Wisente

NRW-Umweltministerin Heinen-Esser macht Wisente zu Chefsache

Freilebende Wisent-Herde in Wittgenstein. Eine Aufnahmen aus dem Jahr 2018.

Freilebende Wisent-Herde in Wittgenstein. Eine Aufnahmen aus dem Jahr 2018.

Foto: Wolfram Martin

Siegen/Bad Berleburg.   Die CDU-Politikerin nimmt am nächsten Treffen der Koordinierungsgruppe des Projektes in Siegen teil. Denkverbote scheint es nicht zu geben.

Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat den Streit um die frei lebende Wisentherde zur politischen Chefsache gemacht. Nach einem Treffen mit dem Trägerverein und dem Landrat des Landkreises Siegen-Wittgenstein, Andreas Müller, kommt Ursula Heinen Esser am Mittwoch, 27. März, zu einer Sitzung der Koordinierungsgruppe des Projektes nach Siegen. Entsprechende Informationen dieser Zeitung bestätigte das Ministerium: „Frau Ministerin Heinen-Esser möchte in der Region die Situation um die Wisente möglichst einvernehmlich regeln [...] Daher werden zurzeit die Vorbereitungen für diese Sitzung getroffen und mögliche Lösungsansätze geprüft.“

Nach Informationen unserer Zeitung ist auch eine Einzäunung des Projektgebietes nicht ausgeschlossen – auch wenn die dem ursprünglichen Gedanken einer Freisetzung entgegenstünde. Dazu mochte Ministeriumssprecher Peter Schütz nicht konkret werden: „Zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich keine Priorisierung einzelner Optionen vornehmen.“

Bernd Fuhrmann, der Vorsitzende des Trägervereins für das Auswilderungsprojekt, ist froh über das Engagement der Ministerin: „Ich freue mich, dass die Ministerin zu dem routinemäßigen Treffen kommt. Ich finde das hervorragend.“ Die Sitzung der Koordinierungsgruppe sei eigens deshalb vom 4. Februar auf den 27. März verschoben worden. Zu potenziellen Lösungsansätzen wollte Fuhrmann indes keine Stellung beziehen.

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