Heimatverein

Eingespieltes Backteam

Heiner Trapp und Günther Quintes präsentieren ihre gerade frisch aus dem Ofen gekommenen Laibe.

Foto: Emma Rothenpieler

Heiner Trapp und Günther Quintes präsentieren ihre gerade frisch aus dem Ofen gekommenen Laibe.

Bad Berleburg.   Am Samstagmorgen um sechs Uhr heizten die Mitglieder des Verkehrs- und Heimatvereins Bad Berleburg den Ofen im Backhaus an der Espequelle an, damit die frischen Brote pünktlich um elf Uhr für die Kunden abholbereit waren. Insgesamt zehn Mitglieder des Vereins sorgten mit Freude dafür, dass in dem Backhaus alles richtig läuft und die Brote perfekt werden.

Am Samstagmorgen um sechs Uhr heizten die Mitglieder des Verkehrs- und Heimatvereins Bad Berleburg den Ofen im Backhaus an der Espequelle an, damit die frischen Brote pünktlich um elf Uhr für die Kunden abholbereit waren. Insgesamt zehn Mitglieder des Vereins sorgten mit Freude dafür, dass in dem Backhaus alles richtig läuft und die Brote perfekt werden.

„Bei dem Wetter mussten wir den Ofen sogar schon Freitagabend vorheizen, damit er die gewünschte Temperatur zum Backen erhält. Diese liegt circa bei 300 Grad Celsius.“, erklärt Heiner Trapp, Vorsitzender des Vereins. Die Auswahl an diversen Broten ist groß: Neben dem Roggenmischbrot, welches aus 70 Prozent Roggen und 30 Prozent Weizen besteht, gibt es noch andere leckere Brotmischungen: Leinsamen, Sesam und Hafer bis hin zu Kartoffelbrot. Die Kartoffelbrote werden in zwei Varianten gebacken, die einen aus gekochten, die anderen aus ungekochten Kartoffeln.

„Wir alle sind ein gut eingespieltes Team. Die Grundrezeptur unserer Brote stammt von unserem Bäckermeister Achim Hardt. Auch wir anderen können uns natürlich am Backen beteiligen. Einen Tag bevor die Brote in den Ofen kommen, wird zum Beispiel gemeinsam der Sauerteig zubereitet“, freut sich Heiner Trapp. „In den Ofen passen 60 Brote. Diese sind nach einer Stunde fertig“.

Herzhaft und süß

Natürlich darf in einem Backhaus auch nichts Süßes fehlen. Deshalb sind nach den Broten die Hefezöpfe an der Reihe, ihren Platz in dem großen Ofen einzunehmen, um sie anschließend goldgebacken wieder herauszuholen.

Es besteht sogar die Möglichkeit, dass Backhaus mit einer Gruppe zu mieten. Dann können auch Außenstehende mal in den Genuss kommen, ein Brot aus einzigartiger Rezeptur zu backen. Auch für Kinder gibt es dieses Angebot in den „Sommer-Ferienspielen“. Selbstverständlich wird es in diesem Jahr noch Termine geben, um dem Backhaus mal einen Besuch abzustatten.

Das gemütliche Backhaus sowie die Vereinsmitglieder heißen jeden einzelnen, ob jung, ob alt, herzlich Willkommen. Aus diesem Grund besteht auch noch der sehnliche Wunsch, das Backhaus durch eine Fachwerkscheune zu vergrößern. Denn so könnte im Backhaus ausschließlich das tatsächliche Backgeschehen stattfinden, während sich in dem Anbau das Beisammensein abspielt. Alle warten und hoffen auf die Genehmigung der Stadt für den Anbau, damit etwas Schönes noch schöner werden kann.

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