Hunderennen

So lief das erste Bad Berleburger Hunderennen

Mit herausgestreckter Zunge geht’s schneller.

Mit herausgestreckter Zunge geht’s schneller.

Foto: Daniel Simon und Heinz-Georg Kuhn / WP

Bad Berleburg.  Das erste Bad Berleburger Hunderennen ist vorbei und Organisatorin Annabel Schulz ist zufrieden. 2020 soll es es erneut stattfinden.

Sie möchte etwas für Tiere tun – deshalb hat Annabel Schulz in den vergangenen Monaten das für Bad Berleburg erste Hunderennen organisiert (wir berichteten). Am Sonntag fand die Veranstaltung statt und die 25-jährige Studentin ist mehr als zufrieden mit der Premiere.

Insgesamt 130 Besucher kamen im Laufe des Tages auf den Berleburger Schützenplatz, um sich ein Bild von dem neuen Event für Hunde und ihre Besitzer zu machen. Für Annabel Schulz ist damit das Soll mehr als erfüllt: Im Vorfeld hatte sie sich etwa 100 Besucher beim ersten Hunderennen erhofft. „Es waren Teilnehmer und Schaulustige dabei“, bilanziert die Organisatorin.


Besitzer locken Hunde ins Ziel

Pünktlich um neun Uhr konnte die Veranstaltung beginnen, nachdem Schulz und ihre Helfer eine halbe Stunde zuvor mit den Vorbereitungen für den Tag begonnen hatten. „Es gab ein paar kleine Anfangsschwierigkeiten, aber die konnten wir dank unserer fleißigen Helfer schnell lösen.“

Insgesamt 42 Hunde starteten in fünf Klassen, darunter Welpen, Hunde bis 35 Zentimeter Größe, Hunde von 35 bis 45 Zentimeter, Hunde ab 45 Zentimern sowie Senioren ab sieben Jahren.

Damit sich die Hunde beim Wettlauf nicht verirren konnten, liefen sie auf einer eingezäunten Spur, das Herrchen oder Frauchen stand währenddessen im Ziel, um die Vierbeiner anzulocken.

„Die Teilnehmer haben sich nach erster Resonanz sehr wohl gefühlt und sind auch im nächsten Jahr wieder mit dabei“, weiß Schulz und bestätigt damit auch, dass es 2020 eine Neuauflage des Events geben wird. „Für das nächste Jahr möchten wir noch mehr Leute zu unserer Veranstaltung ziehen und wir werden aus den Erkenntnissen dieses Jahres lernen“, kündigt Schulz an. Für die Gewinner in den jeweiligen

Klassen gab es Pokale, Medaillen und Urkunden, zur Abkühlung standen für die sportlichen Vierbeiner kleine Pools zur Verfügung und auch die eine oder andere Gießkanne sorgte für Erfrischung.

Die Veranstaltung hatte auch einen karitativen Charakter, denn der Erlös der Tombola wurde an das Tierheim Cappel in Marburg gespendet. „Das Tierheim hat mit seinem Stand zudem viele Leute erreicht und konnte neben der Aufklärung über ihre Arbeit auch noch einige Hundeartikel, deren Erlös dem Tierheim zugute kam, an den Hundemensch bringen“, berichtet Schulz.


Hilfe für „Notfellchen“

So machten die Mitarbeiter des Info-Standes unter anderem auf ihre „Notfellchen“ aufmerksam, Tiere mit Handicap oder schwieriger Vorgeschichte, für die ein Zuhause und Menschen gesucht werden sollen, die ihnen eine Chance im Leben geben. Auf einem großen Plakat prangen die Porträts der Katzen Fanny und Fips sowie der Hündinnen Stella und Funny, krank und verwahrlost aufgefundene Tiere, aus denen mit Hilfe von Adoption „Glückskinder“ werden sollen.

Annabel Schulz ist mit ihrer Premierenveranstaltung mehr als zufrieden: „Alles in allem haben alle Helfer eine super Arbeit geleistet. Ohne sie hätte das alles nicht geklappt. Auch ohne die großzügigen Spenden und Sponsoren wäre das alles nicht so erfolgreich gewesen“, zieht die Studentin abschließend Bilanz.

Weitere Nachrichten, Bilder und Videos aus Wittgenstein finden Sie hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben