Klimaschutz

Internationale Gespräche über Klimaschutz in Bad Berleburg

Für Mary Marcel Kayowa (l.) und Safia Salehe Kingwahi (5.v.l.) stand bei ihrem Besuch in Bad Berleburg auch ein offizieller Empfang bei Bürgermeister Bernd Fuhrmann im Rathaus an. Ines Wünnemann (2.v.l.) und Henner Heide (4.v.l.) haben die Kommunale Klimapartnerschaft geknüpft, Unterstützung bekamen sie vom Stadtverordneten Otto Marburger (2.v.r.) und Superintendent Stefan Berk (r.).

Für Mary Marcel Kayowa (l.) und Safia Salehe Kingwahi (5.v.l.) stand bei ihrem Besuch in Bad Berleburg auch ein offizieller Empfang bei Bürgermeister Bernd Fuhrmann im Rathaus an. Ines Wünnemann (2.v.l.) und Henner Heide (4.v.l.) haben die Kommunale Klimapartnerschaft geknüpft, Unterstützung bekamen sie vom Stadtverordneten Otto Marburger (2.v.r.) und Superintendent Stefan Berk (r.).

Foto: Stadt Bad Berleburg / WP

Bad Berleburg.  Eine Delegation aus Tansania trifft sich in Bad Berleburg mit Politik und Verwaltung im Rahmen der Kommunalen Klimapartnerschaft.

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Im Rahmen der kommunalen Klimapartnerschaft mit dem District Morogoro in Tansania waren zwei Vertreterinnen der dortigen Verwaltung zu Gast in Bad Berleburg. Auf dem Programm standen unter anderem ein Empfang im Rathaus und der Besuch der Wisent-Wildnis.

„We miss you“, steht in der E-Mail von Safia Salehe Kingwahi aus Morogoro in Tansania, die im Bad Berleburger Rathaus angekommen ist. Im Zuge des Projekts „Kommunale Klimapartnerschaften“ war Safia zusammen mit ihrer Kollegin Mary Marcel Kayowa zu Besuch in Bad Berleburg, um die Stadt und die Gegebenheiten vor Ort kennenzulernen.

Innerhalb weniger Tage haben Vertreter von Politik und Verwaltung der Stadt Bad Berleburg und die beiden Gäste aus Tansania dabei erste Informationen und Ideen ausgetauscht – und sich gegenseitig ins Herz geschlossen.

Gespräch über Klimaschutz

Auf dem Programm stand zum Beispiel eine Stadtführung, bei der Safia Salehe Kingwahi und Mary Marcel

Kayowa Eindrücke von Bad Berleburg und der für die Region typischen Architektur gewinnen konnten. Darüber hinaus gab es einen offiziellen Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Bernd Fuhrmann.

In einer Gesprächsrunde stiegen die Teilnehmer bereits in die Themen Klimaschutz und

Klimafolgenanpassung ein. „Safia und Mary sind zwei sehr kompetente Partnerinnen“, beschreibt es Bürgermeister Bernd Fuhrmann. „Sie hatten großes Interesse an unseren Aktivitäten vor Ort und haben uns vermittelt, was der District Morogoro für den Schutz des Klimas unternimmt.“

Bienenbeauftragter

An eine ganz konkrete Idee erinnert sich Ines Wünnemann, die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Bad Berleburg: „In Morogoro gibt es einen festangestellten Bienenbeauftragten, der sich nur um den Schutz

der Bienen kümmert. Mit der Ansiedlung von Bienen in Bäumen hat die Region gleichzeitig einen Weg gefunden, damit nicht mehr so viele Bäume illegal gefällt werden.“

Damit packt die Verwaltung vor Ort zwei ihrer Herausforderungen zur gleichen Zeit an. Gemeinsam mit Henner Heide managt Ines Wünnemann das Projekt „Koordination kommunaler Entwicklungspolitik“ bei der Stadt Bad Berleburg.

Städte und Gemeinden sollen entwicklungspolitisches Engagement ausbauen

Dies ist ein Projekt der „Engagement Global gGmbH“ im Auftrag des Bundesministeriums für

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das zu 90 Prozent gefördert wird. Ziel ist es, dass Städte und Gemeinden ihr entwicklungspolitisches Engagement ausbauen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen auf lokaler Ebene umsetzen.

Heimischer Artenschutz

„Wir haben Safia und Mary deshalb auch in die Wisent-Wildnis mitgenommen“, erzählt Henner Heide, „damit sie dieses Artenschutzprojekt kennenlernen.“ Im Rahmen der „Kommunalen Klimapartnerschaften“ gilt es, in den kommenden zwei Jahren die Bedarfe zum Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung in Bad

Berleburg und in Morogoro zu sammeln und ein Handlungskonzept für beide Kommunen zu erarbeiten.

Henner Heide: „Wir haben schon von einigen tollen und inspirierenden Ideen in der Region Morogoro erfahren, wir können also sicherlich viel von unseren Partnerinnen vor Ort lernen.“

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