Tödlicher Unfall

Schwerlastregal begräbt auf 53-Jährigen in Allendorf/Eder

In einem Baustoffhandel in Allendorf kam es gestern morgen zu einem tragischen Arbeitsunfall, bei dem ein 53-jähriger Mann einer Wartungsfirma ums Leben kam. Foto: Matthias Böhl

Foto: PBBGAST1

In einem Baustoffhandel in Allendorf kam es gestern morgen zu einem tragischen Arbeitsunfall, bei dem ein 53-jähriger Mann einer Wartungsfirma ums Leben kam. Foto: Matthias Böhl Foto: PBBGAST1

Allendorf/Eder.   Zu einem tödlichen Unfall kam es am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr in einem Baustoffhandel in Allendorf.

Zu einem tödlichen Unfall kam es am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr in einem Baustoffbetrieb in Allendorf. Die Feuerwehren aus Allendorf, Rennertehausen und Battenfeld wurden unter der Einsatzleitung von Horst Huhn alarmiert und in die Bahnhofstraße beordert. Dort, so stand es im Einsatzbefehl der Feuerwehrleute, sei ein Regal eingestürzt und ein Mensch eingeklemmt.

Ursache wird noch ermittelt

Laut Pressemitteilung der Korbacher Polizei war eine Wartungsfirma aus Köln in Allendorf im Einsatz, um Schwerlastregale in dem Baustoffhandel zu warten. Aus bislang noch unklaren Gründen stürzten laut der Mitteilung einige Schwerlastregale um, in denen noch Baumaterialien gelagert waren. Sie begruben dabei einen 53-jährigen Mitarbeiter der Kölner Wartungsfirma unter sich. Die Frankenberger Notärztin und die RTW Besatzung der DRK Wache aus Laisa konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Unverzüglich haben die Kriminalpolizei aus Korbach und das Amt für Arbeitsschutz aus Kassel die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren auch Beamten der Frankenberger Wache.

Statiker des THW im Einsatz

Außerdem kam ein Statiker des THW aus Frankenberg (Eder) zum Einsatz, um zu klären, ob nach dem schweren Unfall die Statik der betreffenden Halle noch in Ordnung war, oder ein Betreten nicht mehr möglich ist. Ob Regalteile gegen tragende Säulen gestürzt waren, oder diese beschädigt wurden, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.

Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Mitarbeiter und auch um die Hinterbliebenen des tödlich verletzten Mannes.

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