IKEK

Das Bad Laaspher IKEK ist in den Startlöchern

Ikek Abschlussveranstaltung

Ikek Abschlussveranstaltung

Foto: Lisa Klaus / WP

Bad Laasphe.  Das Gesamtkonzept zur Entwicklung der Kommune wurde den Bad Laaspher Bürgern in Feudingen vorgestellt.

Eine große Wasserbar wartete in der Feudinger Volkshalle auf die etwa 50 Teilnehmer des IKEK-Abschlussforums für Bad Laasphe. Bevor Planerin Vera Lauber noch einmal das Konzept in Gänze vorstellte, riet Bürgermeister Torsten Spillmann allen Anwesenden, sich zu bedienen: „Damit hier auch keiner umkippt.“

Stadtteilsafaris, der Projekttag „Coole Orte“ für Schüler, Ortsteil-Workshops – es gab viele Aktionen, bei denen sich die Bad Laaspher Bürger in die Erstellung des IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) einbringen konnten. Das fertige Konzept – unter dem Motto „Liebevoll leben in Natur und Kultur“ – soll nun am 11. Juli im Stadtrat beschlossen werden.

Was bisher geschah

Viel wurde besprochen, analysiert, kritisiert und inspiriert im vergangenen Jahr. Das IKEK-Team stellte dabei eine Bestandsanalyse zu ausgewählten Themen auf (Menschen, Siedlungsstruktur und Kulturlandschaft, Soziale Infrastruktur, Technische Infrastruktur, Wirtschaft), trug die gesamtkommunalen Stärken und Schwächen mit den Chancen und Risiken zusammen und erstellte Profile für die 22 Ortsteile Bad Laasphes mit den jeweiligen Besonderheiten. Zusätzlich gab es eine städtebauliche Bestandsaufnahme der Altstadt Bad Laasphes.

So geht es weiter

Ratsbeschluss ist am 11. Juli, der erste Stichtag – nämlich der für die Einreichung der Förderanträge in der Dorferneuerung – ist am 30. September. „Wir müssen schauen, ob wir es bis dahin noch schaffen, einen Förderantrag zu stellen“, wägte Vera Lauber ab. Einige der Projekte – deklariert als Startprojekte – seien im Grunde startklar, da sie schon so detailliert eingeschickt wurden, dass sie so auch nach Arnsberg geschickt werden könnten, um um Förderung aus verschiedenen

Töpfen, neben IKEK unter anderem auch LEADER, zu werben.

Andere Projekte – deklariert als Lokale Leitprojekte („herausragende Projekte mit Leitfunktion und hoher strategischer Bedeutung für den Ortsteil), Leitprojekte („herausragende Projekte [...] mit hoher strategischer Bedeutung für die Entwicklung mehrerer Ortsteile oder das gesamte Stadtgebiet“) und Projekte („mit eingereichtem Projektideenblatt, welche zu weiterer Qualifikation angestoßen werden könnten“) – sollen 2020 und 2021 folgen. Die Stichtage hierfür seien halbjährlich, einige Punkte müssten bei diesen Projekten noch konkretisieret werden. Das bedeute jedoch nicht das Ende für die Einreichung von Ideen – die können nach wie vor über die Ortsvorsteher an die Projektentwicklung herangetragen werden.

Das sind konkrete Pläne

Viel steht drin im IKEK-Gesamtkonzept, das bald auch auf der Homepage der Stadtverwaltung einsehbar ist. Geplant ist demnach unter anderem die Steigerung der Attraktivität der Ortsmitten, die Errichtung von Spielplätzen oder auch die Einbindung der Kirchengebäude in das kulturelle Leben.

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