Karneval live

Männerballett zum krönenden Abschluss in Wingeshausen

Ernennung des neuen Karnevalsprinzen: Daniela Dreisbach (links) löst Silke Peschel (rechts) ab. In der Mitte Elferratspräsident Robin Schäfer.

Foto: Irmtraud Treude

Ernennung des neuen Karnevalsprinzen: Daniela Dreisbach (links) löst Silke Peschel (rechts) ab. In der Mitte Elferratspräsident Robin Schäfer. Foto: Irmtraud Treude

Wingeshausen.   Ein Abend mit Tradition: Sitzungspräsident Matthias Riedesel und der Elferrat eröffnen die 28. Karnevalssitzung des Schieß- und Schützenvereins.

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Jubel, Trubel, Heiterkeit – und wie immer war „Wingeshausen Helau“ das Motto am Samstagabend in der Schützenhalle Wingeshausen. Die mittlerweile 28. Karnevalssitzung des Schieß- und Schützenvereins Wingeshausen wurde vom Sitzungspräsidenten Matthias Riedesel und dem Elferrat eröffnet.

Und bereits zum 20. Mal waren die Lahntal-Musikanten beim karnevalistischen Treiben in Wingeshausen dabei, sorgten gleich zum Start für zünftige Karnevalsweisen. Elferrat und Tanzgarden marschierten in die Halle ein. Nach den ersten Schunkelrunden fanden sich Ratsmitglieder und Gardemädchen schnell auf der Tanzfläche wieder. Zum neuen Schützenprinzen wurde in diesem Jahr Daniela Dreisbach ernannt.

Bühne frei für die Gardetänze

Gut ein Drittel der Besucher nahmen kostümiert an der Veranstaltung teil. Die besten Kostüme wurden am späteren Abend wieder prämiert. Rotkäppchen konnte an diesem Abend unbesorgt in direkter Nähe zu einem großen Wolf stehen, der sich unterdessen mit einer Fantasy-Schwertkämpferin angeregt unterhielt. Außerdem gaben sich Mäuse-Mädchen, Tigerinnen und Dirndl-Damen ein Stelldichein. Punk-Frisuren, Hippie-Kleidung oder einfach eine überdimensionale Sonnenbrille und lustige Kopfbedeckungen konnte man bewundern.

Freunde, Freundinnen und Gruppen hatten sich teilweise wieder ganz in einem Motto karnevalistisch eingekleidet. Die „M & Ms“ hatten sich kurzfristig zu ihrem Kostüm entschieden. Die „Dominos“ suchen sich jedes Jahr für ihre Gruppe ein neues Motto aus. Mal werden Anregungen in Zeitschriften, dann wieder im Internet gefunden.

Besucher im Kostüm starten Polonaise durch die Halle

Alle kostümierten Besucher starteten eine Polonaise durch die Halle, so konnten die Kostüme auch von allen Gästen bewundert werden. Am meisten bestaunt war ohne Frage der schwarz-weiße Wolf mit den glühenden Augen. Obwohl Sänger Thorsten von den Lahntal-Musikanten witzelte: „Und wie geht der Wolf aufs Töpfchen?“

Um 21.30 Uhr hieß es dann Bühne frei für die Gardetänze. Die Gardetanzgruppe des SSV Wingeshausen begeisterte die Zuschauer mit ihren Darbietungen. Die Jugendgarde des ECC Erndtebrück bewies anschließend, dass sie mit „den Großen“ schon richtig gut mithalten kann – und lieferte einen tollen Auftritt ab. Ein fester Programmpunkt ist inzwischen schon die „Showgarde“ des VfL Bad Berleburg. Auch sie bekamen viel Applaus für ihre Showeinlage. Anschließend begeisterte die ECC-Garde das Publikum mit ihren Tänzen. Zum Abschluss des Showprogramms tritt traditionsgemäß das Männerballett des SSV Wingeshausen auf.

Närrisches Treiben bis in die späte Nacht hinein

Und anschließend hieß es dann erneut Bühne frei – nämlich für alle im Saal, die das Tanzbein schwingen wollten. Jetzt kam das närrische Treiben in der Wingeshäuser Schützenhalle tatsächlich auf volle Touren – und ging noch bis in die späte Nacht hinein.

Zur Fotostrecke mit Bildern vom närrischen Abend geht es hier.

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