Hauptschule jetzt fast barrierefrei

Bad Berleburg.   Die Politiker im Ausschuss für Soziales, Bildung, Sport und Kultur konnten sich am Mittwochabend beim Rundgang ein Bild davon machen: Die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Hauptschule auf dem Stöppel ist mittlerweile weitgehend barrierefrei gestaltet.

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Die Politiker im Ausschuss für Soziales, Bildung, Sport und Kultur konnten sich am Mittwochabend beim Rundgang ein Bild davon machen: Die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Hauptschule auf dem Stöppel ist mittlerweile weitgehend barrierefrei gestaltet.

Manuel Spies vom städtischen Immobilien-Management sprach von einem Budget, das man gerade auf rund 140 000 Euro aufgestockt habe. Mit einem Teil des Geldes ist sowohl ein Aufzug zwischen den Etagen als auch ein Hublift in der Pausenhalle entstanden, dank denen gehbehinderte Mitschüler künftig nahezu alle Räume im Schulgebäude erreichen können. Und Spies kündigt noch weitere bauliche Maßnahmen vor Ort an: Der Haupteingang soll um einen fünften Türflügel erweitert werden, die sich automatisch öffnet. Außerdem ist der barrierefreie Umbau der Toiletten geplant.

Bauarbeiten nicht nur in den Ferien

Anschaffen will die Stadt als Schulträger überdies spezielle Rettungsstühle, auf denen gehbehinderte Personen im Notfall ins Freie gebracht werden können.

Rund 65 000 Euro für die barrierefreie Gestaltung des Eingangsbereichs Hauptschule stammen aus Mitteln des NRW-Förderprogramms „Gute Schule 2020“. Aus dem verfügbaren Gesamtbudget von rund 1,263 Millionen Euro wolle die Stadt in den nächsten Jahren auch weiterhin konsequent Gelder abrufen, um sie in die Sanierung weiterer Schulen und Sportstätten zu investieren, betonte Spies – Aufbau moderner digitaler Netzwerke mit schnellem Internet inklusive. Dabei habe man sich bereits mit den betreffenden Schulleitungen geeinigt, die Bauarbeiten auch außerhalb der Schulferien stattfinden zu lassen – nicht zuletzt, um die zahlreichen anstehenden Sanierungen auch zeitlich sinnvoll in die Reihe zu bringen.

Deutlich machte der Immobilien-Manager ferner, dass die Stadt bei den anstehenden Investitionen flexibel reagiere auf weitere Fördermöglichkeiten, die sich in der Zwischenzeit böten.

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