Runde spiegelte wider, was die Mitarbeitenden schon zuvor empfunden hatten: Die Freizeit war trotz aller Schwierigkeiten für alle eine tolle und lustige Zeit. Nach dem Mittagessen wurden die Kinder in ihren Bezugsgruppen zeitversetzt abgeholt.

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