Oktoberfest

Riesenparty in Dirndl und Lederhose in der Glashütte

Im großen Festzelt am Jagdhof Glashütte feiern gut 2500 Menschen an diesem Wochenende in Dirndl und Lederhose.

Im großen Festzelt am Jagdhof Glashütte feiern gut 2500 Menschen an diesem Wochenende in Dirndl und Lederhose.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Glashütte.  Seit 35-Jahren ist das Oktoberfest am Jagdhof die erste Partyadresse und oft ausgebucht. Beim 36. Mal wird einiges anders so der Veranstalter.

Das ältestes Oktoberfest Südwestfalens feiert 35-Jähriges. Im großen Festzelt am Hotel Jagdhof Glashütte haben an diesem Wochenende gut 2500 Menschen in Dirndl und Lederhose gefeiert. Doch diese Erfolgsgeschichte ist nicht selbstverständlich. Und das Fest wird sich im kommenden Jahr auch verändern, kündigt Hotelier und Veranstalter Edmund Dornhöfer im Gespräch mit dieser Zeitung an.

Oktoberfest- Jagdhof Wies n in Glashütte

Bayerische Spezialitäten, Oktoberfestbier in Steinkrügen und die Eslarner Showband versetzen das Festzelt quasi direkt auf die Theresienwiese. Patron Edmund Dornhöfer und seine Ehefrau Renate freuen sich über den Zuspruch so vieler Festgäste an den drei Tagen. Vor allem Stammgäste kommen immer wieder gern, um zünftig zu feiern.

„Wo gibt es das denn sonst noch in dieser Qualität in Südwestfalen“, sagt Edmund Dornhöfer. Qualität ist auch das Stichwort mit dem der Hotelier auch die All-Inklusive-Eintrittspreise von rund 116 Euro pro Person begründet: „Bei uns bekommen Sie keine Currywurst, keine Pommes. Hier gibt es Gamsragout, einen echten Schweinsbraten, Haxen - echte Bayerische Spezialitäten und ein echtes Oktoberfestbier. Dazu kommt Livemusik von einer angesagten Showband. Da können Sie doch gar nicht meckern“, sagt Dornhöfer. Und das volle Zelt und die Stimmung an den Tischen gibt ihm recht. 1250 Menschen am Freitagabend uns 1100 am Samstag. Dazu kommt noch der Frühschoppen-Brunch am Sonntag.

Inzwischen gibt es viele Oktoberfeste in der Region. „Heute macht das jedes Autohaus, aber wir waren die ersten in der Region“, sagt Dornhöfer nicht ohne Stolz. „Eigentlich war das Ganze eine Marketingidee. Wir hatten damals, 1984, gerade unser Hotel hier gebaut und das wollte ich der Bevölkerung präsentieren. In Wittgenstein bekommt man die Menschen am besten mit einem Volksfest. Also haben wir ein Oktoberfest in dem kleinen Brunnenhof des Hotels organisiert. Damals waren es 60 Leute“, schmunzelt Dornhöfer selbst über die Entwicklung. „Wir sind dann immer größer geworden. Am Anfang haben unsere Mitarbeiter sogar noch das Zelt selbst aufgebaut.“ Heute braucht der Veranstalter neben seinen 50 Beschäftigten noch weitere 50 Servicekräfte, um im Festzelt für eine reibungslose Bewirtung zu sorgen.

Das Team ist eingespielt und auch der Festablauf. Genau deshalb denken die Dornhöfers auch darüber nach, was sie künftig anders machen werden. „35 Jahre sind genug“. Das Oktoberfest erfindet sich neu, sagt Dornhöfer: „Wir müssen den Menschen auch etwas Neues anbieten“ Vielleicht schweift der Blick von Bayern künftig in Richtung Tirol. Nur eines bleibt definitiv Tradition: Der Termin!

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