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Nähkästchen zieht in Bad Laasphe in neue Räume

Santina Peters scheut mit ihrem „Nähkästchen“ nicht die Konkurrenz aus dem Internet.

Santina Peters scheut mit ihrem „Nähkästchen“ nicht die Konkurrenz aus dem Internet.

Foto: Wolfgang Thiel / WP

Bad Laasphe.  Am 19. August steht eine Veränderung an, dann wechselt das „Nähkästchen“ auf die gegenüberliegende Straßenseite. Santina Peters erklärt warum.

Das Selbermachen von Kleidung hat in den letzten Jahren einen richtigen Aufwind bekommen. Rund drei Millionen Menschen in Deutschland stricken, häkeln oder nähen mehrmals in der Woche, wie „Die Welt“ die Markt-Media-Studie zitiert. Allein in diesem Jahr sind bisher rund 200.000 Handarbeitsbegeisterte dazugekommen. Von diesem Trend profitiert auch Santina Peters, deren größter Wunsch es immer war, Schneiderin zu werden. Mit ihrem „Nähkästchen“ startete sie 2005 in der Wasserstraße in die Selbstständigkeit. Bereits zwölf Monate später wechselte die Jungunternehmerin zwecks Geschäftserweiterung in die Bahnhofstraße 55.

Erfolgsgeschichte

Und die kleine Erfolgsgeschichte hat ihr Ende noch nicht gefunden. Am 19. August steht nämlich erneut eine Veränderung an, dann wechselt das „Nähkästchen“ auf die gegenüberliegende Straßenseite in das Haus Bahnhofstraße 64 (ehemals AOK). Verbunden damit ist eine Ausweitung der Verkaufs- und Präsentationsfläche von bisher 40 auf dann etwa 100 Quadratmeter. „Ich freue mich riesig, dass wir unser umfangreiches Sortiment rund um die Handarbeiten nunmehr angemessen präsentieren können. Wichtig für unsere Kunden ist außerdem, dass wir ihnen nach dem Umzug einen barrierefreien Zugang ermöglichen“, so eine sichtlich zufriedene Santina Peters.

Angst vor Konkurrenzanbietern im Internet hat sie nicht: „Unser großes Plus gegenüber dem World Wide Web ist die fachkundige Beratung durch meine Mitarbeiterinnen Claudia Oschmann, Annika Watzek und mich selbst, alles ausgebildete Schneiderinnen.“ Positiv gegenüber den „großen“ Konkurrenten sei außerdem zu vermerken, dass man im „Nähkästchen“ auch kleinere Einheiten kaufen könne, die Preise sich dennoch kaum unterscheiden würden. Nicht vergessen dürfe man auch einen weiteren Vorteil des Einkaufs vor Ort: „Die Ware kann angefasst und deren Qualität geprüft werden.“

Viele hessische Kunden

Ihre Kundinnen kommen nicht nur aus der Lahnstadt, sondern aus Gesamt-Wittgenstein und dem hessischen Hinterland. „Ich sehe absolut positiv in die Zukunft. Das Internet macht mir keine Angst“, so Santina Peters.

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