Jahresrückblick 2017

Dörfer in Siegen-Wittgenstein sollen sich weiterentwickeln

Bei der Bereisung von Raumland singen die Kinder der Kita „Blauland“ das Steiger-Lied – quasi Raumlands Nationalhymne. Dass die Jugend bei der Präsentation miteinbezogen wird, kommt bei der Kommission gut an.

Bei der Bereisung von Raumland singen die Kinder der Kita „Blauland“ das Steiger-Lied – quasi Raumlands Nationalhymne. Dass die Jugend bei der Präsentation miteinbezogen wird, kommt bei der Kommission gut an.

Foto: Christoph Vetter

Raumland/Wingeshausen.   Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werden Raumland und Wingeshausen mit Silber prämiert. Auszeichnung ist ein Ansporn für weitere Projekte.

Zwei Teilnahmen aus Wittgenstein, zwei Mal die Auszeichnung „Silber“: Beim diesjährigen Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ traten Raumland und Wingeshausen für den Altkreis an – mit Erfolg. Die beiden Ortsvorsteher Heinz Limper und Karl-Heinrich Sonneborn erzählen, was sich seit der Preisvergabe verändert hat und welche Projekte im Dorf angegangen werden.

Raumland

„Der Preis ist für uns ein Ansporn, die vorgestellten Ideen auch wirklich umzusetzen und so das Dorfentwicklungskonzept weiter zu verbessern“, sagt Ortsvorsteher Heinz Limper. Über 5000 Euro hat Raumland bei dem Wettbewerb gewonnen. Geld, das auch wieder in das Dorf investiert wird. Zum Beispiel in die geplante E-Bike-Ladestation am Dorfgemeinschaftshaus, die den Sonderpreis der EnergieAgentur.NRW in Höhe von 250 Euro erhalten hat. Dieses Projekt könne auch Modellcharakter für andere Dörfer haben, so Limper. Auch darum geht es bei dem Kreiswettbewerb: Verantwortung zu übernehmen, das Dorf nachhaltig mitzugestalten und voneinander zu lernen.

Limper kann sich übrigens vorstellen, dass Raumland auch 2020 wieder bei „Unser Dorf hat Zukunft“ dabei ist. „Zusagen kann ich das aber noch nicht.“

Wingeshausen

„Ein Herzensprojekt wäre es, eine Aussichtsplattform auf dem Härdler zu errichten. Aber da steckt noch viel Planung, Arbeit und Abstimmung mit drei Landkreisen drin“, so Karl-Heinrich Sonneborn. Eine derartige Attraktion würde die Region touristisch aufwerten. Bis dahin gehe man zunächst kleine Schritte, zum Beispiel mit einer Freilegung des Bachs, der von einer Natursteinkante gesäumt sein soll.

Auch Wingeshausen kann sich vorstellen, 2020 wieder an dem Kreiswettbewerb teilzunehmen. „Davor sind allerdings Kommunalwahlen, da wird es mit Sicherheit noch mal die ein oder andere Personaländerung geben“, so Sonneborn.

Wichtig sei zunächst der Abschlussbericht, an dem der Kreis derzeit arbeitet. Dieser bilde die Ausgangslage, um beim nächsten Mal noch mehr Ideen einzubringen und gegebenenfalls an der Präsentation zu feilen. Vielleicht klappt es dann sogar mit Gold.

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