Dorfkonferenz

Jede Menge Ideen für Bad Berleburg auf dem Tisch

Bei der Dorfkonferenz in Bad Berleburg diskutieren 100 Vertreter aus 23 Ortsteilen angeregt über Zukunftsprojekte.

Foto: Stadt Bad Berleburg

Bei der Dorfkonferenz in Bad Berleburg diskutieren 100 Vertreter aus 23 Ortsteilen angeregt über Zukunftsprojekte.

Bad Berleburg.   Der Gedankenaustausch ist fruchtbar. Die die zweite Dorfkonferenz hat erneut jede Menge Idee für die Entwicklung zutage gefördert.

Der Gedankenaustausch ist fruchtbar. Die die zweite Bad Berleburger Dorfkonferenz hat erneut jede Menge Idee für die Entwicklung der Ortsteile aber auch der gesamten Stadt zutage gefördert. Bei den an vielen Tischen diskutierten Ideen hatten die rund 100 Vertreter der 23 Ortsteile auch immer die Möglichkeiten der Förderung durch das Leader-Programm oder die Integrierte Ländliche Entwicklung (IKEK) im Hinterkopf.

Die Uni für’s Dorf

„Eine „Dorf-Uni“ in einer ehemaligen Scheune, ein „Support-Café“, in dem junge Leute der älteren Generation Technik erklären, oder ein Badesee für Aue-Wingeshausen. Die Bürgerinnen und Bürger der Bad Berleburger Dörfer haben viele Ideen, wie sie ihre Ortschaften auch für die Zukunft attraktiv aufstellen können, das wurde bei der zweiten Dorfkonferenz der Stadt Bad Berleburg deutlich.“ formuliert es die Pressesprecherin der Stadt Bad Berleburger, Steffi Treude einen Tag nach der großen Ideenschmiede.

An den Tischen im Schützenhaus Hemschlar wurde lebhaft über moderne Techniken zur Unterstützung der Dorfgemeinschaft gesprochen. „Wie schon bei der ersten Dorfkonferenz wurden wieder bewusst Nachbardörfer zusammen an Tische gesetzt, um über Maßnahmen für die Dorfentwicklung zu diskutieren“, erläutert Treude das bewährte Prozedere. So wurde zwischen Arfeldern und Schwarzenauern beispielsweise die Idee einer App geboren, die gerade auf dem Land und bei bescheidenen Möglichkeiten des ÖPNV gut vorstellbar ist: Auf dem Smartphone könnten sich Fahrgemeinschaften absprechen.

Ideensammlung läuft weiter

In Berghausen gab es die Idee, die Kneipe in der Dorfmitte als „Ehrenamtskneipe“ zu nutzen und dort Auswärtsspiele der Sportfreunde Edertal per Live-Stream zu übertragen.

Auch wenn viele Ideen zunächst aus dem Bereich „Wünsch-Dir-Was“ stammen, wie es Arfelds Ortsvorsteher Kai-Uwe Jochims ausdrückte, so könnte doch das eine oder andere Projekt Wirklichkeit werden.

Alle aufgeschriebenen Ideen werden in den nächsten Wochen ausgewertet und Jens Steinhoff vom Regionalmanagement rief die Vertreterinnen und Vertreter der Dörfer auf: „Scheuen Sie nicht, uns anzusprechen und sich weiter mit uns auszutauschen!“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik