Dorfjubiläum

Private Ausstellung in Schameder: Schätze aus Omas Zeiten

Die Ausstellung deckt verschiedene Themenbereich ab, von „Wohnzimmer“ bis „Küche“. Die meisten Exponate stammen aus Angela Strauß Haus. 

Die Ausstellung deckt verschiedene Themenbereich ab, von „Wohnzimmer“ bis „Küche“. Die meisten Exponate stammen aus Angela Strauß Haus. 

Foto: Britta Prasse

Schameder  Im Rahmen des Stehenden Festzugs in Schameder gibt es eine Ausstellung mit historischen Alltagsgegenständen. Kindheitserinnerungen inklusive.

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. Es ist eine Reise in die Vergangenheit. In eine Zeit, in der ein Mal in der Woche in der Zinkwanne gebadet wurde und Bügeleisen so schwer wie eine Hantel im Fitnessstudio waren.

„Ich habe das ganze Haus nach alten Schätzen durchsucht, vom Keller bis zum Dachboden“, erzählt Angela Strauß. Hunderte historische Alltagsgegenstände und Schmuckstücke sind dabei wieder aufgetaucht. In dem kleinen Hausanbau, den Angela Strauß und ihre Familie sonst als Partykeller nutzen, sind diese Schätze jetzt ausgestellt. Pünktlich zum stehenden Festzug am kommenden Wochenende anlässlich des Dorfjubiläums.

Die Idee

Bei den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten sei die ganze Dorfbevölkerung miteingebunden worden, sagt Strauß. Jeder kann sich einbringen und dazu beitragen, dass das Festwochenende unvergesslich wird.

Ursprünglich hatte Angela Strauß geplant, ein Café mit Getränken, Kuchen und Waffeln in ihrem Anbau anzubieten. „Bei den Besprechungen stellte sich aber schnell heraus, dass wir in diesem Bereich genügend Angebote haben. Da kam mir die Idee mit der kleinen Ausstellung. Ich finde, so etwas gehört zu einem Festzug einfach dazu“, so Strauß.

Die meisten Exponate stammen von ihr oder ihrer Familie. Zum Beispiel der Kaufladen, mit dem sie als kleines Mädchen selbst gespielt hat und den sie mittlerweile an ihre Nichten vererbt hat. Oder die ausgelegten Tischdecken, die ihre Schwiegermutter vor Jahrzehnten selbst bestickt hat.

Die Vorbereitungen

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Angela Strauß angefangen, ihren eigenen Hausbestand nach alten Schätzchen zu durchforsten. Als sie die Exponate schließlich aufgestellt hatte – unterteilt in die Themenbereiche „Küche“, „Hochzeit“, „Kinderzimmer“, „Wohnzimmer“ und „Schlafzimmer “ – fragte sie Freunde und Bekannte, ob sie sich die Ausstellung vorab anschauen könnten, um ihr ein Feedback zu geben.

„Viele haben sich darüber gefreut, etwas wiederzusehen, was sie noch aus ihrer Kindheit kannten“, erzählt Angela Strauß. Einigen sei aber auch eingefallen, dass sie ebenfalls noch die ein oder andere Rarität bei sich zuhause haben – und haben sie als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel ein schwarzes Hochzeitskleid aus dem Jahr 1932. Sehenswert.

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