Projektwoche

Grundschüler aus Elsoff können nach Herzenslust spielen

Schulleiterin karin Gaschler (rechts) strahlt: Am liebsten würden Kinder ja den ganzen Tag nur spielen. Kein Problem – zumindest an der Grundschule Unterm Heiligenberg in Elsoff. Dort fand nämlich eine Projektwoche zum Thema „Spiele“ statt.

Schulleiterin karin Gaschler (rechts) strahlt: Am liebsten würden Kinder ja den ganzen Tag nur spielen. Kein Problem – zumindest an der Grundschule Unterm Heiligenberg in Elsoff. Dort fand nämlich eine Projektwoche zum Thema „Spiele“ statt.

Foto: Ute Schlapbach

Elsoff.   Die 110 Schüler konnten auswählen: Spiele selbst gestalten, Teamspiele, Wort-Spiele, Puppenspiel, Theater-Spielen, Geländespiel oder Musik.

Am liebsten würden Kinder ja den ganzen Tag nur spielen. Kein Problem – zumindest an der Grundschule Unterm Heiligenberg in Elsoff. Dort fand nämlich eine Projektwoche zum Thema „Spiele“ statt.

Die rund 110 Schüler konnten dabei aus zehn Projekten auswählen: Spiele selbst gestalten, Teamspiele, Wort-Spiele, Puppenspiel, Theater-Spielen, Geländespiel, Musik & Rhythmus-Spiel, Multi-Spiel-Brett oder Spiele aus und mit Holz. Bei jeweils einer Projekt durften sie innerhalb der klassenübergreifenden Gruppe die ganze Woche dabei sein. Die Aktionen kamen aus den unterschiedlichsten Sparten bzw. (Schul-)Fächern: Sport, Musik, Deutsch, Sachkunde, Werken, Erdkunde, Theater, Kunst...

Viele Helfer im Einsatz

Doch ohne den Einsatz der Eltern und weiterer Helfer konnte das Lehrerteam um Schulleiterin Karin Gaschler solch eine große Aufgabe natürlich nicht stemmen, denn nicht nur Schule samt Außengelände und Turnhalle waren Schauplätze, auch Gemeindehaus sowie Waldstücke und Wiesen wurden bespielt und das ‘Skriptorium’ der Kalligraphin Roma Fromme-Monsees in Hatzfeld besucht. Sportbegeisterte Kinder kamen in der Turnhalle auf ihre Kosten. Andernorts konnten die Erst- bis Viertklässler kreativ sein, dort war logisches Denken gefragt und nebenan wurden sie zum Teamplayer oder Holzverarbeitungsexperten. Teilweise wurden Naturmaterialien verwendet, teilweise Dinge des täglichen Lebens oder Abfall upcycelt. Einige Spiele waren einzeln spielbar, andere als Partner- bzw. Gruppenspiele, einige waren bekannt, andere unbekannt. Zum Teil erfanden die Kinder eigene Spielideen samt Spielregeln und probierten alles gleich aus. „Das macht total Spaß!“

Dass die Woche leider viel zu schnell umging, merkten alle, als gestern die Präsentation anstand, die Schulleiterin Karin Gaschler mittags mit dem Zitat von Friedrich Fröbel „Spiel ist nicht Spiel - es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung“ eröffnete. Danach zeigten die einzelnen Gruppen, was sie in den fünf Tagen gespielt, gelernt, hergestellt, entwickelt, erfunden, entdeckt oder gemalt hatten. Auch die Gäste waren ganz begeistert vom breitgefächerten Angebot und den einzigartigen Ergebnissen.

Barfuß-Parcours

Es wurde unter anderem der neue Barfuß-Parcours ausprobiert, ein Theaterstück mit selbstgebastelten Handpuppen aufgeführt, Melodien auf irischen Tin Whistle-Flöten zu Gehör gebracht und aus der eigenen Feder entstandene Gedichte vorgetragen. Gezeigt wurden auch gespielte Witze und natürlich Spiele, Spiele, Spiele. Vieles, wie z.B. Murmelbahn, Kegelspiel und das Multi-Spiele-Brett, durften die jungen Akteure mit nehmen, anderes wie der Barfuß-Pfad oder die Kisten-Kicker stehen alle Schülern zur Verfügung. Übrigens: In der Kinderpost werden in Kürze einige Projekte vorgestellt.

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