Kuhlmann-Siedlung

Erndtebrück: Highspeed-Internet für 23 Häuser

Baubesprechung zur möglichen Trassenführung beim Breitbandausbau per Glasfaser im Bereich der Kuhlmannsiedlung.

Baubesprechung zur möglichen Trassenführung beim Breitbandausbau per Glasfaser im Bereich der Kuhlmannsiedlung.

Foto: Westnetz

Alle betroffenen Anwohner erhalten in den nächsten Tagen ein Anschreiben mit weiteren Informationen.

Erndtebrück. 23 Gebäude im Bereich der Kuhlmannsiedlung erhalten einen Highspeed-Internet-Anschluss per Glasfaser. Möglich macht dies der eigenwirtschaftliche FTTB-Ausbau der Westenergie Breitband GmbH. Beim FTTB-Ausbau („fibre-to-the-building”) wird ein Glasfaseranschluss bis ins Gebäude bzw. die Wohnungen gelegt. Dadurch können auch zukunftsfähig große Datenmengen bis zum Endkundentransportiert werden.

Gemeindeverwaltung freut es

Bürgermeister Henning Gronau freut sich über die Nachricht: „Als Gemeindeverwaltung begrüßen wir den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau per Glasfaser. So haben noch mehr Haushalte die Möglichkeit, das schnelle Internet zu nutzen. Gerade jetzt, wo Homeoffice und Homeschooling verstärkt in den Fokus rücken, ist eine stabile und schnelle Internetverbindung wichtiger denn je. Gleichzeitig erfährt das Wohngebiet im Bereich der Kuhlmannsiedlung eine infrastrukturelle Aufwertung.“

Heiko Grebe, Regionalmanager der Westenergie Breitband GmbH, erläutert, wie es zu dem eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau kommt: „Im Rahmen des vom Kreis geförderten Breitbandausbaus sind in Erndtebrück etliche Multifunktionsgehäuse, so genannte Glasfaserschränke, aufgestellt worden. Um jedoch zum geförderten Ausbaugebiet zu gehören, mussten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Deshalb bietet sich hier die Möglichkeit weitere Gebäude an das schnelle Internet anzuschließen.“

Vermarktungsquote entscheidet

Alle betroffenen Anwohner der Martin-Luther- und Freiherr-vom-Stein-Straße sowie im unteren Bereich der Ulrich-von-Hutten-Straße erhalten in den nächsten Tagen ein Anschreiben mit weiteren Informationen. Da es sich jedoch um ein eigenfinanziertes Projekt der Westenergie handelt, entscheidet die Vermarktungsquote von 40 Prozent, ob die Glasfaser-Hausanschlüsse letztlich gebaut werden können.

Die Westenergie Breitband GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie und zuständig für den vom Kreis geförderten Breitbandausbau in Wittgenstein.

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